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Dem Aroma zuliebe

Wie Sie Erdbeeren NIEMALS waschen sollten!

Eine Schüssel mit Erdbeeren – gehalten von einer Frau
Süße Früchte voller Aroma: Damit das so bleibt, sollte man Erdbeeren erst kurz vor dem Essen waschen
Foto: Getty Images

Die Saison für Erdbeeren startet langsam. Damit die rote Köstlichkeit auch schmeckt, sollte man zwei Fehler bei der Lagerung und Zubereitung tunlichst vermeiden.

Reife Erdbeeren erkennen Verbraucher an gleichmäßig roten, glänzenden Früchten. Außerdem duften sie aromatisch. Am besten isst man die Früchte immer sofort. Falls das nicht möglich ist, sollten sie abgedeckt und ungewaschen in den Kühlschrank kommen. Ja, Sie haben richtig gelesen: ungewaschen. So vermeiden Sie einen typischen Fehler.

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So wäscht man Erdbeeren richtig!

Wer die Früchte vorher wäscht, riskiert, dass sie an Geschmack verlieren, wie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse erläutert.

Wichtig ist nämlich, die Beeren niemals unter fließendem Wasser abzuspülen. Der harte Strahl kann die empfindliche Oberfläche beschädigen und ebenfalls Aroma ausschwemmen. Diesen Fehler vermeidet man, indem man die Erdbeeren in einer Schüssel mit stehendem Wasser putzt. Die Blätter und den Strunk entfernt man dann erst nach dem Waschen.

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Pappschachtel-Trick für mehr Genuss

Eine Verpackung aus Pappe garantiert, dass die Erdbeeren aus der Region stammen und frisch gepflückt sind: Für lange Lagerungen oder weite Transporte nehmen Erzeuger und Händler eher das stabilere Plastik. Am besten schmecken frische Erdbeeren aus der Region nach drei bis vier sonnigen, warmen Tagen.

Wann man verschimmelte Lebensmittel noch essen darf

Rezept-Idee: Erdbeeren im frischen Frühlingssalat

Erdbeeren pur sind schon lecker, aber auch im Salat sind sie mindestens genauso köstlich – und das Ganze geht auch noch ganz einfach: Spargel, Orangenstücke, Pinienkerne und Erdbeeren ergeben zum Beispiel einen bunten Frühlingssalat. „Perfekt wird er, wenn noch Wildkräuter hinzugegeben werden“, verrät Steffi Kerber-Reichel, die Küchenchefin im „Trakehnerhof“ im sächsischen Großwaltersdorf und Mitglied der deutschen Köche-Nationalmannschaft.

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Erdbeeren teurer als im Vorjahr

Die Erdbeersaison läuft – und bietet bundesweit für die Verbraucher ein gutes Angebot, wenn auch zu höheren Preisen als im Vorjahr. So habe Anfang Juni der Durchschnittsverbraucherpreis bei 4,38 Euro pro Kilogramm Erdbeeren gelegen.

Das waren 5 Prozent mehr als vor einem Jahr, sagte Marktexperte Michael Koch von der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft in Bonn. Das schöne Wetter habe 2018 in kurzer Abfolge für viel Ware auf dem Markt gesorgt, mit entsprechend günstigen Preisen. In diesem Jahr sehe die Situation anders aus. Wetterbedingt sei das Angebot nicht so groß und aus Produzentensicht bislang auch besser verteilt gewesen, sagte Koch.

In den verschiedenen Anbaugebieten habe es Wetter-Auswirkungen auf die Ernte gegeben, etwa nach Hagelschäden oder, wie in Niedersachsen, Spätfrösten Anfang Mai, die vor allem Auswirkungen auf die Optik der Früchte hatten. Dadurch wurde der Sortieraufwand erhöht und das Angebot an Spitzenqualität ein wenig reduziert, sagte Koch. Derzeit sei der Ernte-Höhepunkt im Südwesten überschritten, größere Mengen kämen jetzt zum Saisonhöhepunkt eher aus dem Norden und Nordosten.