11. Dezember 2025, 10:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Während im Sommer Wassermelonen in den Supermarktregalen liegen, sind es im Herbst orangefarbene Zitrusfrüchte. Clementinen und Mandarinen haben dann Saison. Doch wie unterscheiden sich die Früchte? Welche hat weniger Kerne und was ist eigentlich, wenn man das Weiße mitisst? FITBOOK-Ernährungsexpertin Sophie Brünke klärt die häufigsten Fragen.
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Alles fing mit der Mandarine an
Der Ursprung von Mandarinen liegt in Südostasien. Bereits vor 4000 Jahren wurden sie in China kultiviert. Heutzutage liegen viele Hauptanbaugebiete in den Tropen und Subtropen. Zu Letzteren zählen auch Spanien, die Türkei und Italien, von wo viele der hier verkauften Früchte stammen.1
Neben Mandarinen gibt es auch Kreuzungen von ihr mit anderen Zitrusfrüchten: Clementinen etwa sind ein Mix aus Mandarine und der Bitterorangenart Pomeranze.
Der Unterschied zwischen Mandarine und Clementine
Äußerlich unterscheiden sich Mandarinen und Clementinen lediglich in der Größe, denn Clementinen sind etwas kleiner. Auch im Inneren gibt es einen optischen Unterschied: Während das Fruchtfleisch von Mandarinen sich in neun Spalten unterteilt, können es bei Clementinen acht bis zwölf sein.
Interessant sind jedoch vor allem die Punkte Geschmack und Kerne: Wer es sehr süß mag, greift besser zur Clementine, wer es aromatisch mag, zur Mandarine. Zusätzlich erfreuen sich Clementinen großer Beliebtheit, weil sie weniger Kerne enthalten. Häufig sind sie sogar kernlos.
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So sollten die Früchte gelagert werden
Von Natur aus bringen die Früchte bereits eine robuste „Verpackung“, nämlich ihre Schale, mit – wobei die von Clementinen noch etwas dicker ist. Dadurch trocknet sie nicht so schnell aus wie eine Mandarine. Trotzdem fühlen sich beide Zitrusfrüchte bei Temperaturen zwischen null und neun Grad Celsius am wohlsten, deshalb sollten sie im Kühlschrank oder einer kühlen und trockenen Speisekammer gelagert werden. Auf diese Weise bleiben die Früchte vier bis sechs Wochen frisch.2
Das macht die Zitrusfrüchte so gesund
Mandarinen und Clementinen enthalten doppelt so viele Ballaststoffe wie Äpfel, etwa zwei Gramm auf 100 Gramm. Zusätzlich sind sie reich an Vitamin C. Um den Tagesbedarf eines Erwachsenen zu decken, müssen drei bis vier Früchte verzehrt werden.
Weiterhin liefern die orangefarbenen Zitrusfrüchte die Vitamine B1, B2 und Niacin sowie die Carotinoide Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin in nennenswerten Mengen.
Darf man das Weiße an der Frucht mitessen?
„Die innere, dünne weiße Schale ist auch unter dem Fachbegriff „Albedo“ bekannt. Und wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte es sogar mitessen!“
„Im Inneren der Schale sind Ballaststoffe und besonders viel Vitamin C vorhanden, welches das Immunsystem unterstützt. Auch sekundäre Pflanzenstoffe stecken in der Albedo, welche die Körperzellen vor freien Radikalen schützen und Alterungsprozesse verlangsamen.“