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Mit diesen Symptomen kann sich Darmkrebs bemerkbar machen

Krankheit erkennen

Darmkrebs – erste Symptome und Anzeichen der fortgeschrittenen Krankheit

Darmkrebs Symptome: Illustration eines menschlichen Darms
Bei Darmkrebs bestehen gute Heilungschancen, wenn er früh genug erkannt wird. Erste Symptome können sich beim Toilettengang bemerkbar machen.Foto: Getty Images

Die gute Nachricht: Wird Darmkrebs frühzeitig entdeckt, liegen die Heilungschancen heute bei nahezu 100 Prozent. Die nicht so gute Nachricht: Die Krankheit bereitet leider meist erst in einem späteren Stadium Beschwerden. Doch es gibt Symptome, die auf entartete Zellen oder einen bösartigen Tumor im Darm hinweisen können. FITBOOK klärt auf.

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und nach Lungenkrebs auch die tödlichste Krebsart. Die Krankheit könnte viel von ihrem Schrecken verlieren, wenn mehr Menschen die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen würden. Denn es handelt sich um ein heimtückisches Leiden: Oft machen sich die entarteten Zellen erst dann bemerkbar, wenn der Krebs schon weiter fortgeschritten ist. Mediziner sprechen deshalb auch von stummen Symptomen. Doch es gibt Anzeichen, die auf eine Erkrankung hinweisen können und es kann Leben retten, diese ersten Symptome von Darmkrebs auch ernstzunehmen.

Erste Symptome, die auf Darmkrebs im Frühstadium hinweisen können

  • Verstopfung
  • Diarrhoe (Durchfall)
  • Farbveränderungen des Stuhls
  • Veränderungen in der Stuhlform (vor allem verengter oder bleistiftdünner Stuhl)
  • Blut im Stuhl (auch auf dem Toilettenpapier erkennbar)
  • Blutungen aus dem Enddarm
  • Blähungen, Krämpfe und Schmerzen im Unterleib, die öfter auftreten
  • Eine blasse Gesichtsfarbe, meist bedingt durch Blutarmut
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Übelkeit und Erbrechen1

Auch interessant: Der Stuhlgang lässt Rückschlüsse auf die Gesundheit zu

Wichtig zu wissen: Viele dieser Anzeichen und ersten Symptome können, müssen aber nicht bedeuten, an Darmkrebs erkrankt zu sein. Allerdings können sie auch auf andere behandlungsbedürftige Krankheiten hindeuten. Deshalb ist es unbedingt ratsam, zeitnah einen Arzt aufzusuchen, wenn man eine oder mehrere der oben genannten Symptome bei sich bemerkt.

Typische Beschwerden, die sich erst im fortgeschrittenen Darmkrebs-Stadium zeigen

  • Übermäßige Müdigkeit
  • Unerklärliche Schwäche
  • Ungewollte Gewichtsabnahme
  • Veränderungen im Stuhlgang, die länger als einen Monat anhalten
  • Das Gefühl, dass sich der Stuhlgang nicht vollständig entleert

Noch mehr Symptome treten auf, wenn sich die entarteten Zellen schon auf andere Teile des Körpers ausgebreitet haben. Besonders häufig kommt es dann zu:

  • Gelbsucht, oder gelben Augen und Haut
  • Schwellungen in den Fingern oder Füßen
  • Atembeschwerden
  • Chronische Kopfschmerzen
  • Verschwommenes Sehen
  • Knochenbrüche

Blut im Stuhl näher erklärt

Zu den Alarmzeichen, die einen Arztbesuch unbedingt empfehlenswert machen, gehört Blut im Stuhl. Der Fachbegriff dafür lautet Hämatochezie. Wer es bei sich entdeckt, muss aber nicht gleich in Panik geraten, denn die Ursache kann auch harmlos sein.2 Wichtig ist es aber, den Arzt aufzusuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

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Schon die Farbe und Beschaffenheit des Blutes geben wertvolle Hinweise. Hellrotes Blut stammt meist aus dem mittleren oder unteren Teil des Verdauungsapparates. Schuld daran können harmlose Hämorrhoiden sein. Sie sind sehr weitverbreitet und gelten sogar als Volkskrankheit. Eine weitere mögliche Ursache können sogenannte Analfissuren sein. Das sind winzige Risse am After, die durchaus schmerzhaft sein können. Sie lösen zudem sehr lästigen Juckreiz sowie Nässe am After aus. Hellroter blutiger Stuhlgang kann zudem die Folge einer Magen-Darm-Infektion sein. Bakterien oder Viren greifen die Darmschleimhaut an und reizen sie so stark, dass hellrote Blutungen möglich sind.

Bei dunkelrotem Blut im Stuhl liegt in der Regel eine stärkere Blutung im Bereich des Dickdarms vor. Schuld sind oft entzündete Divertikel. Das sind Ausstülpungen der Dickdarmwand. Es kann sich aber auch um blutende Darmpolypen handeln.

Neben den bereits genannten Ursachen kommen zudem bestimmte Krankheiten oder Medikamente in Betracht, weil sie ebenfalls Blut im Stuhl verursachen können. Dazu gehören:

  • Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcersoa.
  • Ein Mesenterial-Infarkt. Dabei handelt es sich um den akuten Verschluss eines Darmgefäßes. Das führt zu einem Absterben des betroffenen Darmabschnitts.
  • Antibiotika. Eine länger andauernde Antibiotika-Therapie kann es zu einer Dickdarmentzündung führen. Schuld ist die Vermehrung bestimmter Darmbakterien.
  • Doch man kann er gar nicht oft genug wiederholen: völlig egal ob hell- oder dunkelrot. Es ist unbedingt ratsam einen Arzt aufzusuchen und die Ursache abklären zu lassen.

Quelle

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