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Ex-„Harry Potter“-Star

Daniel Radcliffe – vom „Kaffeejunkie“ und Raucher zum „Fitnessfreak“

Der frühere Hogwarts-Star ist Vater und setzt auf Nachhaltigkeit.
Der frühere Hogwarts-Star ist Vater und setzt auf Nachhaltigkeit. Foto: Getty Images
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Tony Poland
Freier Autor

4. März 2026, 20:15 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Schauspiel-Star Daniel Radcliffe ist schon lange nicht mehr der Nachwuchszauberer aus dem legendären „Harry Potter“-Universum aus Hogwarts. Der heute 36-Jährige ist natürlich längst erwachsen und inzwischen auch Vater eines zweijährigen Sohnes geworden. Jetzt verriet er in einem Interview, dass er außerdem einen nachhaltigen Lebenswandel vollzogen habe.

Wie ist es wohl, schon im Kindesalter vor der Kamera zu stehen und weltberühmt zu werden? Das weiß wohl kaum ein Schauspieler besser als Daniel Radcliffe. Wir erinnern uns: Beim ersten „Harry-Potter“-Film, „Harry Potter und der Stein der Weisen“, aus dem Jahr 2001 war der Brite gerade einmal elf Jahre alt. Es folgten sieben weitere Filme – in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ von 2011 war er demnach 21. Der Ruhm in jungen Jahren blieb nicht ohne Folgen, sondern brachte extremen Druck, Versagensängste und in diesem Zusammenhang einige unschöne Begleiterscheinungen mit sich.

Früher Promi-Status führt zu ungesunden Lastern

So sprach Daniel Radcliffe in Interviews offen über seine Alkoholprobleme in jungen Jahren und darüber, wie sehr ihn der ständige öffentliche Fokus belastete. „Jedes Mal, wenn ich tanzen gehen wollte, wurden Kamerahandys gezückt“, sagte er etwa 2015 in einem „Playboy“-Interview. „Das machte mich sehr selbstbewusst, und wie kann man am einfachsten diesem Selbstbewusstsein entkommen? Alkohol ist ein schneller Weg, das zu erreichen“, verriet er. Statt Sport und gezieltem Training bestimmten Stress und ungesunde Routinen seinen Alltag.

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Aber 2012 war Schluss und der Star-Schauspieler entschied sich für ein nüchternes Leben, ganz ohne Alkohol und Zigaretten. Ein Wendepunkt, der nicht nur seine mentale, sondern auch seine körperliche Gesundheit nachhaltig beeinflusste.

Aus Alkoholsucht wird Fitnesssucht

In einem kürzlich erschienenen Interview mit dem „Wall Street Journal“ (WSJ) blickte Daniel Radcliffe noch einmal auf eben diese Vergangenheit und auf ein Leben ohne wirkliche Struktur zurück. „Früher habe ich mich den ganzen Tag mit Kaffee und Zigaretten über Wasser gehalten“, erzählt er. Heute sieht das anders aus: „Dann habe ich mit dem Rauchen aufgehört. Jetzt halte ich mich den ganzen Tag nur noch mit Kaffee über Wasser“, erklärt er.

Außerdem beschäftige er sich „ziemlich intensiv“ mit Fitness. Hierbei setzt Daniel Radcliffe auf eine erfolgsversprechende Kombination: „Ich mache Krafttraining, Zirkeltraining und Cardio“ zählt er auf und fährt fort. „Ich sehe nicht aus wie jemand, der ein Fitnessfreak ist, aber ich bin ziemlich intensiv dabei. Ich fühle mich wie ein Klischee eines ehemaligen Alkoholikers oder jemandem, der irgendeine Art von Suchtpersönlichkeit hatte und diese Sucht dann auf das Fitnessstudio übertragen hat.“

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Welche Rolle die Eltern von Daniel Radcliffe spielen

2023 konnte man dies auch optisch sehen. Damals machten Fotos die Runde, die einen extrem durchtrainierten Daniel Radcliffe zeigten. So kamen sogar Vermutungen auf, dass er den neuen „Wolverine“ spielen würde. Im Gespräch mit „Vanity Fair“ unterstrich er damals seine Fitnessleidenschaft und machte seine Eltern dafür mitverantwortlich. „Ich bin muskulös geworden, weil ich besessen davon bin und es will.“ Und er fügte hinzu: „Sie haben meine Eltern gesehen, die sind wie verrückte Fitnessfanatiker. Das habe ich einfach geerbt.“ Aus der „Wolverine“-Rolle wurde allerdings nichts, wie wir heute wissen, es blieb bei den Gerüchten.

Fit dank Vaterrolle

Neu im Leben von Daniel Radcliffe ist außerdem, dass er bereits sehr zeitig in den Tag startet. Statt bis mittags zu schlafen und im Bett zu liegen, klingelt bereits früh morgens der Wecker. Der Grund sind väterliche Pflichten. „Ich habe ein kleines Kind, daher hat sich mein Körper daran gewöhnt, gegen 5:30 Uhr aufzuwachen“, berichtet er. So habe sein kleiner Sohn ein Nachtlicht, welches zu einer bestimmten Zeit eine andere Farbe annehme. „Um 6:30 Uhr wechselt es also von Blau zu Gelb, und ich höre ihn schreien: „Es ist gelb, HOL MICH!“ So hat er letztlich mehr Zeit, um zu trainieren.

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