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Jesse Lingard

Manchester-United-Profi schwört auf Recovery-Snack Pistazie

Jesse Lingard, Stürmer von Manchester United und englischer Nationalspieler, snackt gerne Pistazien
Jesse Lingard, Stürmer von Manchester United und englischer Nationalspieler, snackt gerne PistazienFoto: Getty Images, Collage: FITBOOK

Auch Sportler haben das Bedürfnis, hin und wieder zu snacken. Umso besser, wenn sich die kleine Mahlzeit positiv auf die Leistung auswirken kann. Fußball-Profi Jesse Lingard (27) von Manchester United schwört auf Pistazien als Snack, um sich besser zu erholen. FITBOOK erklärt, was in der Baumnuss steckt.

Zugegeben: Sportlich läuft es derzeit nicht rund für Fußball-Profi Jesse Lingard. Der 27-jährige Stürmer von Manchester United zählt derzeit nicht zum Startaufgebot seines Teams. Noch vor wenigen Jahren galt er als eines der größten Talente im englischen Fußball. 2018 zählte er zum Stammaufgebot der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland und schaffte es mit seinem Team bis ins Halbfinale.

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Dass zum Sportlerleben Höhen und Tiefen dazu gehören, ist bekannt. Und ein Profi wie Jesse Lingard weiß, worauf es bei der Ernährung ankommt, um seine Performance auf dem Platz zu unterstützen. Die Erholungszeit zwischen den einzelnen Spieltagen ist kurz, insbesondere wenn man bei einem Top-Klub wie Manchester United zusätzlich zur Liga auch im internationalen Wettbewerb antritt. In der „Men’s Health“ hat Lingard, der Pescetarier ist, nun einen interessanten Einblick in seine Essgewohnheiten gegeben. Als Snack zur Regeneration greift er am liebsten zu Pistazien: „Ich achte darauf, dass ich alle wichtigen Nährstoffe zu mir nehme. Natürlich snacke ich über den Tag verteilt, vor allem Pistazien“, wird Lingard, der Testimonial für einen Zusammenschluss US-Pistazien-Anbaubetriebe ist, dort zitiert.

Pistazien gelten als „vollständiges Protein“

Pistazien enthalten alle neun essenziellen Aminosäuren (Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und somit durch Nahrung zugeführt werden müssen). Somit gelten sie als „vollständiges“ oder „komplettes Protein“. Forscher der Universität von Illinois haben vor Kurzem die Qualität des Proteins in Pistazien untersucht (die Studie wurde indirekt finanziert durch die amerikanischen Pistazienbauern). Die positiven Ergebnisse klassifizieren die Nuss offiziell als „gute Proteinquelle“.

Für Sportler ist Eiweiß entscheidend, um Muskeln aufzubauen und zu erhalten. Das schätzt auch Fußballer Jesse Lingard. Durch den Proteinsnack Pistazie könne er einem Defizit an Proteinen vorbeugen, sagt er. „Das ist eine gute Ergänzung zu meinen Hauptgerichten.“ Eine Portion gerösteter und gesalzener Pistazien – das entspricht etwa 28 Gramm oder 49 Stück – enthalten etwa 7,1 Gramm Protein.

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Durchschnittliche Nährwerte von Pistazienkernen

Nicht nur bei Jesse Lingard stehen Pistazien ganz oben auf der Liste der Lieblingssnacks. Geröstet und gesalzen, gibt es bei vielen kein Halten mehr. Besser ist es natürlich, sie pur zu knabbern. Je grüner die Kerne, desto gesünder sind sie. Pistazien enthalten unter den Nüssen die höchsten Gehalte an Kalium, γ-Tocopherol, Vitamin K, Phytosterolen und Xanthophyll-Carotinoiden.

Pistazien sind reich an ungesättigten Fetten, was sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Darüber hinaus  haben mehrere Studien gezeigt, dass Pistazien herzgesunde Blutfettprofile fördern.

  • Kalorien: ca. 594 pro 100 Gramm
  • Fett: ca. 52 Gramm (davon ca. 25 Gramm einfach ungesättigte, ca. 12 Gramm mehrfach ungesättigte und ca. 5 Gramm gesättigte Fette)
  • Kohlenhydrate: ca. 12 Gramm
  • Eiweiß: ca. 21 Gramm
  • Ballaststoffe: ca. 11 Gramm

(Angaben laut Bundeszentrum für Ernährung)

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Und was hat die Pistazie, was andere Steinfrüchte nicht haben? Die Antwort: 13 Mal mehr Lutein und Zeaxanthin. Die beiden sekundären Pflanzenstoffe zählen zu den Xanthophyll-Carotinoiden und sind als Augen-Vitamine bekannt: Diese sorgen nicht nur für eine strahlende Sehkraft, sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Unterscheidung von Farbnuancen und feinen Einzelheiten. Obendrein schützen sie vor zu starker Strahlung, daher werden sie auch als natürlich Sonnenbrille des Auges bezeichnet.