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Gesunde Exoten

Kaki und Sharonfrucht richtig schneiden

Wie schneidet man Kakis und Sharonfrüchte richtig?
FITBOOK verrät alles Wissenswerte über Kakis – also auch, wie man sie richtig schneidet und verzehrtFoto: Getty Images

Die Kaki, die in den kalten Wintermonaten Saison hat, ist dank ihrer gesunden Inhaltsstoffe der ideale Booster für die Abwehrkräfte. Und lecker ist sie obendrein auch. Noch nie probiert? FITBOOK stellt die Exotenfrucht vor und zeigt auch, wie man sie richtig schneidet.

Die Frucht Kaki kommt ursprünglich aus Asien. Bis heute wird sie hauptsächlich in Korea, Japan und China angebaut, ebenso aber auch in Südamerika, Spanien und Italien. Die Früchte, die in der Erntesaison zwischen Oktober und Dezember zu uns importiert wird, stammen meist aus Europa.

Wie schmecken Kakis?

Auf der Zunge erinnert die exotische Kaki ein wenig an Honigmelone und begeistert mit einem köstlichen Hauch von Vanille. Mit ihrer leicht ovalen Form und der gelblich-orangen Farbe sticht sie aus dem heimischen Obstangebot etwas hervor.

Reifegrad erkennen und nachreifen lassen

Wenn die Kaki reif ist, sollte sie sich unter sanftem Fingerdruck wie eine feste Tomate anfühlen. Feste Kakis sind meistens noch unreif. Sie kann man zum Beispiel in eine Obstschale neben Äpfel legen, die das Reifegas Ethylen absondern. So reifen sie schneller nach. Oder die Kaki in Zeitungspapier wickeln und zwei Tage bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Sind braune Stellen an der Frucht bedenklich?

Manchmal aber trüben braune Stellen die Lust auf den Kaki-Genuss. In der Regel entstehen sie durch den verhältnismäßig hohen Zuckeranteil, wie die Verbraucherzentrale Bayern erklärt. Sie gelten aber als unbedenklich. Allerdings könnten sich irgendwann Fäulniserreger bilden – zu lange sollte man bei reifen Kakis also nicht warten, bis man sie isst.

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Vitamine und Nährstoffe

Mit gut 70 Kalorien auf 100 Gramm ist die Kaki eine Frucht der nahrhafteren Sorte. Ihrem relativ hohen Zuckergehalt hat sie aber schließlich ihren süßen Geschmack zu verdanken und liefert zudem reichlich wertvolle Nährstoffe. Kakis enthalten Vitamin C – wichtig für die Abwehrkräfte! – und Vitamin B, vor allem aber reichlich Beta-Carotin (Provitamin A), was gut für die Sehkraft und Nerven ist. neben den Mineralstoffen Kalium und Phosphor enthält die Kaki Antioxidantien. Der Organismus benötigt diese zum Zellschutz vor schädlichen freien Radikalen.

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Was ist der Unterschied zwischen Kaki und Sharonfrucht?

Neben Kakis schummelt sich mitunter auch ihr scheinbarer Zwilling in die Supermarktauslage: die Sharon. Dabei handelt es sich um eine veredelte Zuchtform der Kaki, die, wie ihr Name vermuten lässt, aus der Sharon-Ebene in Israel stammt. Die Sharon hat festeres Fruchtfleisch als die Kaki und eine dünnere Schale. Beide Früchte eignen sich zum Pürieren, als Hauptzutat fruchtiger Saucen zu Fleisch oder Fisch, ebenso zum Einkochen zu einer Marmelade oder einem Chutney. Nicht weniger interessant: die Frucht einfach roh naschen.

Kann man die Schale mitessen?

Ob man Kakis mit oder ohne Schale essen sollte, hängt von der Sorte ab. Die aus Italien stammende Sorte Kaki Tipo sollten Verbraucher laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) am besten wie eine Kiwi essen: Also in zwei Hälften teilen und aus der Schale löffeln. Genießbar sei sie nur im komplett reifen Zustand, wenn die rotorange Frucht wie eine Tomate unter sanftem Druck nachgibt.

Meistens findet man im heimischen Supermarkt aber Kakis der Sorte Rojo Brillante. Anders als die kugelige Sorte Kaki Tipo ist sie eher länglich-konisch geformt. Sie kommt häufig aus Spanien nach Deutschland in die Regale. Hier gilt: Einfach hineinbeißen, wie bei einem Apfel, selbst im festen Zustand. Davor sollten Verbraucher das Obst waschen.

Kaki richtig schneiden

1. Mit dem Messer von der harten Blüte nach unten durch das Fruchtfleisch schneiden. Ist die Kaki reif und entsprechend weich, lässt sie sich gut mit dem Löffel aus der Schale lösen. Ansonsten die Kaki schälen und zunächst vierteln.

2. Die Kaki hat keine Kerne. Es genügt daher, das hellere Fruchtfleisch, das unter dem Stiel gewachsen ist, zu entfernen – es hat keine besonders schöne Konsistenz. Beachsichtigen Sie, die Frucht zu pürieren, stört das innere Fruchtfleisch nicht.

3. Nun kann die Kaki gewürfelt oder in Scheiben geschnitten werden.