Gesundheitspartner
von FITBOOK

Macht fit, schlank und schön

Deshalb ist Getreide-Oldie Hafer das wahre Superfood

Porridge
Porridge, in Kindheitstagen noch Haferschleim genannt, erfreut sich auch bei modernen Foodies wachsender Beliebtheit
Foto: Getty Images

„Haferschleim“ klingt ja nicht so richtig lecker. Mit seinem neudeutschen Titel „Porridge“ verhält sich die Sache aber schon ganz anders und ist ein super-beliebtes Frühstück unter Sportlern. Zurecht! FITBOOK verrät, was Haferflocken so wertvoll macht und warum jeder morgens ein paar Löffel davon essen sollte.

Schon seit 5.000 Jahren wird Hafer in Mitteleuropa angebaut. Anders als trendige „Superfoods“ wie etwa Quinoa- und Chia-Samen hat das Getreide bei uns also eine lange Tradition. Wir kennen Haferflocken aus Kindertagen, essen sie aber heute umso lieber. FITBOOK kennt sieben gute Gründe dafür!

Passend dazu: Sind Chia-Samen wirklich so gesund?

Haferflocken

Haferflocken werden aus Saat-Hafer hergestellt. Es gibt sie in zart und kernig zu kaufen – gesund sind beide Arten gleichermaßen
Foto: Getty Images

1. Hafer liefert wertvolle Inhaltstoffe

Seien es seine verschiedenen B-Vitamine und Vitamin E, wichtige Aminosäuren, Folsäure und Mineralstoffe wie Magnesium und Zink: Haferflocken sind echte Nährstoffbomben. Dass sie Eisen enthalten, dürfte vor allem Vegetarier interessieren. Eine fleischlose Ernährung kann nur schwerlich ausreichende Mengen des Spurenelements liefern, weshalb häufig Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz kommen müssen.

Auch interessant: Zu viel Salz in vegetarischen Ersatzprodukten

2. Hafer unterstützt die Verdauung

Dass Hafer hochwertige Ballaststoffe liefert, ist bekannt. Werden die Flocken in Milch oder Wasser gekocht, quellen sie im Verdauungstrakt auf und können diesen wieder auf Trab bringen, sollte er einmal zum Erliegen gekommen sein. Verstopfung kann man also einfach wegessen! Zudem schützen die Ballaststoffe aus Haferflocken die Magenschleimhaut vor Magensäure. Deshalb ist Haferschleim (oder Porridge) ein bewährtes Essen bei empfindlichem Magen und Bauchweh.

Passend dazu: Wie Sie Ihren Darm gesund halten

3. Hafer kann Erkrankungen verhindern

Etwa die Hälfte der Ballaststoffe aus Haferflocken stellen Beta-Glucane. Dabei handelt es sich um langsam verdauliche Kohlenhydrate, die durch ihren Verzehr den Cholesterinspiegel senken und verhindern können sollen, dass der Blutzuckerspiegel zu stark ansteigt. Heißt: Wer regelmäßig Haferflocken zu sich nimmt, verringert sein Risiko, an Diabetes Typ 2 und vergleichbaren Stoffwechselstörungen zu erkranken.

4. Hafer macht lange satt

Sportlerin beim Frühstück

Liefert nachhaltig Energie: Haferflocken sind zurecht ein beliebtes Sportlerfrühstück
Foto: Getty Images

5. Haferflocken sind die perfekte Sportlernahrung

Hafer besteht zu 15 Prozent aus pflanzlichem Eiweiß. Diesen Makronährstoff benötigt der Körper für sämtliche Stoffwechselprozesse und Zellfunktionen, also auch, um sich bei der Arbeit zu konzentrieren. Entsprechend ist Haferschleim zum Frühstück eine gute, energiespendende Grundlage für den Tag – und für das Workout. Sportler wissen, wie wichtig Eiweiß für den Aufbau und Schutz der Muskeln ist.

Auch interessant: Der beste Zeitpunkt für den Eiweißshake

6. Hafer macht schön

Haferflocken liefern viel Silizium. Dabei handelt es sich um ein für den menschlichen Körper wichtiges Spurenelement, das allem voran für gesunde Gelenke und die Regeneration von Knochengewebe, aber auch für schöne Haut, Haare und Nägel verantwortlich sein soll. Auch ihr hoher Gehalt an Mangan und Kupfer wirkt im Dienste der Schönheit, genauer gesagt für ein gut versorgtes festes Bindegewebe und straffe Haut. Haferflocken können entsprechend Cellulite im Zaum halten. Ihre Polyphenole wirken antioxidativ, was die Zellen schützt und Fältchen fern hält.

Auch interessant: Drei Fertigmüslis schnitten beim Test mit „sehr gut“ ab

7. Haferflocken sind lecker!!

Echte Fans wissen: Nichts geht über die Basisvariante, den Porridge. Für eine Person einfach vier gehäufte Esslöffel Haferflocken (entspricht etwa 40 Gramm) mit einer kleinen Prise Salz in einem Viertelliter Wasser oder Milch kurz aufkochen – Veganer können freilich zu Soja-, Hafer-, Mandel- oder Reismilch greifen. Dann den Topf vom Herd nehmen und abgedeckt etwa drei Minuten stehen lassen. Wer keine Zeit zum Frühstücken hat, kann die Flöckchen auch in einen Smoothie mischen, beispielsweise mit Banane und Erdbeeren, und auf dem Weg zur Arbeit trinken.

Vor allem in der Backstube werden Haferflocken immer beliebter, kein Wunder, lassen sie sich wunderbar in Plätzchen-, Waffel- oder Kuchenteig integrieren. Es geht aber auch herzhaft – als knackige Schnitzelpanade etwa oder Zutat für vegetarische Gemüsebratlinge. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und ansonsten gibt es auf Instagram reichlich appetitliche Inspiration.

Hi everybody, presenting you my first oatmeal in 2018, thick and creamy (just like I love it), with a new delicious flavour! Salted almond butter, cherry and vanilla oatmeal, here's the recipe if anyone wants to give it a try (and I tell you it's really worth it) 😋❤️❤️ Makes one big or two small servings. 3/4 cup oats 3/4 cup hot water 3/4 cup plantbased milk of choice 1/2 cup frozen cherries 1 heaped tbsp salted almond butter 1 tbsp maple syrup (optional) 1/4 tsp vanilla powder Transfer your oats into a small pan, pour the hot water and leave to soak for 10 minutes. After that time add all the remaining ingredients, bring to a boil and let simmer for about 5 minutes or until desired consistency. Enjoy still a bit warm! 😋😋😋 . . . . . . #oatmeal #recipe #vegan #inspiration #dairyfree #sweettooth #thatsdarling #eeeeeats #heresmyfood #foodphotography #picoftheday #foodstyling #foodpics #instafood #plantbased #whatveganseat #veganfoodshare #veganfood #healthychoices #healthyfood #foodie #oats #porridge #healthyfoodshare #cleaneats #breakfast #healthy #feedfeed #veganrecipes #cleaneating

A post shared by 💫 Magda 💫 (@oatmeal_stories) on

Whenever I want to increase my vegetables I think first about where I tend to lack vegetables and then proceed to fill in the gap. For me, it tends to happen at breakfast because I tend to like sweet breakfasts, but I don't want to use that as an excuse. So instead zucchini oats are my calling. Literally a matter of grating a little zucchini into your oats. Honestly, you don't taste it. Very similar to how you don't taste the zucchini you'd add to zucchini bread. But, you still get the health benefits and it also makes the oats more fluffy. I love it. Which makes me wonder why there was a pause in my zoats consumption to begin with. 🤔 . Zoats 1/2 cup oats, 1/3 grated zucchini (or more if you like), 1/2 a mashed banana, 1 tsp cinnamon, 1 tbsp flax meal, 1 1/4 cup almond milk, 1 tsp vanilla, 1 tsp maple syrup (optional depending on sweetness preference), pinch of salt. Added all my ingredients to a sauce pan. Placed it on the stove top over medium heat and cooked it all until it thickened. Give it a good stir before serving with extra fruit, nuts or nut butter. 😛

A post shared by Catherine Perez, MS, RD, LDN (@plantbasedrd) on

Folgen Sie FITBOOK auf Flipboard!

Themen