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Studie

Diese Kaffee-Sorten sind GESUND für Ihr Gehirn

Tasse Kaffee schwarz
Lange hatte Kaffee einen schlechten Ruf. Immer mehr Studien zeigen, welch positive Wirkung er auf unseren Organismus hat!
Foto: Getty Images

Mit jeder Studie über Kaffee entpuppen sich mehr Details seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Kanadische Forscher bringen nun etwas ins Spiel, was Fans starker Röstung freuen dürfte: Kaffee aus diesen Bohnen soll das Demenz- und Parkinsonrisiko verringern.

Genießen Sie gerade Ihre zweite oder dritte Tasse Kaffee? Dann dürften Ihnen diese Studienergebnisse dabei helfen, sich mit Ihrer Kaffeesucht heute besonders gut zu fühlen: Denn die legen einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und besserer Gesundheit des Gehirns nahe!

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Kaffeekonsum könnte Gehirn vor Krankheiten schützen

„Kaffeekonsum scheint mit einem verminderten Risiko einherzugehen, an Alzheimer und Parkinson zu erkranken“, schreibt Dr. Donald Weaver, Co-Direktor des Krembil Brain Institute der University of Toronto. Er und die anderen Autoren der Studie wollten wissen, warum das so ist, welche Inhaltsstoffe in diesem Prozess involviert sind – und wie diese einen altersbedingten Rückgang kognitiver Fähigkeiten augenscheinlich abbremsen können.

Nicht das Koffein ist der Grund…

Spannend ist, dass es gerade nicht die Substanz ist, an die wir wohl spontan alle zuerst denken: Koffein. Verantwortlich für den Schutz vor Krankheiten im Gehirn sind den Untersuchungen zufolge Verbindungen, die beim Rösten der Bohnen entstehen und bei der Zubereitung dann in den Kaffee gelangen: Phenylindane. Diese sollen die Produktion giftiger Eiweißablagerungen hemmen, die für Krankheiten wie Demenz und Parkinson charakteristisch sind.

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Je länger die Bohnen geröstet werden, desto mehr Phenylindane

Besonders viele Phenylindane enthalten übrigens Kaffeesorten, die aus dunkel gerösteten Bohnen zubereitet wurden – und das selbst in entkoffeinierter Form! Sprich: Je dunkler der Kaffee, desto besser fürs Gehirn!

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Die Frage, ob besonders viel Kaffee förderlich für die Gesundheit sei, beantwortet die Studie – veröffentlicht im Oktober 2018 im Fachjournal „Frontiers in Neuroscience“ – nicht. Auch muss noch erforscht werden, ob Kaffee therapeutisch eingesetzt werden könnte.

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Kaffee legt seinen schlechten Ruf mit jeder Studie mehr ab

Erstaunlich: Je mehr Studien über Kaffee veröffentlicht werden, umso stärker zeichnet sich dessen gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Organismus ab. So wurde schon entdeckt, dass Koffein heilsam auf die Zellen im Herzen wirken könnte – was potentiell vor Herzinfarkten schützt; eine andere Studie schreibt Kaffee gar eine lebensverlängernde Wirkung zu.

Damit sind die Zeiten, in denen Kaffee lediglich als Blutdruck-Erhöher und Herzklopfen-Verursacher verteufelt wurde, vorbei. Übrigens: Auch viele Sportler schwören auf seine leistungssteigernde Wirkung: Er erhöht die Herz- und Atemfrequenz, den Energieumsatz und so auch, angeblich, die Fettverbrennung…

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