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Tee-Geheimtipp

Wirkung und Zubereitung von Bockshornkleesamentee

Bockshornkleesamen
An die gesunde Wirkung von Bockshornkleesamentee kommen nicht viele Sorten ran.Foto: Getty Images

Bei Tee müssen es nicht immer die altbekannten Klassiker Kamille und Pfefferminz sein. Exotische Teesorten können ebenfalls mit gesundheitsfördernden Eigenschaften punkten. Wie z. B. der Bockshornkleesamentee, der nicht nur dem Körper zugutekommt, sondern auch die Geschmacksknospen verwöhnt. FITBOOK weiß, was der Tee-Geheimtipp alles kann und wie man ihn richtig zubereitet.

Der Bockshornklee, auch „Griechisches Heu“ genannt, gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und wird vorwiegend in Marokko und Indien angebaut, wächst aber auch auf Wald- und Wiesen in Süd- und Norddeutschland. Die Pflanze kann eine Höhe von 30 bis 80 Zentimeter erreichen und bildet sich von Juli bis September in längliche Hülsenfrüchte aus, in denen je nach Größe 10 bis 20 Samen enthalten sind. Charakteristisch für die bis zu fünf Millimeter langen Samen ist die zarte ockergelbe bis hellbraune Färbung. Wer regelmäßig Bockshornkleesamentee verzehrt, profitiert von der vielfältigen, gesunden Wirkung des Aufgussgetränks.

Bei welchen Beschwerden soll Bockshornkleesamentee helfen?

Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften wird Bockshornkleesamentee gerne äußerlich bei entzündlichen Hautveränderungen eingesetzt. Auch gegen Falten und trockenen Haut soll der zubereitete Tee Wunder wirken. Daneben soll der Tee gegen Appetitlosigkeit helfen, die Muskeln stärken und den Blutzucker senken, weshalb er in der Alternativ- und Heilmedizin als ergänzendes Mittel bei Diabetes mellitus empfohlen wird und als Unterstützung zum Abnehmen. Nicht zuletzt wird dem Tee nachgesagt, beim Stillen die Milchbildung anzuregen.

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Welche Wirkstoffe stecken in dem Tee?

Mit einem Protein-Anteil von bis zu 30 Prozent, können die kleinen Samen es fast schon mit einem Eiweißshake aufnehmen und sind aus diesem Grund auch bei Profisportlern eine beliebte Proteinquelle. Als Tee verarbeitet, ist der Proteingehalt leider nicht mehr ganz so hoch, er eignet sich aber dennoch als Getränk nach dem Sport. Darüber hinaus enthalten die Bockshornkleesamen Inhaltsstoffe wie Eisen, Kalzium, Vitamin C, Magnesium, Vitamin B6 sowie Vitamin A, was den Tee zu einem Allround-Talent unter den Aufguss-Getränken macht.

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Ist die Wirkung von Bockshornkleesamentee wissenschaftlich bestätigt?

Bockshornkleesamen und insbesondere die daraus zubereiteten Tees werden im orientalischen Kulturraum schon seit Jahrhunderten zur ganzheitlichen Behandlung verschiedener Beschwerden herangezogen. Die Wirkung von Bockshornkleesamentee ist also hauptsächlich mündlich und kulturell überliefert. Es gibt allerdings vereinzelt Studien, die den Effekt der Samen untersucht haben und zu vielversprechenden Ergebnissen kamen. So fand eine Untersuchung aus dem Jahr 2016 heraus, dass die Einnahme von 500 Milligramm Bockshornkleesamenextrakt über 90 Tage den Blutzucker vor und nach dem Essen von Probanden mit Typ-2 Diabetes im Vergleich zu der Placebo-Gruppe signifikant reduzierte.2

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Gibt es mögliche Risiken und Nebenwirkungen?

Bei Bockshornkleesamentee sollte man stark auf das eigene Befinden achten und nur so viele Tassen zu sich nehmen, wie man verträgt. Zu viel des Guten kann zu Magen-Darm-Beschwerden und Appetitlosigkeit führen. Mehr als ein bis zwei Tassen am Tag sollte man nicht verzehren und aufhören, sobald es einem unwohl wird. Schwangere und stillende Personen sollten vorher mit einem Arzt sprechen, ob der Tee sicher ist.

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Wo bekommt man den Tee her und wie wird er zubereitet?

Bockshornkleesamen sind in pulverisierter, aber auch unverarbeiteter Form in gut sortierten Reformhäusern und auch Lebensmittel- und Biogeschäften erhältlich. Der aromatische Bockshornkleesamentee lässt sich einfach und ohne großen Aufwand zubereiten. Zwei gehäufte Esslöffel des Samenpulvers oder der unverarbeitete Samen müssen für knapp drei Stunden in etwa 250 Milliliter kaltem Wasser ziehen. Danach muss man den Tee abseihen und kann ihn dann je nach Belieben kalt oder warm servieren.

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Wie schmeckt Bockshornkleesamentee?

Der Geschmack von Blockhornkleesamentee ist sehr intensiv. Blockhornkleesamen ist eine beliebte Zutat – vorwiegend im asiatischen Kulturraum – in Currymischungen und exotischen Soßen. In seiner puren Form schmeckt der Aufguss von Bockhornkleesamen vor allem würzig und hat eine vitalisierende, scharfe Note.

Quellen

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