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Diesen kleinen Fehler macht fast jeder bei Ingwertee

Wer eine Erkältung in die Flucht schlagen will, tut mit frischem Ingwertee genau das Richtige – macht im Zweifelsfall aber dennoch eine Kleinigkeit falsch. Und die könnte auf Kosten der Wirksamkeit der genialen Knolle gehen! Im Video zeigt FITBOOK, wie Ingwer geschält und geschnitten wird – und welcher Zubereitungskniff Ingwertee NOCH gesünder ausfallen lässt.

Nicht nur sein würziger Geschmack macht Ingwer als Küchenzutat so beliebt. Er enthält wertvolle ätherische Öle sowie reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente, die das Immunsystem stärken. Deshalb ist der Griff zur Knolle eine besonders gute Idee, wenn sich eine Erkältung anbahnt: Schälen, in grobe Scheiben schneiden, mit heißem Wasser aufgießen und trinken – soweit, so einfach. Doch bereits an dieser Stelle hat man nicht alles richtig gemacht…

Häufiger Fehler: zu große Ingwer-Stücke

Wie Uwe Knop, Diplom-Ökotrophologe aus Eschborn uns erklärt, hat Ingwer vor allem zwei Wirksubstanzen zu bieten: „seine ätherischen Öle und Scharfstoffe (Anm.d.Red.: Gingerol und Shogaol)“. Diese könnten dann in den Tee übergehen, wenn der Ingwer angeschnitten wird.

Beachten Sie: Beim Zerkleinern verflüchtigen sich die ätherischen Öle – daher ist es wichtig, die Knolle immer à la minute zu verarbeiten. Heißt im Klartext: Ingwer für die Teezubereitung immer möglichst frisch schneiden!

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Ingwer schälen oder nicht?

Verschiedene Medien schwören auf die Bedeutung der Schale. Dort stecken angeblich die wichtigen Vitamine und Co. drin, auf die es ankommt. Auch Knop ist dieser Behauptung bereits begegnet – kann sie jedoch nur belächeln. „Der Mythos, dass bei allen möglichen Obst- und Gemüsesorten ‚das Beste direkt unter der Schale’ steckt, ist nicht tot zu kriegen.“

Bei vereinzelten Lebensmitteln könne es sein, dass in den Schalen „vielleicht ein bisschen mehr von irgendwelchen Vitaminen“ steckt, beispielsweise bei Äpfeln.

Falls Sie sich für Schälen entscheiden: Im Video oben sehen Sie einen Trick, mit dem es ganz einfach geht!

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Aufgusstemperatur und Ziehzeit

Hat bei Grün- oder Schwarztee die Aufgusstemperatur einen direkten Einfluss auf den Geschmack des Tees (beide sollten nicht zu heiß aufgegossen werden, um den Tee nicht bitter werden zu lassen), gießt man Ingwertee siedend auf. Je länger die Ziehzeit, desto schärfer wird er – fünf Minuten sollte Ingwertee vor dem Trinken aber auf jeden Fall ziehen. Je nach Geschmack noch etwas Zitronensaft, frische Minze und/oder Honig dazugeben.

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