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Die Fitness- und Diätstrategien von Leonardo DiCaprio (51)

Leonardo DiCaprio
Leonardo DiCaprio im Februar 2026 bei den BAFTA Film Awards Foto: Getty Images
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Tony Poland
Freier Autor

17. März 2026, 14:34 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Hollywoodstar Leonardo DiCaprio gehörte lange Zeit zu den Schauspielern, die abseits von Projekten offenbar einfach das Leben genießen – samt Partys, Drinks und Wohlstandsbauch. Aber er zählt auch zu den Superstars der Szene, die es verstehen, auf den Punkt bzw. auf den Film topfit zu sein. Danach nahm er dank Jo-Jo-Effekt aber auch schnell wieder zu. FITBOOK hat DiCaprios Einstellung zu Training und Ernährung genauer angeschaut.

Wenn man wissen will, wie man(n) sich das Leben schöner macht, sollte man mal bei Leonardo DiCaprio nachfragen. Oft genug war der US-Schauspieler, der 1997 in „Titanic“ seinen Durchbruch hatte, in den vergangenen Jahren etwa auf Luxus-Jachten umgeben von Sonnenschein, türkisblauem Wasser, gutem Essen und Topmodels in Bikinis zu sehen. Auffällig dabei: Richtig durchtrainiert wie viele andere Hollywood-Schönlinge war der Frauenschwarm eigentlich nie. Von einem Sixpack war nichts zu sehen. Andererseits: So richtig dick war er allerdings auch nicht.

Hollywood-Plauze

Dies brachte ihm den Ruf des „Dad Bod“-Trägers ein. Bitte was? Nun, „Dad Bod“ stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt grob „Vater-Körper“. Männer, die einen haben, sind keinesfalls übergewichtig. Vielmehr haben sie einfach ein paar Pfunde mehr an der ein oder anderen Stelle und keinen Waschbrettbauch. So war Leonardo DiCaprio häufig zu sehen. Offenbar legte der inzwischen 51-Jährige in der Freizeit nicht allzu großen Wert darauf, seinen Körperfettanteil so gering wie möglich zu halten, Kalorien zu zählen, jeden Tag ins Gym zu gehen und sich hauptsächlich von Hühnchen, Reis und Brokkoli zu ernähren. Aber: Eine gewisse Grundmuskulatur ist bei DiCaprios „Dad Bod“ offenbar dennoch vorhanden.1

Auch interessant: Fit mit 71 – das Trainingsgeheimnis von Kevin Costner

Extreme Vorbereitung für „The Revenant“

Diese legte sich Leonardo DiCaprio beim Training für seine spezifischen Filmrollen zu. Denn wie kaum eine andere Hollywood-Legende ist er dafür bekannt, sich für Jobs vor der Kamera perfekt vorzubereiten und sich dafür auch zu quälen. So wie bei seiner Hauptrolle in „The Revenant“ (2015), für die er sich seinen bislang einzigen Oscar verdiente.

In der Vorbereitung auf den Film absolvierte er ein extrem intensives und körperliches Training, das sich über neun Monate in eisiger Kälte zog. So habe er u. a. verschiedene Survival-Taktiken, wie das Häuten von Tieren oder die Benutzung von Musketen, lernen müssen. Außerdem habe er ein nasses und 45 Kilogramm schweres Bärenfell getragen. Weiterhin gehörten eine Tanzchoreografie sowie eine spezielle Diät samt Intervallfasten zur Vorbereitung, um den abgemagerten Trapper Hugh Glass auch wirklich detailgetreu darstellen zu können. Und er aß rohe Bisonleber – obwohl er öffentlich als Vegetarier gilt. Im Nachgang sprach Leo davon, „wie zermürbend“ die Dreharbeiten gewesen seien.

So trainierte Leonardo DiCaprio im Gym

Auch wenn Leonardo DiCaprio nicht der größte Fan von Fitnessstudios und Gewichtestemmen zu sein scheint, hat er natürlich trotzdem schon mal ein Gym von innen gesehen. Für Filme wie „Inception“, „The Beach“ oder „Gangs of New York“ musste er etwa in kurzer Zeit etliche Kilos abspecken. Dafür verfolgte er strenge Diäten und arbeitete – wie in Hollywood üblich – mit Personal Trainern zusammen.

So stellte ihm etwa der 2016 verstorbene Fitnesscoach Gregory Joujon-Roche für „Departed – Unter Feinden“ einen Plan zusammen, der jeden Tag einen anderen Teil seines Körpers formte. Dazu zählten am ersten Trainingstag z. B. Übungen wie Bankdrücken, Dips und Curls, wobei hier die Intensität wichtiger als die Wiederholungszahl war. Der zweite Tag fokussierte sich auf Trizeps und Rücken, dazu Sit-ups und Pull-ups. Am dritten und vierten Tag wurde das Programm wiederholt, dann folgte ein Ruhetag.

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Kampf mit dem Jo-Jo-Effekt

Wurde die Zeit mit Blick auf die Idealfigur knapp, setzte Leonardo DiCaprio auf eine Crash-Diät, um sein Wunschgewicht zu erreichen. Bei dieser Radikalkur setzte er seine Kalorienzufuhr auf ein absolutes Minimum. So verlor er angeblich zwar bis zu gut vier Kilogramm pro Woche, was im Anschluss aber wiederum eine unschöne Folge hatte.2

Denn dann nahm er aufgrund des Jo-Jo-Effekts sehr schnell wieder zu und wog dann oft sogar mehr als vorher. Denn sein Körper reagierte auf die starke Kalorienreduktion, indem er seinen Stoffwechsel verlangsamte und Energie speicherte. Sobald Leonardo DiCaprio wieder normal essen konnte, nahm der Körper die Kalorien schneller auf und legte Fettreserven an.

Liebe macht schlank?

Davon ist aktuell allerdings nichts mehr zu sehen. Erst im vergangenen Jahr veröffentlichte die „Daily Mail“ einige Fotos, auf denen ein deutlich schmalerer Leonardo DiCaprio mit flacherem Bauch zu sehen war – weit weg von der kräftigeren Statur der vergangenen Jahre. Der Frauenschwarm soll die Verwandlung seiner Freundin Vittoria Ceretti zu verdanken haben. „Leo hat schon früher abgenommen, aber dieses Mal ist es anders, weil es nicht für eine Filmrolle ist. Er wird gesund und fit, um mit Vittoria mithalten zu können. Sie hat einen großen Einfluss auf ihn und er ist sehr in sie verliebt. Sie ist jetzt ein Teil seiner Welt und er möchte, dass das auch so bleibt“, verriet eine Quelle aus seinem Umfeld dem Magazin.

Vielleicht hat Leonardo DiCaprio zudem die Zeichen der Zeit erkannt. Mit 51 Jahren schreitet schließlich der altersbedingte Muskelabbau voran und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Die meisten Menschen müssen also spätestens in diesem Alter etwas tun, um fit zu bleiben.  

Quellen

  1. Allround Athletics. Der Dad Bod: Das neue Schönheitsideal für den Mann?! (aufgerufen am 16.03.2026) ↩︎
  2. Fitness.com. Leonardo DiCaprio lebt den Jojo Effekt (aufgerufen am 13.03.2026) ↩︎

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