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Wie Sie Granatäpfel nie mehr falsch aufschneiden

Granatäpfel
Als Küchenzutat macht er es uns nicht leicht. Aber: Es lohnt sich, die Herausforderung Granatapfel-Schneiden anzunehmen
Foto: Getty Images

Die Paradiesfrucht gilt als Superfood, steckt immerhin voller wertvoller Mineralstoffe und Vitamine, und ist in der Küche vielseitig einsetzbar. FITBOOK verrät alles, was Sie über Granatäpfel wissen müssen. Nicht zuletzt, wie man die Dinger möglichst spritzerfrei zerlegt…

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Obst mit langer Tradition

Granatäpfel, auch Paradiesäpfel genannt, sind sehr symbolträchtig. Sie gehören zu den ältesten und bekanntesten Früchte, die in Schriftstücken verschiedener Kulturen und Religionen Erwähnung finden, und stehen als Symbol für Fruchtbarkeit und ewiges Leben. Im jüdischen Glauben versinnbildlichen ihre vielen Kerne die 613 Gebote der Tora, dem ersten Teil der jüdischen Bibel, und bedeuten auf der Tafel des Neujahrsfests ein gesundes und fruchtbares neues Jahr. Aber nicht nur als Tisch-Deko machen sie etwas her.

Granatäpfel

Granatäpfel gehören zur Gattung der Weiderichgewächse. Sie wachsen am Baum und werden zwischen September und Dezember geerntet
Foto: Getty Images

Granatäpfel in der Küche

Vom Granatapfel werden weder Schale noch etwaiges Fruchtfleisch verzehrt, hier findet sich nämlich nur trockenes und bitterschmeckendes Kerngehäuse, sondern die Kerne. Sie schmecken säuerlich-süß und passen daher gut zu Desserts und Obstsalaten, sind aber auch in herzhaften Gerichten mit Fleisch oder Fisch eine beliebte Zutat. Granapfelkerne passen zur Sauce verarbeitet gut zu gegrilltem Hähnchen oder Lamm und ergeben mit Gurke und Minze vermischt einen leckeren Beilagensalat. Die Frucht lässt sich auch pressen und als Saft trinken.

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So zerlegt man einen Granatapfel richtig

Aber apropos „Saft“: Wer sich bereits an die tückische Zutat gewagt hat, weiß, dass weder Küchenwände noch Kleidung von roten Spritzern verschont bleiben. Zumindest, wenn man Granatäpfel unvorsichtig zerlegt. Mit der schnellen und beliebten Löffeltechnik – die Frucht durchschneiden und die jeweiligen Hälften mit der offenenen Seite nach unten über einer große Schüssel halten, um die Kerne „hinauszuklopfen“ – kann eine Mega-Sauerei vermieden werden. Noch besser ist es, den Granatapfel im Wasserbad zu entkernen. Diesen dafür vierteln und in eine große Schale mit kaltem Wasser legen. Nun die Kerne mit den Fingern aus den Trennhäuten auslösen, die dadurch zur Oberfläche steigen und sich, wenn Sie fertig sind, bequem mit einer Schaumkelle abschöpfen lassen.

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Frau beißt in Granatpfel

Nicht einfach hineinbeißen wie in einen Apfel! Die Paradiesfrucht ist in puncto Zubereitung etwas komplizierter
Foto: Getty Images