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In Form UND in Mode

Das sind die Fitness-Trends 2018

Sportler
Eine offizielle Umfrage besagt, an welchen Sportarten wir im kommenden Jahr besonders viel Spaß haben werden
Foto: Getty Images

Werden wir im neuen Jahr auf der Yoga-Matte liegen, mit einem Personal-Coach oder an Fitness-Geräten trainieren? FITBOOK verrät, was 2018 laut einer repräsentativen Umfrage in puncto Sport en vogue sein wird.

Die „Worldwide Survey of Fitness Trends for 2018“ ist raus, also die aktuellste einer jährlich erscheinenden, weltweiten Umfrage durch US-Sporthochschulen und -verbände zum Thema Fitness-Trends. Diesmal waren daran das Amerikanische College für Sportmedizin (ACSM), der National Council on Strength and Fitness (NCSF) und das medizinische Untersuchungszentrum The Cooper Institute mit Sitz in Texas beteiligt.

HIIT

Beim HIIT (High-Intensity-Intervall-Training) wird durch eine Kombi aus Ausdauer- und Krafttraining effektiv Fett verbrannt
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Platz eins: HIIT

Scheinbar kaum überraschend, da seit einigen Monaten in aller Munde (und Beine!), belegt HIIT (hochintensives Intervalltraining) den ersten Platz des Rankings. Was wir als Erscheinung aus 2017 verbuchen, ist laut den Verantwortlichen der Studie bei Profis, also etwa Personal Trainern und Leistungssportlern, schon seit 2008 eine beliebte und effektive Form, schnelle Fitness-Erfolge zu erzielen. FITBOOK-Redakteurin Anna zeigt, wie ein solches Training aussehen kann:

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Platz zwei: Gruppentraining

Ab mindestens fünf Teilnehmern und einer anweisenden Person sprechen die Untersuchungsleiter von „Gruppentraining“. Die konkrete sportliche Disziplin ist dabei nicht definiert, es kann von Spinning- über Aerobic- bis hin zum Tanzkurz alles sein. Zugegeben, Gruppentrainings hat es schon immer gegeben. In 2018 sollen sie aber einen neuen Popularitätsschub bekommen.

Platz drei: Wearables

…, auch bekannt als „Wearable Technology“. Fitness-Gadgets wie Sportuhren, Schrittzähler, Herzfrequenzmesser oder Brillengläser mit integriertem GPS-Gerät landen im Trends-Ranking auf Platz drei. Ob sich dieser Markt weiter ausweiten wird, in den Marken wie Apple Misfit, Garmin, Samsung, Basis und Jawbone in den vergangenen Jahren viel Recherche gesteckt haben, sei jedoch nicht abzusehen.

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Platz vier: Bodyweighttraining

Bodyweighttraining, also Training mit dem eigenen Körpergewicht, liegt nicht grundlos im Trend: Man braucht dafür keinerlei Geräte, nur die eigene Muskelkraft, und kann die Intensität problemlos variieren. 2013 tauchte es erstmals in der Worldwide Survey of Fitness Trends auf. Dass es jetzt immer beliebter wird, liegt laut den Umfrageleitern an Marketingmaßnahmen von Fitness-Studios und Gesundheitsclubs.

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Platz fünf: Gewichttraining

Frau beim Krafttraining

Keine Männerdomäne mehr: Auch Frauen trainieren heute mit Hanteln
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Platz sechs: Zertifizierte Fitness-Programme

Offizielle Kurse von ausgebildeten und erfahrenen Fitness-Profis wie Sportwissenschaftlern, beispielsweise in zertifizierten Sport- und Gesundheitszentren, werden der Umfrage zufolge im neuen Jahr besonders gerne in Anspruch genommen. Diese sind zwar etwas kostenintensiver, sollen sich aber auch mit Expertise und gezielten Erfolgen auszahlen.

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Platz sieben: Yoga

Yoga schaffte es schon 2008 die Top-Ten des Trend-Rankings. In den Folgejahren ist die Sportart immer einmal wieder ab-, aber eben auch zuverlässig wieder aufgestiegen. Die Erklärung dafür ist den Untersuchungsleitern zufolge, dass Yoga sich immer wieder neu erfindet und mit neuen Abwandlungen – wie vor zwei Jahren erst das beliebte Aerial Yoga – Fans wirbt. Beim diesjährigen Platz sieben handelt es sich um einen Überbegriff für seine vielen Disziplinen, also Iyengar, Ashtanga, Vinyasa, Bikram, Rage und Power Yoga, um nur einige zu nennen.

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Yoga

Von wegen Hausfrauenworkout: Yoga erfordert – und sorgt für – viel Kraft
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Platz acht: Personal Training

Personal Training ist längst nicht nur wohlhabenden Sporteinsteiger/innen vorbehalten! Auch, wer schon länger ins Fitness-Studio geht, scheut sich nicht mehr, in Unterstützung für die richtige, professionelle Ausführung zu investieren. Das soll sich heute auch mehr lohnen als früher. Wie die Umfrage-Verantwortlichen erklären, wurde in den vergangenen Jahren die Gesetzgebung angepasst, um zu gewährleisten, dass Personal Trainer, die in Gesundheits- und Fitness-Zentren angestellt sind, über eine gute Ausbildung verfügen.

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Platz neun: Senioren-Fitness-Programme

Wie aus der Worldwide Survey of Fitness Trends 2018 hervorgeht, sind Menschen im Ruhestand heute besser trainiert als noch vor einigen Jahren. Die Autoren sehen hier großes Potential am Markt, da mehr und mehr reifere Herrschaften an einem starken Körper interessiert sind. Ihrer Meinung nach sollten Fitnessstudio-Betreiber auf den Trend reagieren und mehr Kurse für Senioren anbieten.

Senioren-Sportler

Immer mehr reifere Menschen wollen sich mit Sport fithalten
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Platz zehn: Ganzkörpertraining

Es ist nicht mit Bodyweighttraining zu verwechseln, kann sich aber damit überschneiden. Ganzkörpertraining beschreibt weniger das konkrete Vorgehen – wie beim Bodyweighttraining etwa Klimmzüge, Planks und Co. ­– als die grundlegende Absicht, jede Partie des Körpers zu kräftigen. Ziel ist die Verbesserung der Haltung, Koordination und generellen Kraft.

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