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Lebensumstellung bei Musiker

Muskeln und Sixpack! So verlor Ed Sheeran 14 Kilogramm

Ed Sheeran verlor 14 Kilo mit Reformer Pilates.
Seit der Geburt seiner Tochter lebt Ed Sheeran gesünder – und hat 14 Kilo verloren. Foto: Getty Images for iHeartRadio
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22. Dezember 2025, 20:37 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Ed Sheeran hat 14 Kilo abgenommen – trotz vollgepacktem Kalender zwischen Bühne und Familie. Mit trainierter Brust, beeindruckenden Armmuskeln und einem Sixpack präsentiert er sich nun auf einem Magazin-Cover. Wie er seine Transformation geschafft hat und welche Teile seines Programms auch bei Ihnen funktionieren können, erklärt Ihnen FITBOOK-Redakteur Michel Winges.

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Der Einfluss seiner Vaterschaft

Der entscheidende Antrieb war für Ed Sheeran weniger „Sixpack um jeden Preis“ als ein Rollenwechsel: Vater sein – und im Alltag funktionieren, ohne sich permanent ausgelaugt zu fühlen. Als seine älteste Tochter Lyra zwei Wochen alt war, wurde ihm nach einer durchzechten Nacht schlagartig klar, dass das alte Muster nicht mehr passte. „Verdammt, ich sollte wohl besser nicht trinken, wenn es mir so schlecht geht“, erinnert er sich jetzt in einem Interview mit dem Magazin „Men’s Health“, dessen Titelseite er ziert, an diese Situation im Jahr 2020. Daraus wurde ein neues Ziel: „Ein verantwortungsvoller Vater zu sein und mich wohlzufühlen und gut auszusehen.“

Kurz. Hart. Ganzkörper.

Sheerans Trainingsplan musste in erster Linie tourtauglich sein. Statt stundenlanger Fitnessstudio-Marathons setzte sein Trainer Matt Kendrick deshalb auf German Body Composition Training. Ein hochintensives Ganzkörperformat, das Ober- und Unterkörper in Supersätzen kombiniert und mit minimalen Pausen arbeitet, um den Stoffwechsel hochzufahren und in kurzer Zeit möglichst viel Trainingsreiz unterzubringen.

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Ein klar getakteter Ablauf half Ed Sheeran auf seinem Weg zu einem fitteren Körper. Erst Technik und Bewegungsqualität – heißt leichtere Gewichte auf mehr Wiederholungen – und dann mehr Last bei moderaten sechs bis acht Wiederholungen, ohne Tempo und Kontrolle zu opfern. Die Einheit selbst bestand typischerweise aus drei Supersätzen mit insgesamt sechs Übungen, und wenn noch Rumpftraining dazukam, entsprechend mehr. Begonnen wurde mit Grundübungen wie Kniebeugen oder Kreuzheben, danach folgten einseitige Übungen gegen Dysbalancen. Beim Oberkörper wechselten sich Druckübungen (etwa Bankdrücken oder Schulterdrücken) und Zugübungen (etwa Rudern oder Klimmzüge) ab. Am Ende kamen oft noch kleinere Muskelgruppen wie Bizeps und Trizeps dran.

Und weil ein zweistündiger Stadionauftritt auch Ausdauer verlangt, schob Sheeran häufig zum Schluss noch eine kurze, sehr intensive Konditionsrunde ein. Diese umfasste z. B. Körpergewichts-Zirkel oder Sprints auf dem Bike bzw. Laufband.

Cardio-Tipp

Was für Sheeran den Anfang seines Trainingswegs war, ist gleichzeitig ein Ansatz, aus dem viele etwas mitnehmen können, die gerade erst mehr Sport in ihr Leben holen wollen. Er hat sich den Einstieg so leicht wie möglich gemacht: Crosstrainer in den Keller und dann einfach los, während er E-Mails beantwortet.

Vermutlich war ihm nicht bewusst, dass dieses Prinzip sogar einen Namen hat: „Habit Stacking“. Gemeint ist, dass man eine neue Gewohnheit (bei ihm: Cardiotraining) an eine bereits bestehende Routine koppelt (bei ihm: E-Mails beantworten). Das ist nicht nur zeiteffizient, sondern macht es auch wahrscheinlicher, dass das Training wirklich zur Gewohnheit wird, weil es sich weniger als ein zusätzlicher Termin anfühlt.

Auch interessant: Mit Habit Stacking neue Gewohnheiten aneignen – Experte erklärt, wie es geht

Genauso beschreibt Sheeran es auch gegenüber „Men’s Health“: „Ich bin in den Keller gegangen und habe zwei Stunden lang meine E-Mails beantwortet und einfach so vor mich hin gestapft.“

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Reformer-Pilates

So hart Sheerans Personaltrainer das Training im Kraftraum taktet, so bewusst „nimmt er raus“, wenn der Tour-Alltag es verlangt. Damit Sheeran trotzdem in Bewegung bleibt, setzt er an diesen Tagen auf Reformer-Pilates.

Sheeran beschreibt den Nutzen ziemlich klar: „Das Reformer-Training ist definitiv eng mit Tourneen verbunden.“ Nach einem Abend auf der Bühne sei das Letzte, was er am nächsten Tag machen wolle, „Bankdrücken und Kreuzheben“. Der Reformer ist für ihn dann der Kompromiss, der funktioniert: Er bleibt im Training, es fühlt sich trotzdem „schonend“ an – und liefert gleich zwei Dinge, die auf Tour Gold wert sind: das Gefühl, „Kalorien verbrannt“ zu haben, und gleichzeitig „gedehnt“ zu sein. Kurz gesagt: Weniger das Prinzip „mehr Gewicht“ in den Fokus stellen, sondern mehr Kontrolle, Beweglichkeit und Energiemanagement, damit der Körper abends wieder abliefert.

Ernährung: Genuss – nur nicht mehr jeden Tag

Sheeran beschreibt seinen Kurswechsel auch über das, was auf dem Teller – und im Glas – landet. Früher standen bei ihm Alkohol, Zigaretten und Döner sinnbildlich für seine Zwanziger – heute lebt er „in Ausgewogenheit und Mäßigung“. Er sagt klar, dass er sich das Genießen nicht komplett abtrainiert hat: „Ich trinke immer noch. Ich liebe Rotwein, ich liebe ein gutes Essen, aber es passiert nicht jeden Tag.“

Ed Sheeran verdankt seinem laut „Men’s Health“ 14 Kilogramm leichteren Körper mit definierten Muskeln also einer kompletten Lebensumstellung, die er sich mit realistischen Schritten und Zielen an seinen Alltag angepasst hat. Damit liefert er Fans, die auch etwas ändern wollen, ein klares Beispiel zum Nachmachen und individuellen Anpassen.

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