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Herkunft, Nährstoffe, Schneidetechnik

Was Sie über Kakis wissen sollten

Kakis
Nicht einfach hineinbeißen wie in einen Apfel! FITBOOK verrät alles Wissenswerte über Kakis – also auch, wie man sie verzehrt
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Man kommt aktuell kaum an ihr vorbei – und das sollte man auch gar nicht! Die Kaki, die gerade jetzt in den kalten Wintermonaten Saison hat, ist dank ihrer gesunden Inhaltsstoffe nämlich der ideale Booster für die Abwehrkräfte. Und lecker ist sie obendrein. Noch nie probiert? FITBOOK stellt den Exoten vor und zeigt auch, wie man ihn richtig schneidet.

Die Kaki kommt ursprünglich aus Asien. Bis heute wird sie hauptsächlich in Korea, Japan und China angebaut, ebenso aber auch in Südamerika, Spanien und Italien. Die Früchte, die in der Erntesaison zwischen Oktober und Dezember zu uns importiert wird, stammen meist aus Europa. Wenn sie reif ist, sollte sie sich unter sanftem Fingerdruck wie eine feste Tomate anfühlen.Feste Kakis sind meistens noch unreif. Sie kann man zum Beispiel in eine Obstschale neben Äpfel legen, die das Reifegas Ethylen absondern. So reifen sie schneller nach. Oder die Kaki in Zeitungspapier wickeln und zwei Tage bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Auf der Zunge erinnert die Kaki ein wenig an Honigmelone und begeistert mit einem köstlichen Hauch von Vanille. Mit ihrer leicht ovalen Form und der gelblich-orangen Farbe sticht sie aus dem heimischen Obstangebot etwas hervor, wagen Sie sich aber dennoch unbedingt daran – die Kaki steckt nämlich voller wertvoller Inhaltsstoffe.

Braune Stellen meist unbedenklich

Manchmal aber trüben braune Stellen die Lust auf den Kaki-Genuss. In der Regel entstehen sie durch den verhältnismäßig hohen Zuckeranteil, wie die Verbraucherzentrale Bayern erklärt. Sie gelten aber als unbedenklich. Allerdings könnten sich irgendwann Fäulniserreger bilden – zu lange sollte man bei reifen Kakis also nicht warten, bis man sie isst.

Supergesund – und LECKER!

Sharon

Nicht nur optisch extrem ähnlich: Sharon-Früchte haben quasi die exakt gleichen Nährwerte wie Kakis
Foto: Getty Images

Neben Kakis schummelt sich mitunter auch ihr scheinbarer Zwilling in die Supermarktsauslage: die Sharon. Dabei handelt es sich um eine veredelte Zuchtform der Kaki, die, wie ihr Name vermuten lässt, aus der Sharon-Ebene in Israel stammt. Die Sharon hat festeres Fruchtfleisch als die Kaki und eine etwas dünnere Schale, die zudem weniger bitter schmeckt – die Schale der Kaki empfiehlt sich nicht unbedingt, mitverzehrt zu werden. Beide Früchte eignen sich zum Pürieren, als Hauptzutat von lieblichen Sauce zu Fleisch oder Fisch, ebenso zum Einkochen zu einer Marmelade oder einem Chutney. Nicht weniger interessant: die Frucht einfach roh naschen!

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So wird die Kaki gegessen:

1. Mit dem Messer von der harten Blüte nach unten durch das Fruchtfleisch schneiden. Ist die Kaki reif und entsprechend weich, lässt sie sich gut mit dem Löffel aus der Schale lösen. Ansonsten die Kaki schälen und zunächst vierteln.

2. Die Kaki hat keine Kerne. Es genügt daher, das hellere Fruchtfleisch, das unter dem Stiel gewachsen ist, zu entfernen – es hat keine besonders schöne Konsistenz. Beachsichtigen Sie, die Frucht zu pürieren, stört das innere Fruchtfleisch nicht.

3. Nun kann die Kaki gewürfelt oder in Scheiben geschnitten werden. Genießen Sie es!

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