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Sogar vorbeugend gegen Krebs?

SO gesund sind Erdbeeren

Frau hält Erdbeeren in den Händen
Die Erdbeersaison hat begonnen. Warum Sie jetzt unbedingt welche auf Ihren Speiseplan setzen sollten, lesen Sie hier!
Foto: Getty Images

Endlich Erdbeerzeit! FITBOOK verrät, welche ihrer vielen wertvollen Inhaltsstoffe sehr dafür sprechen, die leckeren Früchtchen möglichst häufig in den Einkaufskorb wandern zu lassen – und was sie von den meisten anderen Obstsorten unterscheidet.

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Es gibt wohl kaum jemanden, der den mildsüßen Geschmack von Erdbeeren nicht mag. Gerade jetzt, da sie auch bei uns Saison haben, sind sie besonders lecker (logisch: Sie mussten zwischen dem Ernten und Verkauf keine zu langen Transportwege zurücklegen) und auch mit besserem Gewissen zu verzehren. Die Erdbeeren, die uns bereits seit Februar immer einmal im Supermarkt begegnet sind, stammen meist aus wärmeren und trockenen Regionen, genauer gesagt: aus Gewächshäusern, wo eine künstliche Bewässerung nötig war. Nachhaltig ist das nicht.

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5 gesunde Gründe, JETZT Erdbeeren zu essen:

1. Erdbeeren sollen vor Brustkrebs schützen

Immer wieder zeigen wissenschaftliche Studien auf, dass eine antioxidantienreiche Ernährung, wie sie durch häufiges Essen von Obst, Gemüse und Kräutern gewährleistet wird, vor Krebs schützen soll. Darüberhinaus haben italienische Forscher der Universität von Urbino erforscht, ob die vielen wertvollen Inhaltsstoffe von Erdbeeren eine besondere Rolle im Zusammenhang mit Brustkrebs spielen. Und tatsächlich: Ein bestimmtes polyphenolreiches Extrakt mit dem Kürzel PRSE, das vor allem in Erdbeeren der Sorte Alba vorkommt, soll Entstehung und Wachstum der entsprechenden Tumorzellen ausbremsen können. Deshalb sollen Erdbeeren sowohl zur Vorbeugung als auch Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden können. Details zur Untersuchung wurden im Fachblatt „Scientific Report“ veröffentlicht.

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Klingt gut – man sollte den Ergebnissen aber auch nicht ZU viel Bedeutung beimessen, erklärt Internist und Ernährungsmediziner Dr. med. Matthias Riedl auf FITBOOK-Nachfrage. Zumindest noch nicht. „Es scheint möglich zu sein, jene Extrakte gegen Krebs einsetzen zu können“, räumt er ein. „Wir haben es hier jedoch mit Grundlagenforschung zu tun. Weitere Studien über die Dosis-Wirkungs-Kurve müssen noch folgen.“ Der Fachmann gibt weiterhin zu bedenken, dass es sich in der Studie um Reaktionen von Krebszellen auf Polyphenol-Extrakte im Reagenzglas handelte. „Vorbeugend kann man Erdbeeren aber schon empfehlen“, findet er.

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Wenn man/frau weiß, wie gesund Erdbeeren sind, schmecken sie gleich noch besser!
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2. Erdbeeren enthalten relativ wenig Fruchtzucker

Anders als beispielsweise Bananen oder Mango, die (ebenfalls sehr beliebt und gesund sind, aber) zu zwischen 13 und 16 Prozent aus Zucker bestehen, sind Erdbeeren figurfreundlich: Sie haben nur 32 Kalorien à 100 Gramm (also halb so viele wie Äpfel) und gerade einmal fünf Gramm Zucker. Das ist bemerkenswert – ihrer roten Farbe wegen würde man normalerweise auf einen hohen Zuckergehalt schließen. Eine große 250-Gramm-Schale darf man also ganz ohne Bedenken alleine aufessen.

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3. Erdbeeren sind super für das Immunsystem

4. Erdbeeren unterstützen die Gefäßgesundheit

Unbedingt positiv zu erwähnen sind auch die sekundären Pflanzenstoffe in Erdbeeren – „genauer gesagt ihre Polyphenole, die eine blutdrucksenkende und entzündungshemmende Wirkung haben“, bestätigt Dr. Riedl. Die positiven Effekte auf die Gefäßgesundheit sollen daherkommen, dass die Polyphenole zur Entspannung der glatten Arterienmuskulatur beitragen.

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5. Erdbeeren sind gut für die Verdauung

Erdbeeren punkten mit einem relativ hohen Gehalt an Ballaststoffen der Sorte Pektine und Zellulose, was sich positiv auf die Verdauung und Darmgesundheit auswirkt.

Wer welche eingekauft hat, kann ihnen für gewöhnlich nicht lange widerstehen. Besser so: Erdbeeren halten auch im Kühlschrank selten länger als ein bis zwei Tage. Tipps zur Lagerung und zum richtigen Waschen, finden Sie HIER.

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