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FITBOOK Move Jam 2020

Shagel Butt ist einer der fittesten Deutschen Ü40

Schwere Gewichte und eine herausragende Athletik gehören zu seinem Alltag. Mit über 40 Jahren beweist Shagel Butt, dass Alter nur eine Zahl ist und man auch jenseits der Zwanziger noch fit wie ein Turnschuh sein kann. Beim FITBOOK Move Jam können Sie gemeinsam mit dem Crossfit-Athleten trainieren.

Erst im Alter von über 30 Jahren kam Shagal Butt zum CrossFit. Anfang 40 zählt er zu den fittesten Männern Deutschlands und nimmt es mit deutlich Jüngeren auf.

Erst im Alter von über 30 Jahren kam Shagal Butt zum CrossFit. Anfang 40 zählt er zu den fittesten Männern Deutschlands und nimmt es mit deutlich Jüngeren auf.
Foto: Maximilian Kelm

Shagel Butt wurde am 5. Januar 1978 in Hamburg geboren. Versuche, seinen pakistanischen Namen auszusprechen, treiben die lustigsten Blüten – insbesondere bei der Passkontrolle bei der Einreise in die USA. Er macht es ganz einfach: „Schagel Butt“, deutsch ausgesprochen. Seine hanseatische Kindheit verbrachte der 42-Jährige eher unsportlich. Vom pummeligen Heranwachsenden entwickelte sich Butt über Umwege zum fittesten Ü40-Crossfit-Athleten Deutschlands.

Gemeinsam mit Shagel Butt beim FITBOOK Move Jam 2020 trainieren

Vom 4. bis 25. Juli findet der FITBOOK Move Jam statt, Deutschlands größtes Online-Trainingsfestival. Immer Samstags könnt ihr kostenlos mit Fitness-Coaches und Top-Athleten trainieren. Am 18. Juli präsentiert Shagel Butt sein intensives Cross-Workout. Titel: „Laktat-Inferno“. Wer dabei sein will, muss nur rechtzeitig den Stream auf FITBOOK einschalten

Hier erfahren Sie mehr zum FITBOOK Move Jam 2020 und können die ersten beiden Sessions im Video anschauen und nachtrainieren.

Die Suche nach neuen Herausforderungen trieb den Hamburger von Handball zum Crossfit und mit 36 Jahren schließlich zum Wettkampfsport. Anfangs als Schnupperkurs gedacht, doch der Wille ein guter Athlet zu sein, diente als Antriebsfeder für die weitere Karriere. Im Gegensatz zum Pumpen im Studio, war es die Magie an besonderen Bewegungen, die Butt in den Bann zog. „Der Reiz war Dinge zu lernen, die ich nicht konnte. Turnen an den Ringen, oder sich im Handstand fortbewegen. Dazu gehört mehr als ein dicker Bizeps und ein breites Kreuz“, sagt Butt.

Loslegen, wo andere aufhören

In einem Alter, in welchem viele Sportler in Rente gehen, fing Shagel Butts Karriere erst an. Glücklicherweise lässt sich das tägliche Training gut in seinen Arbeitsalltag integrieren. Nach lang(weilig)en Jahren als Verwaltungsfachangestellter arbeitet er nun als Personal Trainer mit seinen Kunden an unterschiedlichsten Zielsetzungen. Nichtsdestotrotz bedeutet Leistungssport auch immer Verzicht. Abstriche macht der Crossfitter im sozialen Umfeld und beim Essen. Der Sport steht beim 42-Jährigen an erster Stelle – Körper und Geist sind sein Investment.

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Sein sportliches Erfolgsrezept: „Ich bereite mich auf alles vor. Schwächen kann ich mir kaum erlauben. Ausdauer und Maximalkraft müssen beim Crossfit stets abrufbar sein.“ erläutert Shagel Butt. Diese Einstellung verhalf ihm zu einigen Erfolgen.

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Sportliche Tief- und Höhepunkte des CrossFit-Athleten

Sein sportlicher Ehrgeiz und die stetige Disziplin verschafften Shagel Butt 2019 den Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen bei den German Throwdowns in der Masters-Klasse (40-44 Jahre). Die kurz darauf knapp verpasste Qualifikation zur Crossfit-Weltmeisterschaft waren Höhepunkt und Tiefschlag zugleich. Einerseits war es für ihn ein Erfolgserlebnis auf diesem Level antreten zu können. Anderseits ein Verlust kurz vor dem Ziel zu scheitern. Corona war ein weiterer Schlag in die Magengrube und hat dieses Jahr dazu beigetragen, dass Butt sich nicht für die Weltmeisterschaft 2020 qualifizieren konnte. Doch der Hamburger denkt nicht daran aufzugeben.

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Wann hängt Shagel Butt Crossfit an den Nagel?

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Wer rastet, der rostet.“ Bisher denkt Butt noch nicht daran zu rosten: „Ich habe mir persönlich das Ziel gesetzt, sobald ich keine Lust mehr habe, höre ich von heute auf morgen mit dem CrossFit auf. Nicht aus körperlichen Belangen, sondern weil ich kein Verlangen mehr habe, mich zu quälen.“ Aber auch die Familie hat bei dieser Entscheidung ein Mitspracherecht. Sobald seine Kinder ein Veto einlegen, würde Shagel Butt dem Leistungssport den Rücken kehren. Bleibt zu hoffen, dass es so bald nicht dazu kommt.