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Ernährungsplan und Training

So brachte sich Chris Hemsworth für die „Avengers“-Filme in Form

Chris Hemsworth als Thor in „Avengers: Endgame“
Als Donnergott „Thor“ überzeugt Chris Hemsworth in den Comic-Verfilmungen von MarvelFoto: dpa picture alliance/Everett Collection

Der Mega-Blockbuster „Avengers: Endgame“ hat am Kinostart-Wochenende unglaubliche 1,2 Milliarden Dollar eingespielt. Man kann also ohne Übertreibung sagen: Es haben bereits einige Zuschauer das Finale der Marvel-Actionfilm-Serie gesehen. Als Thor ist Hollywood-Star Chris Hemsworth (35) immer ein echter Hingucker! FITBOOK erklärt, wie er trainiert und sich ernährt!

Es dürfte den einen oder anderen Zuschauer gegeben haben, der beim Betrachten von Thor alias Chris Hemsworth dachte: ‚Das will ich auch!‘ Nicht nur bei seinen ersten Auftritten im Marvel-Universum, sondern zumindest auch in den ersten Minuten von „Avengers: Endgame“ (mehr wollen wir nicht spoilern…) sieht der Mann wirklich EXTREM fit aus. Bevor Sie sich aber etwas vormachen –  laut Luke Zocchi, der schon seit vielen Jahren mit dem Hollywood-Star trainiert, kann man(n) sich das eher aus dem Kopf schlagen.

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Es gibt nur einen Chris Hemsworth

„Wir können das Gleiche essen und gleich trainieren, aber jeder hat einen anderen Look“, erklärt er. Seinen blonden, 1,94 Meter großen Klienten bezeichnet Zocchi gegenüber dem US-Portal „Honey Coach“ scherzhaft als „perfekt gemeißelten nordischen Gott“, der zudem „tonnenweise Geld verdient, um so auszusehen, außerdem einen Motivationscoach, einen Koch und ein eigenes Gym hat.“ Zudem habe Hemsworth monatelang nicht viel anderes tun müssen, außer in Form zu kommen.

Jedenfalls: Verstanden – ganz genau so auszusehen, das gelingt vermutlich nicht. Trotzdem hat Zocchi verraten, wie er Hemsworth so fitgekriegt hat.

Hollywood-Star Chris Hemsworth beim Seilspringen
Hollywood-Star Chris Hemsworth beim Training im Gym. Neben den schweißtreibenden Einheiten war vor allem strikte Ernährung wichtig, um für die Rolle als Thor in „Avengers: Endgame“ in Form zu kommen

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Clean Eating noch wichtiger als der Sport

„Die Ernährung spielt eine noch größere Rolle als das Training“, weiß der Profi. Dabei seien längst keine „über-komplizierten“ Trends wie die ketogene Diät nötig. Zocchi empfiehlt „saubere“, also möglichst wenig verarbeitete Nahrungsmittel ohne Industriezucker und künstliche Zusätze (sogenanntes Clean Eating) in einer vernünftigen Zusammensetzung aus Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett. „Kohlenhydrate haben einen schlechten Ruf“, weiß er, „aber wenn man hart trainiert, braucht der Körper sie als Treibstoff zum Verbrennen.“

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Ohne „Carbs“ werde man vielmehr wackelig und eher schwach denn stark. In dieser Hinsicht war er sich mit Sergio Perera, der den konkreten Speiseplan des Hollywoodstars erdacht und bereitgestellt hat, offenbar einig.

So hat Chris Hemsworth für seinen Thor-Body gegessen

In puncto Ernährung sei es zunächst darum gegangen, die Kalorienzufuhr zu erhöhen: mit einem Plus an rotem Fleisch, aber vor allem auch an verschiedenen Arten von Getreide – also Kohlenhydraten. Hier seien vermehrt Reis, Gerste, Vollkornnudeln und dunkles Brot auf den Tisch gekommen. Perera hat der britischen „Daily Mail“ auch ein Beispiel dafür gegeben, wie ein gewöhnlicher Tag bei Chris Hemsworth essenstechnisch ausgesehen hat:

Zum Frühstück: Grüner Shake aus teilweise gekochtem, teilweise rohem Gemüse, dazu Blattsalate, Samen, Beeren und hochwertige Fette aus Avocado, Nuss-, Oliven- oder Leinöl, alles püriert mit Wasser oder Reismilch.

Vormittags-Snack (etwa eine Stunde nach dem Frühstück): Zwei bis drei pochierte Eier oder Spiegeleier mit einer Scheibe Brot, Spinat, Sauerkraut und Hummus.

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Mittagessen: Gegrillte Hähnchenbrust oder -filet mit Ofengemüse und gekochtem Kräuterreis.

Abendessen: Gegrilltes oder im Ofen gegartes Fischfilet mit Ofenkartoffeln und einem Salat aus rohen Zucchini, Minze und Parmesan.

Snacks: Joghurt mit Beeren, Müsli und einem Schuss Leinöl oder Mandelbutter.

Idealerweise hätte Chris Hemsworth sogar noch mehr essen sollen. Das sei ihm (kaum überraschend) aber relativ schwer gefallen. „Er hat deshalb manchmal zusätzlich zwei bis drei grüne Shakes aus Gemüse und pflanzlichen Fetten und Proteinen getrunken“, erinnert sich Perera.

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Animal Moves für Kraft, Beweglichkeit und Balance

Beim Training kam dann wieder Zocchi ins Spiel. In Vorbereitung auf „Avengers: Endgame“ habe er den Fokus auf High-Intensity-Intervall-Training (HIIT) gelegt – also auf relativ kurze, aber dafür intensive Ausdauer-Intervalle – in Kombination mit Kräftigungsübungen in Form von Animal Moves. Wie der Name verrät (und auch in Hemsworths Instagram-Videos zu sehen ist), werden bei dieser Art des Bodyweighttrainings Tierbewegungen ausgeführt.

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Deshalb sind Tierbewegungen so effektiv

FITBOOK hat über Animal Moves bereits mit Fitnesscoach Dr. Christian Zippel gesprochen, der zu dem Thema schon ein Buch geschrieben hat. Jene archetypischen Bewegungsmuster hätten wir uns evolutionär abtrainiert, könnten – und sollten – sie uns aber wieder angewöhnen, denn: Durch Animal Moves würden Gelenke, Sehnen und Bänder geschmeidiger sowie flexibler und vor allem Mobilität, Kraft und Balance trainiert. Die Trainingsmethode soll zudem Stoffwechsel sowie Herz-Kreislaufsystem ankurbeln und sich auch positiv auf die Körperhaltung und Rumpfstabilität auswirken.

Bodyweighttraining und Schattenboxen als Warm-up

Generell ist Hemsworth beim Training weitestgehend ohne Geräte und Gewichte von extern ausgekommen. Klimmzüge, Liegestütze – alles aus der Kategorie Eigengewicht hat sich bei ihm ganz offensichtlich bewährt. Zum Aufwärmen gab es oft ein paar Minuten Schattenboxen.

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„Die Workouts für ‚Avengers: Endgame‘ waren generell nie länger als eine Stunde“, berichtet Trainer Zocchi gegenüber der australischen „Daily Mail“. So, wie das aussieht, reicht es dann aber auch …

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