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Personal Trainer zeigt’s im Video

Springen Sie der Beine-Po-Problemzone mit dem Frog Jump davon!

Die Angewohnheit, bei der geringsten Bewegung in ihrer Nähe sofort wegzuhüpfen, hat Fröschen eine nicht sehr nett gemeinte Redewendung eingebracht – „Sei kein Frosch!“ – andererseits eine äußerst beeindruckende Bein- und Po-Muskulatur, von der wir Menschen nur träumen können. Unser Personal Trainer zeigt Ihnen im Video den effektivsten Move, der es aus dem Teich in unser Wohnzimmer-Workout geschafft hat: Den Frog Jump.

Heute wird es tierisch! Froschsprünge (engl. Frog oder Frogger Jumps) gehören zur sogenannten ‚Animal Moves‘-Trainingsmethode. Damit werden natürliche Bewegungsmuster reaktiviert, die sich der Mensch im Laufe der Evolution abgewöhnt hat: auf allen Vieren laufen – oder eben hüpfen wie ein Frosch.

Auch wenn wir die Bewegungen im Alltag nicht mehr brauchen, sind sie für unseren Körper sehr wirkungsvoll: Die lustige Hüpferei verlangt einiges an Energie ab, formt im Gegenzug aber schöne Oberschenkel und einen Knack-Po und trainiert die Sprungkraft. Übrigens: Wenn wir die Sprungkraft des Ochsenfroschs hätten, wären 90 Meter ein Klacks …

Wie Sie Frog Jumps ausführen sollten

Um die Fettverbrennung so richtig anzuwerfen, ist eine saubere Bewegungsausführung wichtig. Ausgangsposition: leicht in die Hocke gehen. Darauf achten, dass die Fersen ganz auf dem Boden stehen. Die Fingerspitzen vor den Füßen aufstellen und das Körpergewicht auf diese verlagern. Jetzt dreimal nach vorne hüpfen. Mit dem letzten Sprung komplett aufrichten.

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Froschsprünge gehen auch rückwärts!

Wenn Ihr Wohnzimmer kein Ballsaal ist und im Flur viel zu viele Schuhe den Weg versperren, machen Sie nach den Vorwärtssprüngen einfach rückwärts weiter! Dazu die Hände hinter die Fersen setzen. 

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Wenn wir die gleiche Sprungkraft wie Frösche hätten, wären 90 Meter ein Klacks!

Wenn wir die gleiche Sprungkraft wie Frösche hätten, wären 90 Meter ein Klacks!
Foto: Getty Images

Trainingsempfehlung

Die Anzahl der Wiederholungen hängt vom Trainingslevel ab. Grundsätzlich gilt: Je schneller Sie die Sprünge sauber ausführen, desto reflexartiger werden die betroffenen Muskeln (Oberschenkel, Po, Beinstrecker) aktiviert – und das bedeutet einen höheren Trainingseffekt. Vorausgesetzt natürlich, Sie führen die Bewegung koordiniert und SAUBER aus. Im Zweifel also Qualität statt Quantität. Personal Trainer Erik Jäger empfiehlt:

Anfänger machen maximal drei Frog Jumps in Folge, beim letzten Sprung komplett aufrichten. Kurz durchatmen und wieder drei Sprünge. Versuchen Sie, diese Frequenz eine Minute durchzuhalten. Trainierte erhöhen die Anzahl der Sprünge am Stück auf fünf bis acht. Drei Wiederholungsserien.

Zur Person: Erik Jäger ist Ausbilder für Functional Fitness, Faszientraining, BodyArt Extrem und hat für die Zielgruppe 30+ das Kleingruppentraining TET (Total Effective Training) entwickelt. Außerdem ist er seit sechs Jahren erfolgreich als Personal- und Athletik-Trainer im deutschen Profifußball und als Nike Master Trainer tätig. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Anna Kraft, Detlef D! Soost und Andreas Bourani. Mehr über ihn erfahren Sie auch auf Instagram.