11. Oktober 2026, 8:01 Uhr | Lesezeit: 12 Minuten
In den Supermärkten und Wochenmärkten sind sie nun wieder zu finden: Kürbisse. Von Muskatkürbis über Butternut bis zu Hokkaido kommen sie mit verschiedenen Formen und Namen daher. Doch viel wichtiger: Was steckt in ihnen eigentlich drin und welche Vorteile bieten sie für die Gesundheit?
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Kürbis – Ursprung, Aussehen, Form
Aus botanischer Sicht zählen Kürbisse zum Fruchtgemüse und werden der Kategorie Beeren und der Familie der Cucurbitaceae zugeordnet. Gurken und Melonen gehören zur gleichen botanischen Familie. Obwohl man als Ursprung die tropischen Regionen Amerikas vermutet, wird Kürbis aufgrund des gestiegenen Interesses mittlerweile auch im großen Stil in Europa – auch in Deutschland – angebaut.
Aussehen
Die meisten denken bei Kürbis sicher an die ganz großen, orangen, ausgehöhlten Kürbisse mit Teelicht oder an die kleineren Hokkaidos. Doch es gibt noch andere Varianten, die die Farbenpracht komplett machen. Von blassem Beige und Weißgrau über gelb-grüne Nuancen bis hin zum klassischen Orange – teilweise auch gemustert – sind zahlreiche Farbnuancen möglich.
Größe und Formen
Auch bezüglich der Form zeigen sich die verschiedenen Kürbisse in zahlreichen Größen, oval oder rund, abgeflacht oder „ufo-förmig“. Ebenso variiert die Oberfläche von glatt über gerippt bis warzig.
Sommer- und Winterkürbis
Während die Klassiker wie Hokkaido, Muskat und Butternut ab Spätsommer bis zum Frost geerntet werden und eine feste Schale besitzen, werden Sommerkürbisse mit weicher Schale bereits ab Juli geerntet. Zu den Sommerkürbissen gehört beispielsweise die Zucchini. Der Spaghetti-Kürbis zählt dagegen zu den Winterkürbissen.1
Zierkürbisse erkennen
Nicht jeder Kürbis ist essbar – man unterscheidet zwischen Speisekürbissen und Zierkürbissen. In Supermärkten ist das in der Regel entsprechend gekennzeichnet. Ob ein Kürbis zum Verzehr geeignet ist, lässt sich allerdings nicht zuverlässig an Größe, Form oder Farbe erkennen. Besonders Zierkürbisse können giftige Bitterstoffe enthalten, sogenannte Cucurbitacine. Deshalb sollte man beim Einkauf auf die Kennzeichnung als Speisekürbis achten.
Welche Nährstoffe besitzt Kürbis?
Ein Blick auf das Nährstoff-Spektrum beweist, dass Hokkaido und Co. tatsächlich so einiges zu bieten haben. Viele Kürbissorten enthalten vergleichsweise wenige Kalorien und bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Wie hoch der Kaloriengehalt genau ist, hängt allerdings von der Sorte ab. Während beispielsweise Muskat- und Spaghetti-Kürbis besonders kalorienarm sind, liefert Hokkaido etwas mehr Energie.2
Gesund machen den Kürbis neben seinen Ballaststoffen vor allem die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe. Besonders interessant sind die sogenannten Carotinoide, die unter anderem für die orange Farbe des Fruchtfleisches verantwortlich sind. Dazu gehört Beta-Carotin, das der Körper bei Bedarf in Vitamin A umwandeln kann. Welche Nährstoffe in welchen Mengen enthalten sind, unterscheidet sich je nach Kürbissorte.
Wertvolle Inhaltsstoffe auf einen Blick
Je nach Kürbissorte sind unter anderem folgende Nährstoffe enthalten:
- Ballaststoffe
- Beta-Carotin
- Phytosterine
- Kalium
- B-Vitamine
- Eisen und Magnesium
- Vitamin C und E
- Kalzium und Phosphor
- Selen und Zink
- Kieselsäure
Auch Kürbiskernöl steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe
„Ebenso wie aus anderen Samen, kann aus den Kürbissamen Öl gepresst werden. Es ist reich an Vitamin E, welches antioxidativ und zellschützend wirkt. Außerdem liefert es gesundheitlich wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure und Ölsäure. Das Kürbiskernöl hat eine dunkle Farbe und schmeckt mild-nussig. Mit seinem Aroma passt es gut zu Salatsoßen und Aufstrichen. Aber auch warme Gerichte wie Kürbissuppe oder Pasta lassen sich mit dem Öl verfeinern. Wichtig ist, das Öl erst nach dem Kochen hinzuzugeben, denn es ist nicht zum Erhitzen geeignet.“
Wirkung auf die Gesundheit – Superfood Kürbis
Aufgrund ihrer Nährstoffe können die Kürbisse Hokkaido, Butternut und Co. einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit leisten.3
Zellschutz
Wie das intensiv orange gefärbte Fruchtfleisch schon vermuten lässt, enthalten Kürbisse wie Hokkaido oder Butternut wertvolle Carotinoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe besitzen antioxidative Eigenschaften und können dazu beitragen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Besonders wichtig ist Beta-Carotin, das der Körper bei Bedarf in Vitamin A umwandelt. Ob der regelmäßige Verzehr von Kürbis das Krebsrisiko senken kann, ist allerdings nicht ausreichend untersucht.
Gut fürs Herz
Kürbis enthält Kalium, das unter anderem für die normale Funktion von Muskeln und Nerven wichtig ist und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beiträgt. Auch die enthaltenen Ballaststoffe können im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung die Herzgesundheit unterstützen. Zwar stecken im Kürbis außerdem Phytosterine, die grundsätzlich den Cholesterinspiegel senken können. Allerdings sind die enthaltenen Mengen zu gering, um allein durch den Verzehr von Kürbis eine entsprechende Wirkung zu erwarten.
Gut für Immunsystem und Knochen
Auch für das Immunsystem liefert Kürbis wichtige Nährstoffe. Dazu gehören Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann, sowie Vitamin C. Beide Vitamine tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Darüber hinaus enthält Kürbis je nach Sorte Mineralstoffe wie Magnesium und Phosphor, die unter anderem für Muskeln, Nerven und Knochen wichtig sind. Die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen zudem eine normale Verdauung.
Auch interessant: Ganze Früchte statt Saft? Studie findet Unterschiede bei der Herzgesundheit
Ist Kürbis zum Abnehmen geeignet?
Aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts im Mix mit dem hohen Sättigungsfaktor – der Kombination aus hohem Wassergehalt und Ballaststoffen sei Dank – lässt sich Kürbis ideal im Rahmen einer Diät auf den Teller zaubern.
Wie sättigend eine Kürbismahlzeit ist, hängt allerdings auch von der Zubereitung ab. Besonders empfehlenswert ist die Kombination mit eiweißreichen Lebensmitteln wie Tofu, Quark oder Hülsenfrüchten. So lässt sich aus dem kalorienarmen Gemüse eine ausgewogene und sättigende Mahlzeit zubereiten.
Als figurfreundliche Diät-Mahlzeit lässt sich Kürbis vielseitig inszenieren – am besten in Kombination mit reichlich Protein aus Magerquark, Tofu und Co. – und weiteren Ballaststoffen als Salat der Saison oder einer Portion Raw Food als Vorspeise.
Abnehm-Tipp
Um das Sättigungsgefühl besser wahrzunehmen, kann es helfen, langsam zu essen und gründlich zu kauen. Wichtig ist außerdem, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rund 1,5 Liter Getränke täglich. Bei Hitze oder körperlicher Anstrengung kann der Bedarf steigen.
Tipp für kalorienarme Kürbisrezepte
- Fettarm zubereitete Kürbissuppe
- Gebackene Kürbisspalten mit Kräuter-Quark-Dip
- Gebratene Chili-Kürbiswürfel auf Spinat
- Hokkaido-Pastinake-Mus an gebackenem Tofu
- Gedünsteter Kürbis als Dip zu Raw Food
- Gebackene Butternut-Hälften mit Minz-Joghurt und Granatapfelkernen
- Geraspelter Salat aus Hokkaido, Apfel und Möhre
Die beliebtesten Kürbissorten
Auch wenn Hokkaido mit großem Abstand der beliebteste Kürbis ist, lohnt es sich, seinen kulinarischen Horizont zu erweitern und mal weitere Kürbissorten wie Butternut, Muskat und Co. auszuprobieren!
1. Hokkaido
Dass Hokkaido, der nach der gleichnamigen japanischen Insel benannt ist, auf unserem Platz 1 thront, liegt sicher nicht zuletzt an der praktischen Größe mit einem Gewicht von ca. 1 bis 2 Kilogramm, sodass auch Singles auf den Geschmack kommen, ohne eine ganze Woche lang von morgens bis abends einen Kürbis servieren zu müssen. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Die Schale, der aufgrund der charakteristischen Form auch als „Zwiebelkürbis“ bezeichneten Kürbissorte, überzeugt mit leicht fruchtigen bis nussigen (nach Maronen) schmeckenden Nuancen – und kann mitgegessen werden.4
Nährstoffprofil
Pro 100 Gramm liefert der Hokkaido (Durchschnittswerte) ca.:
- 67 Kilokalorien
- 1 bis 2 Gramm Eiweiß
- 0,5 Gramm Fett
- 8 bis 12 Gramm Kohlenhydrate
- 2 Gramm Ballaststoffe
2. Butternut-Kürbis
Der birnenförmige, längliche Butternut-Kürbis ist mit eins bis drei Kilogramm etwas größer als der Hokkaido und ist auch als „Butternuss-Kürbis“ und „Birnenkürbis“ bekannt. Die Kerne befinden sich nur im unteren Drittel des hellorangen Fruchtfleisches, welches ein süßliches, leicht nussiges und buttriges Aroma besitzt. Zwar kann die Schale grundsätzlich mit verzehrt werden, braucht im Gegensatz zur Schale des Hokkaido allerdings deutlich länger, bis sie weich ist.
Nährstoffprofil
Pro 100 Gramm liefert der Butternut-Kürbis (Durchschnittswerte) ca.:
- 45 Kilokalorien
- 1 Gramm Eiweiß
- 0,1 Gramm Fett
- 8 Gramm Kohlenhydrate
- 2 Gramm Ballaststoffe
3. Muskat-Kürbis
Der eher flache, geriffelte und besonders kalorienarme Muskat-Kürbis kann es auf bis zu 30 Kilogramm bringen, allerdings gibt es auch leichtere Varianten, die nur fünf Kilogramm schwer sind. Der Muskat-Kürbis besitzt nur wenige Kerne und leuchtet je nach Reifegrad von grün, über orange bis hin zu bräunlich und schmeckt fruchtig mit leicht würzigen Nuancen nach Muskatnuss. Die sehr harte Schale sollte nur bei Schmorgerichten mitverzehrt werden, da die Garzeit vergleichsweise lang ist.
Nährstoffprofil
Pro 100 Gramm liefert der Muskat-Kürbis (Durchschnittswerte) ca.:
- 15 bis 18 Kilokalorien
- 0,5 Gramm Eiweiß
- 0,2 Gramm Fett
- 3 Gramm Kohlenhydrate
- 1 Gramm Ballaststoffe
4. Spaghetti-Kürbis
Der oval-runde, in der Form an eine Honigmelone erinnernde, mild-nussig schmeckende und kalorienarme Spaghetti-Kürbis ist beige bis gelb und mit grünen Streifen durchzogen. Der Name basiert auf dem faserigen Fruchtfleisch, das der dünnen Pasta-Variante ähnelt – und auch gerne als figurfreundliche Spaghetti-Alternative à la Low Carb serviert wird – genau wie Zucchini.
Nährstoffprofil
Pro 100 Gramm liefert der Spaghetti-Kürbis (Durchschnittswerte) ca.:
- 25 Kilokalorien
- 1 Gramm Eiweiß
- 0 Gramm Fett
- 5 Gramm Kohlenhydrate
- 2 Gramm Ballaststoffe
5. Ufo-Kürbis (Patisson-Kürbis)
Der kalorienarme, relativ kleine (Durchmesser 10 bis 24 Zentimeter), runde und oben flache Patisson-Kürbis besitzt leicht süßliche Aromen und besticht durch seine charakteristische Form, die an ein Ufo erinnert. Farblich gibt es verschiedene Varianten von weiß, über gelb, bis grün – teilweise mit Punkten oder Streifen. Die Schale kann mit verzehrt werden.
Nährstoffprofil
Pro 100 Gramm liefert der Patisson-Kürbis (Durchschnittswerte) ca.:
- 20 Kilokalorien
- 1 Gramm Eiweiß
- 0,2 Gramm Fett
- 4 Gramm Kohlenhydrate
- 1 Gramm Ballaststoffe
Herbstliche Rezept-Inspiration: Kürbissuppe mit Nährstoff-Power
Obwohl sich Kürbis so vielseitig zubereiten lässt, ist und bleibt Kürbissuppe der absolute Klassiker. Kein Wunder, da im Herbst und Winter vielen der Sinn nach einer heißen Suppe steht! Unsere Kreation gelingt unkompliziert und schnell, ist vegan, asiatisch interpretiert und enthält reichlich Nährstoff-Power. Auf Wunsch lässt sich die Suppe auf Vorrat kochen und einfrieren.
So gelingt die Hokkaido-Kokos-Suppe
Zutaten für 4 Portionen:
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
- 1 Knoblauchzehe, grob gewürfelt
- 1 Zwiebel, grob gewürfelt
- 1 EL Rapsöl
- ca. 1 TL Curcuma
- ½ TL gekörnte Gemüsebrühe
- Zunächst 500 ml Wasser
- 200 ml cremige Kokosnussmilch
- Salz und Pfeffer
- 1 bis 2 TL Chiliflocken
- 4 EL Koriander-Blätter
- 2 TL geröstetes Sesamöl
Zubereitung:
- Den Hokkaido gründlich waschen, den Strunk entfernen, halbieren, die Kerne mithilfe eines Löffels entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln.
- Die Knoblauch- und Zwiebelwürfel in einem großen Topf im heißen Rapsöl kurz glasig dünsten, Kürbis zugeben, kurz anschwitzen und mit Curcuma und Gemüsebrühe verfeinern.
- Mit Wasser auffüllen, umrühren, abgedeckt aufkochen und bei geschlossenem Deckel ca. 15 bis 20 Minuten – unter gelegentlichem Umrühren – leicht köcheln lassen. Sobald der Kürbis weich ist, mit der Kokosmilch auffüllen, pürieren und so viel heißes Wasser und/oder Kokosmilch zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf 4 Suppentellern oder Schälchen verteilen und mit Chiliflocken, Koriander und Sesamöl garnieren.
Tipp: Zusätzlich mit ein paar Kokoschips garnieren. Wer es klassisch bevorzugt, kann die Kokosmilch durch Sahne oder ein pflanzliches Pendant wie Mandel- oder Sojasahne ersetzen, Chili weglassen, Koriander durch glatte Petersilie austauschen und das Sesamöl durch Kürbiskernöl ersetzen.
Gefüllter Hokkaido mit Spinat, Feta und Kichererbsen
Wer Kürbis einmal anders genießen möchte, kann ihn auch im Ofen zubereiten und herzhaft füllen. Unsere Variante mit Spinat, Feta und Kichererbsen ist unkompliziert, vegetarisch und liefert neben wertvollen Vitaminen auch pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe.
So gelingt der gefüllte Hokkaido
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
- 150 g Kichererbsen (abgetropft)
- 100 g frischer Blattspinat
- 100 g Feta
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver
- Salz und Pfeffer
- Etwas Zitronensaft
Zubereitung:
- Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und die Kerne mithilfe eines Löffels entfernen. Die Schnittflächen mit etwas Olivenöl bestreichen und die Kürbishälften mit der Schnittseite nach oben ca. 20 Minuten im Ofen vorgaren.
- Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und im restlichen Olivenöl kurz glasig dünsten. Die abgetropften Kichererbsen und den gewaschenen Spinat zugeben und kurz mitgaren, bis der Spinat zusammenfällt. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Den Feta grob zerbröseln, unter die Gemüse-Kichererbsen-Mischung heben und die vorgegarten Kürbishälften damit füllen.
- Die gefüllten Kürbishälften weitere 15 bis 20 Minuten im Ofen backen, bis das Fruchtfleisch weich und der Feta leicht gebräunt ist. Vor dem Servieren mit etwas Zitronensaft verfeinern.
Tipp: Wer es etwas würziger mag, kann die Füllung zusätzlich mit Chiliflocken oder Kreuzkümmel abschmecken. Für eine vegane Variante lässt sich der Feta durch gewürfelten Räuchertofu ersetzen.
So gesund ist die Kürbissorte Hokkaido
Kürbis aus dem Airfryer – 5 gesunde Rezepte für den Herbst
Weitere Zubereitungstipps für leckere, gesunde Kürbis-Gerichte
Kürbis kann nicht nur als klassische Kürbissuppe, sondern auch als gebackene Kürbisspalten, herbstliches Ofengemüse, als indisches Curry, gegrillt mit einer aromatischen Kräuter-Olivenöl-Marinade, als Kürbispommes oder auch als Kürbisstampf zubereitet werden. Gleiches gilt für Rezepte à la Bella Italia wie Risotto, als Pizza-Topping oder als Pastasoße. Sogar als Kürbiskuchen oder in Form von Desserts machen Hokkaido und Co. eine gute Figur.
Tipp: Kürbis möglichst schonend garen, etwa durch Dünsten oder Dampfgaren. So bleiben viele hitzeempfindliche Vitamine besser erhalten. Etwas Öl bei der Zubereitung hilft dem Körper außerdem, das fettlösliche Beta-Carotin aufzunehmen.
Kann man Kürbis auch roh essen?
Man kann Kürbis tatsächlich auch roh genießen. Viele Speisekürbisse sind dafür geeignet. Besonders bei selbst angebauten Kürbissen ist jedoch Vorsicht geboten. Durch Kreuzungen mit Zierkürbissen können giftige Bitterstoffe entstehen, sogenannte Cucurbitacine. Diese können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen.
Wer unsicher ist, kann vor der Zubereitung ein kleines Stück rohen Kürbis probieren und wieder ausspucken. Schmeckt es deutlich bitter, sollte der gesamte Kürbis entsorgt werden. Denn die giftigen Bitterstoffe werden auch beim Kochen oder Backen nicht zerstört.