3. Mai 2026, 17:36 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Die Erdbeerzeit rückt immer näher! FITBOOK verrät, welche der vielen wertvollen Inhaltsstoffe sehr dafür sprechen, die leckeren Früchtchen möglichst häufig in den Einkaufskorb wandern zu lassen – und was sie von den meisten anderen Obstsorten unterscheidet.
1. Erdbeeren sollen vor Brustkrebs schützen können
Immer wieder zeigen wissenschaftliche Studien auf, dass eine antioxidantienreiche Ernährung vor Krebs schützen soll. Eine solche Ernährungsweise wird insbesondere durch häufiges Essen von Obst, Gemüse und Kräutern gewährleistet. Ferner haben italienische Forscher der Universität von Urbino erforscht, ob die vielen gesunden Inhaltsstoffe von Erdbeeren eine besondere Rolle im Zusammenhang mit Brustkrebs spielen. Und tatsächlich: Ein bestimmtes polyphenolreiches Extrakt mit dem Kürzel PRSE, das hauptsächlich in Erdbeeren der Sorte Alba vorkommt, soll die Entstehung und das Wachstum der entsprechenden Tumorzellen ausbremsen können. Deshalb sollen Erdbeeren sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden können.1
Die Ergebnisse der Universität von Urbino zeigen, dass der Erdbeerextrakt PRSE das Wachstum aggressiver Brustkrebszellen im Labor und im Tierversuch bremsen kann. Jedoch wurde dieser Effekt nur in Zellkulturen und bei Mäusen nachgewiesen. Klinische Studien am Menschen stehen noch aus, um die Übertragbarkeit und die nötige Dosierung zu klären. Dennoch unterstreicht die Studie schon mal das Potenzial von Erdbeeren als wertvollen Bestandteil einer gesunden, präventiven Ernährung zur Unterstützung des Schutzes vor invasiven Krebszellen.
2. Erdbeeren enthalten relativ wenig Fruchtzucker
Anders als beispielsweise Bananen oder Mango, die (ebenfalls sehr beliebt und gesund sind, aber) zwischen 13 und 16 Prozent Zucker enthalten, sind Erdbeeren figurfreundlich: Sie haben nur 32 Kalorien pro 100 Gramm (also halb so viele wie Äpfel) und gerade einmal fünf Gramm Zucker. Das ist bemerkenswert – ihrer roten Farbe wegen würde man normalerweise auf einen hohen Zuckergehalt schließen. Eine große 250-Gramm-Schale darf man also ganz ohne Bedenken alleine aufessen.
3. Erdbeeren sind super für das Immunsystem
In Erdbeeren stecken irrsinnig viele wertvolle Mineralstoffe. Dazu zählen unter anderem Kalzium (20 Milligramm pro 100 Gramm) und Kalium (152 Milligramm). Zudem enthalten sie bemerkenswert viel Folsäure (43 Mikrogramm) sowie eine Vielzahl an Antioxidantien. Etwa in puncto Vitamin-C-Gehalt ist die Erdbeere mit stolzen 65 Milligramm Vitamin C à 100 Gramm sogar besser bestückt als etwa Orangen. Diese kommen „nur“ auf etwa 50 Milligramm. Ihr Immunsystem dankt es Ihnen also, wenn Sie am Tag auf Ihre 100 Gramm (entspricht etwa fünf bis acht mittelgroßen Erdbeeren) kommen.
4. Erdbeeren können helfen, Diabetes Typ 2 vorzubeugen
Wie bereits erwähnt, enthalten Erdbeeren verhältnismäßig wenig Fruchtzucker. Deshalb gehören sie zu den Obstsorten, die Diabetiker häufiger mal in ihren Speiseplan integrieren können. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 könnten die Früchte sogar helfen, die Insulinresistenz zu verbessern – und somit der Entstehung von Typ-2-Diabetes vorzubeugen.2
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5. Erdbeeren unterstützen die Gefäßgesundheit – und damit Herz und Kreislauf
Unbedingt positiv zu erwähnen sind auch die sekundären Pflanzenstoffe in Erdbeeren. Genauer gesagt handelt es sich dabei um Polyphenole, denen eine blutdrucksenkende und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Die positiven Effekte auf die Gefäßgesundheit werden darauf zurückgeführt, dass diese Verbindungen zur Entspannung der glatten Arterienmuskulatur beitragen können. Auch in Studien konnte die gesundheitsfördernde Wirkung der Beeren in Bezug auf das Herz-Kreislauf-System beobachtet werden.3
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6. Erdbeeren sind gut für die Verdauung
Erdbeeren punkten mit einem relativ hohen Gehalt an Ballaststoffen der Sorte Pektine und Zellulose, was sich positiv auf die Verdauung und Darmgesundheit auswirkt.