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Harrison Ford – so bleibt der 83-Jährige gesund und fit

Harrison Ford
Harrison Ford achtet darauf, auch im Alter beweglich zu bleiben Foto: Getty Images
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Melanie Hoffmann
Ernährungs-, Fitness- und Schlafexpertin

16. Januar 2026, 16:30 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Die Zeiten, in denen er als Indiana Jones die Peitsche schwang und Actionszenen drehte, sind vorbei. Aber auch mit 83 Jahren ist Hollywood-Star Harrison Ford noch fit und gesund. Sein Geheimnis? Aktiv bleiben. Wie sein Lebensstil heute aussieht und wie er es vor rund 40 Jahren zu seiner „Indy“-Form schaffte, lesen Sie bei FITBOOK.

Mit über 80 noch vor der Kamera stehen, Texte lernen und lange Drehtage durchstehen – von solcher Fitness können viele Senioren wohl nur noch träumen. Nicht so Harrison Ford. Und auch körperlich wirkt der Schauspieler agil und gesund. Was ist sein Geheimnis?

Sport im Alter

Im Alter hat man es verdient, alles etwas langsamer zu machen. Doch Balance ist wichtig. Wer komplett inaktiv wird, büßt im Alter schnell an Muskelmasse und Beweglichkeit ein. So wird man gebrechlicher und anfälliger für Verletzungen – von denen man sich unter Umständen nie wieder völlig erholt. Das weiß offenbar auch Harrison Ford und achtet auf genügend Bewegung im Alltag. „Ich bin körperlich aktiv. Ich spiele Tennis, fahre Fahrrad und trainiere ein wenig im Gym“, verriet er kürzlich in einem Interview mit „Film Inside“.

Was er in seinem persönlichen Gym macht, erzählte der damals 75-Jährige in der US-Talkshow „TheEllenShow“. Gastgeberin Ellen DeGeneres fragte ihn anlässlich eines GQ-Covers, das ihn mit trainiertem Bizeps zeigte, nach seiner Routine. Er trainiere mit Gewichten und einem Bauchroller, so Harrison Fords Antwort. „Da bin ich oldschool.“

Wenn man früheren Medienberichten glaubt, ist es schon lange Fords Strategie, lieber regelmäßig und konsequent leichte Bewegung in seinen Alltag einzubauen, statt auf harte Fitnessprogramme zu setzen. Von täglichen Spaziergängen und viel Bewegung auf seiner Ranch in Wyoming ist die Rede. Außerdem ist der Schauspieler Hobby-Pilot, was ebenfalls eine gewisse körperliche und geistige Fitness erfordert.

Seine Ernährung

Ebenfalls in einem Interview mit Ellen DeGeneres verriet Harrison Ford einige Jahre später ein paar Details zu seiner Ernährung. So esse er viel „Gemüse und Fisch“. Außerdem seien in seiner Ernährung keine Milch- und Fleischprodukte enthalten. „Ich habe einfach entschieden, dass ich keine Lust mehr darauf hatte, Fleisch zu essen“, verriet der Schauspieler.

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Fit wie Indiana Jones

Harrison Fords vielleicht berühmteste Rolle ist die als Abenteurer Indiana Jones. Als Held, der sich durch unwägbares Gelände kämpft und dabei peitschenschwingend Schurken bezwingt, musste sich der Schauspieler in Form bringen. Das galt vor allem für den zweiten Film aus der Reihe, in dem von Harrison Ford viele Szenen ohne Shirt verlangt wurden. Doch anders als heute, war es in Hollywood damals kein Standard, sich mithilfe eines Teams von Personal Trainern und Ernährungsberatern in Muskelpakete mit möglichst wenig Körperfett zu verwandeln.

Mit Anfang 40 arbeitete Harrison Ford dann für „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ erstmals gezielt mit einem Trainer an seinem Körper. Das Training, so verriet Fords „Indiana Jones“-Trainer Jake Steinfeld 2024 in einem Interview mit „Men’s Health“, habe nicht aus dem Stemmen schwerer Gewichte bestanden. Stattdessen habe der Hollywood-Star mit moderatem Gewicht und vielen Wiederholungen trainiert, an sechs Tagen pro Woche. Auch Handtücher und Besen seien zum Einsatz gekommen.

Das Workout begann laut Steinfeld morgens um 5:30 Uhr mit einer 30-minütigen Aufwärmrunde, bestehend aus Dehnübungen mit einem Besen. Das Haupttraining habe sich immer auf eine Körperregion fokussiert. „Montag, Donnerstag: Brust und Trizeps. Dienstag, Freitag: Rücken und Bizeps. Mittwoch und Samstag: Schultern und Beine. Bauch jeden Tag“, verriet Fords ehemaliger Trainer. Das Duo benutzte Handtücher für das Widerstandstraining, auf das Übungen mit Hanteln folgten. Das Handtuch schienen die beiden so eingesetzt zu haben wie die heute für Home-Workouts beliebten Fitnessbänder. „Es ging nicht darum, Indiana Jones zu einem Bodybuilder zu machen. Der Kerl war super definiert und das schafft man durch viele Wiederholungen. Wir machten Sätze mit 100 Wiederholungen. Ich liebe Supersätze. Da bin ich oldschool.“

Harrison Ford weiß, wie es geht

Allein aufgrund dieser Erfahrung weiß Harrison Ford also, was es heißt, im Gym zu trainieren. Auch wenn er dies mit über 80 Jahren natürlich nicht mehr in derselben Form tut: etwas Studio-Training, etwas Tennis, etwas Reiten sowie gesunde Ernährung – so bleibt man auch im Alter beweglich und gesund.

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