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Warum ich Sport in den eigenen vier Wänden dem Fitness-Studio vorziehe

Junge Frau, die im Wohnzimmer Sport macht.
Home-Workouts sind eine effektive und zeitsparende Alternative zum Fitnessstudio.
Foto: Getty Images

Nicht für jeden ist das Fitnessstudio der ideale Ort, um Sport zu treiben. Entscheidet man sich für Workouts im heimischen Wohnzimmer, fällt in jedem Fall die Ausrede „Anfahrt“ weg. Doch es gibt noch weitere Gründe, die unsere Autorin dazu bewegen, einen großen Bogen um jedes Gym zu machen. 

Prinzipiell spricht natürlich nichts gegen den Gang ins Fitnessstudio. Auch ich war immer mal wieder aktiver Studio-Gänger, mehr oder weniger zumindest. Doch mein innerer Schweinehund ist ein absoluter Meister darin, Ausreden zu finden, um den Weg ins Gym nicht anzutreten. Ein Dilemma, denn eigentlich möchte ich ja Sport machen! Tja, zum Glück habe ich die ideale Lösung gefunden: Home-Workout! Sport in den eigenen vier Wänden setzt den inneren Schweinehund komplett außer Gefecht. Ganz einfach aus dem Grund, weil es absolut keine Ausreden mehr gibt. Für FITBOOK zähle ich 5 Gründe auf, warum ich Sport zu Hause dem Fitnessstudio vorziehe:

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1. Kein Fahrtweg

Für mich definitiv einer der wichtigsten Punkte gegen das Fitnessstudio! Draußen ist es kalt, grau und nass. Die Vorstellung, jetzt die warmen vier Wände zu verlassen, um ins Fitnessstudio zu fahren? No, thank you. Und mal ehrlich: Wer von uns wohnt zufällig direkt neben einem Sportstudio? Aber nicht nur das Wetter lässt mich magisch an der Wohnung kleben. Um zu meinem nächstgelegenen Fitnessstudio zu gelangen, muss ich den Bus nehmen. Für einen Fahrtweg von zehn Minuten braucht dieser gerne mal 45! Und warum? Stau. Keine Seltenheit in Berlin. Nicht nur das, der Bus ist in der Regel chronisch überfüllt. Das ist wie Tetris spielen, nur mit 70 schlecht gelaunten Berlinern. Will ich also einen speziellen Kurs machen, der eine halbe Stunde dauert, brauche ich für den Fahrtweg, wenn ich Pech habe, hin und zurück dreimal so lang. Zeiteffizienz gleich null! So viele Kalorien kann ich gar nicht verbrennen, damit sich das am Ende lohnt.

2. Keine unangenehmen Gerüche

Puh, was einem im Sportstudio manchmal für eine Duftwolke entgegen strömt, ist nicht mehr feierlich. Im Fitnessstudio verbinden sich eine Vielzahl von Ausdünstungen zu einem ganz besonderen Geruchscocktail. Jeder Mensch schwitzt. Ich auch. Aber Schweißgeruch entsteht in Verbindung mit Bakterien. Tägliche Körperhygiene und ein starkes Antitranspirant können da oft schon Abhilfe schaffen. Aber auch müffelnde Handtücher und zigmal getragene Sportklamotten sorgen für einen unangenehmen Mief. Wenn ich nur daran denke, zieht mir schon der stechende Schweißgeruch ambitionierter Hobbypumper in die Nase. Da hilft nur Luft anhalten und durch. Ohne Atmen macht sich Sport allerdings relativ schlecht. Zu Hause habe ich das Problem nicht. Da muss ich nur mit meinen eigenen mir vertrauten Gerüchen zurecht kommen.

3. Keine Schlange an den Fitnessgeräten

Also manchmal fühlt man sich im Fitnessstudio wie in der Schlange beim Bürgeramt. Dabei will man doch keinen Reisepass beantragen, sondern einfach nur an die Beinpresse! Und Wartenummern gibt es auch nicht. Besonders abends, wenn alle nach der Arbeit ins Studio rennen, kann es schon mal vorkommen, dass man warten muss, um endlich seine 3×12-Wiederholungen abzuspulen. Aber nicht nur die Geräte werden blockiert.

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4. Individuelle Trainingszeiten

Einer der Punkte, die ich am meisten am Home-Workout liebe. Ich kann spontan, zu jeder Uhrzeit, egal wie voll mein Terminkalender ist, in den eigenen vier Wänden Sport machen. Ja, natürlich haben Fitnessstudios inzwischen 24 Stunden auf und auch Kurse werden von morgens bis abends angeboten, aber trotzdem wird es manchmal eng mit dem Training! Ist mein Tag komplett durchgetaktet, schaffe ich es einfach nicht, eine Stunde für ein Work-out freizuschaufeln. Die Konsequenz wäre, kein Sport zu machen. Ergo: Ich fühle mich schlecht. Aber morgens ein fixes 20-Minuten-Training auf YouTube oder ein Quickie mit der Trainings-App und schon habe ich was für meinen Körper getan und schaffe trotzdem meine To-do-Liste für den Tag. Und mal ehrlich: Ein paar Minuten bekommt ja wohl jeder Sportmuffel in seinen Tag gequetscht.

5. Kostenlos

Und jetzt der Lieblingspunkt für alle Sparfüchse! Entscheide ich mich, in den eigenen vier Wänden Sport zu treiben, kann ich auf eine Vielzahl von Online-Workout-Videos und Apps zurückgreifen, die alle kostenlos sind. Streiche ich also die monatliche Beitragsgebühr, indem ich einfach mein eigenes Fitnessstudio zu Hause „gründe“, kommt eine beachtliche Summe zusammen. Selbst wenn man einen relativ geringen Beitrag von monatlich 20 Euro zahlt, kommen da im Jahr fast 300 Euro zusammen. Was man damit alles Tolles anstellen könnte! Ein Kurztrip an die Ostsee, drei Paar Schuhe kaufen, in eine neue Handtasche investieren, an den WWF spenden, dreimal die Woche essen gehen, und und und.

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Fazit:

Im Prinzip muss jeder Hobby-Sportler selbst wissen, was für ihn der ideale Weg ist, um an der eigenen Fitness zu arbeiten. Für mich ist ein Home-Workout eine super praktische und gleichzeitig effiziente Alternative zum klassischen Fitnessstudio. Erstens gestalte ich mir mein Training gerne individuell und zweitens zu einer Uhrzeit, die sich meinem Tagesablauf anpasst und nicht andersrum. Der Hauptgrund ist allerdings, dass mir absolut kein Argument einfällt, weswegen ich nicht zu Hause Sport machen könnte. Getreu dem Motto: No excuses. Also auf die Matte, fertig, los!

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Der innere Schweinehund hat keine Chance, wenn man sich dazu entscheidet, zu Hause zu trainieren.
Foto: Getty Images

 

 

 

 

 

 

 

 

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