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Ab 30 und ab 50

So läuft die Brustkrebs-Früherkennung

Brustkrebs-Früherkennung
Abtasten: Beim Gynäkologen erfahren Frauen auch, wie sie ihre Brüste selbst untersuchen können.
Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Die Diagnose ist ein Schock. Regelmäßige Untersuchungen sollen helfen, Brustkrebs möglichst frühzeitig zu erkennen und damit die Heilungschancen im Fall der Fälle zu steigern. Ein Überblick.

So läuft die Vorsorge ab 30

Für Frauen gibt es Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs. Ab dem 30. Lebensjahr haben sie die Möglichkeit, einmal jährlich Brüste und umliegende Lymphknoten von einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen abtasten zu lassen.

Die Fachärzte fragen außerdem nach Beschwerden, klären die gesundheitliche Vorgeschichte ab und erläutern, wie man selbst die Brüste untersuchen und auf Veränderungen achten kann.

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So läuft die Vorsorge ab 50

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können zusätzlich alle zwei Jahre eine Mammographie machen lassen. Dabei werden die Brüste geröntgt, wie der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums auf seiner Website rund um das Thema erklärt. Krankenkassen zahlen Tastuntersuchung sowie Mammographie als Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms. Die Teilnahme an den Untersuchungen ist freiwillig.

Unter bestimmten Bedingungen können frühere, engmaschigere oder andere Untersuchungen angeraten sein – etwa, wenn es Brustkrebsfälle in der Familie gab. Dazu sollte man sich ärztlich beraten lassen.

Kostenübernahme mit der Krankenkasse klären

Es gibt aber Ausnahmen.

Wer generell Fragen zur Vorsorge und Früherkennung hat, kann sich unter der kostenlosen Telefon 0800/420 30 40 (täglich 8 bis 20 Uhr) oder per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) an die Experten des Krebsinformationsdienstes wenden.

Prinzipiell gilt der Rat: Spüren Frauen einen Knoten, einen Größenunterschied, eine Einziehung oder eine Art Delle in der Brust, sollte man nicht bis zum nächsten Früherkennungstermin abwarten. In so einem Fall geht man lieber zeitnah zum Frauenarzt.