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Fitness-Trend

Was ist eigentlich CrossFit?

Junge Sportlerin beim Gewichtheben
CrossFit wird auch in Deutschland immer populärer
Foto: Getty Images

Häufig konzentrieren sich Sportler nur auf einen bestimmten Aspekt der körperlichen Fitness: Sie stemmen mehrere hundert Kilo oder laufen am Wochenende problemlos einen Marathon. CrossFit hingegen verbindet alle Fitnessaspekte miteinander und gilt deswegen als eines der härtesten Körper-Trainings.

Woher kommt CrossFit und wofür ist es gut?

Doch erst 1995 wurde in Santa Cruz die erste CrossFit-Box der USA eröffnet. Diese wurde schnell zur Anlaufstelle für die Polizisten der Stadt und so entwickelte sich CrossFit zur neuen Trainingsmethode für Polizei und Militär. Rund fünf Jahre später schwappte der neue Fitnesstrend auch nach Deutschland und erfreut sich bis heute einer immer größer werdenden Beliebtheit.

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Junge Menschen beim Gewichtheben

Beim CrossFit ist das Gefühl von Zusammengehörigkeit ein wichtiger Faktor
Foto: Getty Images

Wie sieht ein CrossFit-Workout aus?

Den Anfang einer jeden CrossFit-Trainingseinheit macht das gemeinsame Warm-Up. Darauf folgen ein Fertigkeitstraining und Kraftübungen und ein abschließendes Hochintensitätstraining (WOD).

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Das Herzstück einer jeden Einheit ist das sogenannte Workout of the Day (WOD). Dieses besteht aus einer Reihe verschiedener Übungen, die in mehreren Runden ausgeführt werden. Ziel ist es, entweder möglichst viele Wiederholungen oder möglichst viele Runden innerhalb der vorgegebenen Zeit auszuführen. Viele der WODs sind standardisiert und tragen Frauenvornamen wie „Annie“, „Cindy“ oder „Fran“. Cindy beispielsweise besteht aus 5 Klimmzügen, 10 Liegestützen und 15 Kniebeugen. Diese Kombination soll innerhalb von 20 Minuten, sooft wie nur möglich wiederholt werden.

Für äußerst trainierte Athleten im CrossFit gibt es noch eine Steigerung: Die sogenannten Hero-Workouts. Diese Trainingseinheiten wurden nach im Einsatz verstorbener Soldaten oder Polizisten der USA benannt und sind deutlich anstrengender und anspruchsvoller als die Girls-WODs. So müssen Athleten beim WOD „Murph“ eine Meile (gut 1,6 Kilometer) laufen und 100 Klimmzüge, 200 Liegestützen sowie 300 Kniebeugen auf Zeit absolvieren.

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Wer bietet Kurse an?

Dank der großen Beliebtheit gibt es mittlerweile in beinahe jeder Stadt und jeder größeren Ortschaft sogenannte Boxen, in denen CrossFit-Workouts angeboten werden. Die meisten von ihnen bieten ein kostenloses oder vergünstigtes Probetraining an. Die Kosten für eine spätere Kursteilnahme liegen durchschnittlich zwischen 50 und 120 Euro im Monat. Wer lieber alleine unter professioneller Aufsicht trainiert, zahlt etwa 60 Euro pro Stunde.

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Doch egal, welches Modell auch gewählt wird, wichtig ist es, sich über die professionelle Ausbildung der Trainer zu vergewissern. Nur so kann ein maximaler Trainingserfolg ohne Verletzungen garantiert werden. Denn gerade am Anfang ermüden die Muskeln beim Training sehr schnell, was zu einer ungenauen Ausführung und einem höheren Verletzungsrisiko führen kann. Unter erfahrener Aufsicht eines Trainers kann jedoch jeder von CrossFit profitieren.