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Hafer-Superfood

7 Gründe, jeden Tag Haferflocken zum Frühstück zu essen

Haferflocken, Porridge
xPorridge, in Kindheitstagen noch Haferschleim genannt, erfreut sich auch bei modernen Foodies wachsender BeliebtheitFoto: Getty Images

Haferbrei klingt nicht unbedingt cool – mit dem englischen Begriff dafür verhält sich die Sache schon ganz anders: Denn „Porridge“ ist ein sehr beliebtes Frühstück unter Sportlern. Zu Recht! FITBOOK verrät, was Haferflocken so wertvoll macht und warum jeder morgens ein paar Löffel davon essen sollte.

Schon seit 50000 Jahren wird Hafer in Mitteleuropa angebaut. Anders als trendige „Superfoods“ wie etwa Quinoa- und Chia-Samen hat das Getreide bei uns also eine lange Tradition. Wir kennen es aus Kindertagen, und viele essen sie auch als Erwachsene gern und regelmäßig – das ist auch gut so: FITBOOK nennt sieben gute Gründe, warum jeder am besten täglich Haferflocken zum Frühstück essen sollte!

1. Haferflocken liefern wertvolle Inhaltsstoffe

Seien es seine verschiedenen B-Vitamine und Vitamin E, wichtige Aminosäuren, Folsäure und Mineralstoffe wie Magnesium und Zink: Haferflocken sind echte Nährstoffbomben. Dass sie Eisen enthalten, dürfte vor allem Vegetarier interessieren. Eine fleischlose Ernährung kann nur schwerlich ausreichende Mengen des Spurenelements liefern, weshalb häufig Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz kommen müssen.

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2. Hafer unterstützt die Verdauung

Dass Hafer hochwertige Ballaststoffe liefert, ist bekannt. Werden die Flocken in Milch oder Wasser gekocht, quellen sie im Verdauungstrakt auf und können diesen wieder auf Trab bringen, sollte er einmal zum Erliegen gekommen sein. Verstopfung kann man also einfach wegessen! Zudem schützen die Ballaststoffe aus Haferflocken die Magenschleimhaut vor Magensäure. Deshalb ist Haferbrei (oder Porridge) ein bewährtes Essen bei empfindlichem Magen und Bauchschmerzen.

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3. Hafer kann bestimmten Erkrankungen vorbeugen

Etwa die Hälfte der Ballaststoffe aus Haferflocken stellen Beta-Glucane. Dabei handelt es sich um langsam verdauliche Kohlenhydrate, die den Cholesterinspiegel senken und verhindern können, dass der Blutzuckerspiegel zu stark ansteigt. Heißt: Wer regelmäßig Haferflocken zu sich nimmt, verringert sein Risiko, an Diabetes Typ 2 und vergleichbaren Stoffwechselstörungen zu erkranken.

4. Haferflocken zum Frühstück machen lange satt

Nicht gerade kalorienarm (rund 370 Kalorien à 100 Gramm, 60 Prozent Kohlenhydrate), eignen sie sich dennoch für eine figurbewusste Ernährung. Denn wer Haferflocken frühstückt, bleibt lange satt und isst entsprechend später und weniger zu Mittag. Grund dafür sind wieder die Ballaststoffe. Da sie die Insulinausschüttung regulieren, verhindern Haferflocken Heißhungerattacken, die Zuckerhaltiges oder Backwaren aus hellem Weizenmehl – sogenannte „schnelle Kohlenhydrate“ – verursachen würden.

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5. Haferflocken sind die perfekte Sportlernahrung

Hafer besteht zu 15 Prozent aus pflanzlichem Eiweiß. Diesen Makronährstoff benötigt der Körper für sämtliche Stoffwechselprozesse und Zellfunktionen, also auch, um sich bei der Arbeit zu konzentrieren. Entsprechend ist Haferbrei zum Frühstück eine gute, energiespendende Grundlage für den Tag – und für das Workout. Sportler wissen, wie wichtig Eiweiß für den Aufbau und Schutz der Muskeln ist.

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6. Hafer macht schön

Haferflocken liefern viel Silizium. Dabei handelt es sich um ein für den menschlichen Körper wichtiges Spurenelement, das allem voran für gesunde Gelenke und die Regeneration von Knochengewebe, aber auch für schöne Haut, Haare und Nägel verantwortlich sein soll. Auch ihr hoher Gehalt an Mangan und Kupfer wirkt im Dienste der Schönheit, genauer gesagt für ein gut versorgtes festes Bindegewebe und straffe Haut. Haferflocken können entsprechend Cellulite im Zaum halten. Ihre Polyphenole wirken antioxidativ, was die Zellen schützt und Fältchen fern hält.

7. Haferflocken sind vielseitig verwendbar

Vor allem in der Backstube scheint man immer mehr auf Haferflocken zu setzen. Kein Wunder, lassen sie sich wunderbar in Plätzchen-, Waffel- oder Kuchenteig integrieren, indem man Mehl in Teilen durch Haferflocken ersetzt. Es geht aber auch herzhaft – als knackige Schnitzelpanade zum Beispiel oder Zutat für vegetarische Gemüsebratlinge. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer zum Beispiel keine Zeit zum Frühstücken hat, kann die Flöckchen auch in einen Smoothie mischen, beispielsweise mit Banane und Erdbeeren, und auf dem Weg zur Arbeit trinken.

Porridge-Rezept zum Nachmachen

Echte Haferlocken-Fans wissen: Nichts geht über die Basisvariante, den Porridge. Hier das Grundrezept:

  1. Für eine Person einfach vier gehäufte Esslöffel Haferflocken (entspricht etwa 40 Gramm) mit einer kleinen Prise Salz in einem Viertelliter Wasser oder Milch kurz aufkochen – für die vegane Variante einfach Soja-, Hafer-, Mandel- oder Reismilch nehmen.
  2. Den Topf vom Herd nehmen und abgedeckt etwa drei Minuten stehen lassen.
  3. Im Anschluss den Porridge je nach Geschmack mit Gewürzen wie Zimt oder einem Schuss Honig verfeinern. Auch frisches Obst passt hervorragend dazu.

Total im Trend: Zucchini oder Möhre in die Haferflocken raspeln! Das soll sich geschmacklich kaum bemerkbar machen, trotzdem wird der Brei dadurch fluffiger und es winken obendrein ein paar Extra-Vitamine und -Mineralstoffe.

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