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Jennifer Aniston: »Dieses Workout hat meinen Körper transformiert

Jennifer Aniston setzt auf Pvolve Training um mit über 50 noch jung zu bleiben.
Mit 57 Jahren in Topform und das dank einer Trainingsmethode, die Jennifer Aniston erst durch eine Verletzung entdeckte Foto: Rodin Eckenroth
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18. März 2026, 20:25 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Eine Rückenverletzung am Filmset, jahrelanges Ausbrennen durch zu hartes Training – Jennifer Aniston hat einen langen Weg hinter sich, bis sie das Workout gefunden hat, das ihren Körper nach eigener Aussage mehr verändert hat als alles zuvor. Die 57-Jährige schwört heute auf sanfte, kurze Einheiten statt stundenlangem Cardio. Warum das für sie so hervorragend funktioniert, und was sie sonst noch für ihre Fitness tut, lesen Sie hier.

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Von Verletzung zu Neuanfang

Früher gehörte Jennifer Aniston zu denjenigen, die stets ein straffes Fitnessprogramm durchzogen. Im Laufe der Jahre habe sie ihre Einstellung zu Fitness „absolut weiterentwickelt“, verriet sie 2023 dem Magazin „Vogue“.1 „Ich musste 45 Minuten bis eine Stunde Cardio trainieren; sonst wäre es kein Training gewesen“, so Aniston. Mit drastischen Folgen: „Ich bin einfach ausgebrannt und habe meinen Körper zerstört“, gestand sie „InStyle“.2

Nach einer schweren Rückenverletzung beim Dreh von „Murder Mystery 2“ im Jahr 2021 machte sie sich auf die Suche nach einer gesünderen Form des Trainings. „Ich bin grundsätzlich sehr unfallgefährdet, aber auch die Workouts, die ich gemacht habe, sind einfach zu hart für den Körper. Laufen, Boxen, HIIT-Übungen – all das“, so Aniston im Interview bei „Variety“. Die Verletzung brachte sie schließlich zur New Yorker Trainingsmethode „Pvolve“.

Das Workout, das Jennifer Anistons Körper auf sanfte Art formt

Im Englischen gibt es das Sprichwort „No pain, no gain“ – ohne Schmerz kein Erfolg. Ein Motto, das viele Menschen beim Sport antreibt, dem Jennifer Aniston aber heute klar widerspricht: „Es ist einfach nicht wahr. Man kann tatsächlich auch Erfolg ohne Schmerzen haben.“ Seit einigen Jahren setzt sie auf „Pvolve“ – ein Low-Impact-Training –, um ihren Körper fit zu halten: „Von allen Workouts, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe, hat dieses meinen Körper mehr verändert als alle anderen, und es ist ein wirklich angenehmes Training, vor dem ich mich nicht eingeschüchtert fühle und vor dem ich keine Angst habe.“ „Ich freue mich darauf, denn ich weiß, dass auch 20 Minuten reichen, wenn ich mich mal nicht hundertprozentig fühle. Man macht, was man kann … Es holt einen da ab, wo man gerade ist, und das gefällt mir.“

Im „Variety“-Interview liefert sie nun auch eine Erklärung, warum Pvolve so anders wirkt als herkömmliches Training: „Es dringt tief in die Muskulatur ein, bis hin zu diesen kleinen, verborgenen Muskelschichten. Beim Training beanspruchen wir normalerweise die größeren, sichtbaren Muskeln – Gesäßmuskeln, Bauchmuskeln, Oberschenkelrückseite, Bizeps –, aber es sind die kleinen, darunterliegenden Muskeln, die wirklich wirken.“ Genau deshalb erlebe sie ein Maß an Straffung von innen heraus, das sie bisher nicht gekannt habe. Und: „Ich habe mich seit Jahren nicht mehr verletzt.“

Frühere Workouts lässt sie dagegen bewusst hinter sich, wie sie bereits 2023 bei der „InSytle“ erklärte: „Crossfit ist zu aggressiv. Es geht um Quantität, nicht um Qualität, und es ist zu anstrengend für den Körper.“ Dasselbe gelte für das Boxen: „Ich hatte eine tolle Zeit, aber es war wirklich hart für meine Handgelenke.“

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Das steckt hinter „Pvolve“

Pvolve ist eine Fitnessmethode, die funktionelle Bewegungen mit geringer Belastung und Widerstandsausrüstung kombiniert. Als Ausrüstung dienen unter anderem Widerstandsbänder, ein Knautschball zum Pressen, eine Matte mit nummerierten Feldern für Koordinationsübungen sowie eine Faszienrolle. Klassische Übungen wie Sumo-Squats, Leg Lifts und einbeiniges Hüftheben werden damit intensiviert. „Pvolve“ soll den Körper formen, stärken und wiederherstellen, ohne ihn durch intensives Training abzunutzen.

Was Pvolve von anderen Low-Impact-Methoden unterscheidet, erklärt Aniston im „Variety“-Interview so: „Es ist einfach ein sanfteres Training, das man so leicht oder so schwer gestalten kann, wie man möchte. Und es ist immer anders – ich glaube nicht, dass ich jemals zweimal dieselbe Stunde gehabt habe.“

Seit 2023 ist Jennifer Aniston eine offizielle Partnerin und Investorin der Marke.

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So startet Jennifer Aniston in den Tag

Neben dem Training spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. „Ich trinke ARMRA Colostrum gleich morgens mit zimmerwarmem Wasser und einer ganzen Zitrone“, verriet Jennifer Aniston 2025 im Interview mit „People“.3 In den kälteren Monaten peppe sie den Drink noch auf: „Ich gebe einen kleinen Teelöffel Ingwer hinein, der gut für die Verdauung und das Immunsystem ist, und dann noch einen kleinen Tropfen Manuka-Honig. Heiß serviert schmeckt er einfach köstlich.“

Bei Kolostrum handelt es sich um die Erstmilch von Säugetieren. Als Supplement (mit Kolostralmilch von Kühen) soll es diverse Effekte auf die Gesundheit haben, darunter Stärkung der Darm- und Zellgesundheit sowie des Immunsystems. Auch die Muskelregeneration soll es fördern. Die Wirkung von Kolostrum ist allerdings bisher nicht ausreichend erforscht und belegt. Einige Studien konnten aber erste Hinweise liefern, dass Kolostrum-Supplements womöglich gut für den Darm und das Immunsystem sein könnten.4

Auch ihre Ernährung nach dem Training hat Aniston im Variety-Interview thematisiert. „Ich bin nach dem Training eigentlich nicht ausgehungert, aber ich greife normalerweise zu irgendeiner Form von Protein.“ In ihrer Küche habe sie dafür immer etwas Vorbereitetes parat – Obst, geschnittenes Gemüse, Hühnchensalat oder gegrilltes Hähnchen. Manchmal greife sie auch zu Erdnussbutter auf einer Reiswaffel – „Erdnussbutter ist bei Proteinen unverzichtbar“, so Aniston.

Quellen

  1. Vogue. “I’m In Better Shape Now Than I Was In My Twenties”: Jennifer Aniston On Her Fitness Evolution. (aufgerufen am 18.03.2026) ↩︎
  2. InStyle. Jennifer Aniston Wants You to Stop Working Out So Hard. (aufgerufen am 18.03.2026) ↩︎
  3. People. Jennifer Aniston Shares the Workout That Has 'Transformed My Body' — Plus the Drink She Has Every Morning (Exclusive). (aufgerufen am 18.03.2026) ↩︎
  4. Van Thomme. A dietitian’s take on colostrum supplements. The University of Texas. (aufgerufen am 18.03.2026) ↩︎

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