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Wie George Clooney auch mit 65 fit bleibt

George Clooney
George Clooney rennt nicht ständig ins Gym, sondern hat andere Fitnessstrategien gefunden Foto: Getty Images
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Tony Poland
Freier Autor

12. Juli 2026, 18:01 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Mit 65 Jahren wirkt George Clooney noch gesund, aktiv und in bester Verfassung – obwohl er kein Freund extremer Fitnessprogramme ist. Stattdessen setzt der Schauspieler auf regelmäßige Bewegung, alltagstaugliche Gewohnheiten und einen entspannten Umgang mit dem Älterwerden. FITBOOK verrät, was über Clooneys Training und seinen Fitness-Lifestyle bekannt ist.

George Clooney gehört zu den Schauspielern, die auch mit Mitte 60 noch bemerkenswert fit wirken. Doch anders als viele Hollywood-Stars wirbt der zweifache Oscarpreisträger weder für radikale Diäten noch für schweißtreibende Trainingsprogramme. Stattdessen spricht er in Interviews offen darüber, wie sich sein Körper verändert hat – und mit ihm sein Lebensstil.

Aktiv fit mit Tennis, Yoga und Fahrradfahren

Während früher Basketball zu seinen Lieblingssportarten gehörte, setzt Clooney heute vor allem auf Radfahren, gelenkschonende Aktivitäten wie Bikram-Yoga in einem auf 35 bis 40 Grad aufgeheizten Raum mit ca. 40 Prozent Luftfeuchtigkeit und Tennis. Heißt: Er hat sein Training an sein Alter angepasst. So beschreibt er im Gespräch mit „Esquire“, dass er regelmäßig Tennis spielt, meistens gegen deutlich jüngere Gegner. Der Sport fordert ihn körperlich und macht ihm gleichzeitig Spaß.

An seinem Haus am Comer See hat sich der für viele attraktivste Hollywood-Star außerdem eine ganz persönliche Fitnessroutine geschaffen: Jedes Jahr fährt er mit dem Fahrrad den anspruchsvollen Anstieg auf den Monte Bisbino hinauf. Die Strecke dient ihm als eine Art Gradmesser seiner körperlichen Verfassung. Schafft er den Berg ähnlich gut wie im Vorjahr, weiß er, dass seine Fitness weiterhin stimmt.

Anpassung statt Perfektion

Im Mittelpunkt steht für den zweifachen Familienvater ohnehin schon längst nicht mehr der perfekte Körper, sondern möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig spricht Clooney auch ungewöhnlich offen über die Grenzen des Älterwerdens. Mit einem Augenzwinkern erinnerte er sich in einem weiteren „Esquire“-Interview daran, dass er früher problemlos einen Basketball dunken konnte. Heute sei das anders. „Ich habe den Korb nicht getroffen! Und bin rückwärts auf den Hintern gefallen. In den Kies“, schilderte er seinen missglückten Versuch.

Gerade diese Ehrlichkeit macht deutlich, dass der US-Amerikaner keinen unrealistischen Jugendidealen mehr nachjagt. Stattdessen passt er sein Training an das an, was sein Körper heute leisten kann. Auch in früheren Interviews betonte Clooney, dass Bewegung für ihn vor allem etwas sein müsse, das sich dauerhaft in den Alltag integrieren lässt, und keine kurzfristige Höchstleistung.

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EMS statt Hantelbank: Clooneys Trainingsroutine

Mit über 60 Jahren achtet Clooney also auf regelmäßige Bewegung im Alltag sowie spezielle Trainingseinheiten. Im Fitnessstudio trifft man ihn jedoch eher selten an. Stattdessen nutzt er ein EMS-Trainingssystem. Dabei werden über eine Weste und Manschetten elektrische Impulse an die Muskulatur abgegeben, um die Intensität des Trainings zu erhöhen.

Clooney scheint dies als funktionierende Lösung für den Erhalt und Aufbau seiner Muskeln entdeckt zu haben – etwas, das mit zunehmendem Alter schwerer und schwerer zu erreichen ist. „Dieses Gerät hat mich so stark gemacht. Meine Arme sind doppelt so dick wie je zuvor. Das ist verrückt“, erklärt der Hollywood-Star. Ebenso gehört für Clooney Gesundheitsvorsorge zur Routine: Einmal im Jahr lässt er nach eigenen Angaben einen umfassenden Ganzkörper-Check-up durchführen, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Gelassen altern statt jungbleiben wollen

Der vielleicht wichtigste Bestandteil seiner Fitnessphilosophie ist seine Einstellung zum natürlichen Prozess des Alterns. Im Gespräch mit „CBS News“ machte er deutlich, dass er den natürlichen Prozess akzeptiert, anstatt gegen ihn anzukämpfen. „Die Alternative zum Älterwerden ist nicht gut“, sagte er und erinnerte damit daran, dass Altern ein Privileg ist. Heute gehe es ihm weniger darum, möglichst jung auszusehen, sondern möglichst lange gesund zu bleiben und Zeit mit seiner Familie verbringen zu können.

Sein Beispiel zeigt, dass Fitness nicht zwangsläufig aus ständigen Rekorden, strengen Diäten oder immer härteren Workouts bestehen muss. Vielmehr bilden regelmäßige Bewegung, realistische Ziele und die Bereitschaft, den eigenen Lebensstil an die Veränderungen des Körpers anzupassen, das Fundament von George Clooneys Strategie. Gerade diese Bodenständigkeit macht Clooneys Ansatz glaubwürdig sowie sympathisch und dürfte damit für viele Menschen deutlich leichter umzusetzen sein als die oft spektakulären Fitnessprogramme anderer Hollywoodgrößen.

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