Große Sorge um Travis Barker, nachdem der Schlagzeuger von Blink-182 in ein Krankenwagen in eine Klinik geliefert worden war. Zunächst war nicht klar, woran der Musiker leidet. Jetzt ist bekannt, was zu dem Notfall geführt hat.
Bilder von einem Krankenwagen, der Kourtney Kardashians Ehemann Travis Barker in das Cedars-Sinai Medical Center in L.A. einlieferte, sorgten kürzlich für Aufregung. Wie das Nachrichtenportal „TMZ“ berichtete, litt der Musiker unter großen Schmerzen. Barkers 16-jährige Tochter Alabama war in der Klinik an seiner Seite und bat ihre Fans in einer „Instagram“-Story darum, für ihren Vater zu beten. Jetzt vermelden US-Medien, dass Travis Barker an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) leidet.
Durch eine Travis Barker nahestehende Person erfuhr das US-Magazin „People“ Genaueres zum Leiden den Blink-182-Stars: „Es handelt sich um eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Er klagte über Krämpfe.“ Laut „TMZ“ hatte der 46-Jährige erst kürzlich eine Darmspiegelung vornehmen lassen. Seine Ärzte glauben offenbar, dass diese die Bauchspeicheldrüsenentzündung ausgelöst haben könnte. Ob Barker die Spiegelung aufgrund bereits bestehender Beschwerden machen ließ oder es sich um eine Vorsorgeuntersuchung gehandelt hat, ist aktuell nicht bekannt.
Was sind die Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung?
Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung tritt plötzlich auf und kann wie im Fall von Travis Barker dazu führen, dass man in ein Krankenhaus muss.
MöglicheSymptome:
Schmerzen im Oberbauch, die bis in den Rücken ausstrahlen; dabei typisch: gürtelförmig ausstrahlende Schmerzen, bei Ursache in der Leber/Galle auch ggf. kolikartige rechtsseitige Oberbauchschmerzen
Verdauungsstörungen
Übelkeit und Erbrechen
Druckempfindlichkeit im Oberbauch
Fieber und Schwächegefühle bis hin zu Schockanzeichen
Herzrasen
Blähungen und einem aufgeblähten Bauch (sogenannter „Gummibauch“)
Eine akute Pankreatitis wird aufgrund der häufig starken Beschwerden in der Regel stationär behandelt, da es wichtig ist, entsprechende Medikamente zu verabreichen. Die Behandlung sieht eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr, Schmerzmittel und die engmaschige Kontrolle der Blutwerte vor. Zudem gilt für Betroffene absolute Rauch- und Alkohol-Abstinenz.
Bei einer milden akuten Form klingt die Entzündung normalerweise nach ein paar Tagen Ruhe und medikamentöser Behandlung ab. Bei einer schweren akuten oder chronischen Pankreatitis können die Behandlungsmaßnahmen auch Operationen und längere Krankenhausaufenthalte umfassen.
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