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Gesunder Genuss

Auf diesen Tee sollten Sie bei Erkältungen und Zahnschmerzen setzen

Salbeitee in einer Tasse
Salbeitee ist ein gesunder Klassiker, der sowohl bei Verdauungsstörungen als auch - Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt wird
Foto: Getty Images

Salbei hat sich schon seit Jahrhunderten als wirksame Pflanze in der Volksheilkunde bewährt. Die hohe Menge an Mineralien und ätherischen Ölen wirkt lindernd auf eine Vielzahl von Beschwerden. FITBOOK verrät, weshalb Salbeitee ein fester Bestandteil der eigenen Hausapotheke sein sollte.

Was ist Salbeitee?

Salbei gehört zur Gattung der Lippenblütler und zu den ältesten Heilpflanzen. Heute umfasst Salbei viele Arten und ist weltweit verbreitet, wobei allein im südamerikanischen Raum 500 Arten beheimatet sind. Auch im Mittelmeerraum ist Salbei mit ungefähr 250 Unterarten häufig anzutreffen. Bereits der botanische Name „Salvia officinalis“ deutet auf die heilende Wirkung der Pflanze hin. Das aus dem Lateinischen stammende Wort „salvia“ bedeutet übersetzt „heilen“ oder „gesund“. Die Namensgebung wird vor allem dem als Heilpflanze verwendeten „echten Salbei“ gerecht.

Bereits im Mittelalter diente er den Mönchen als aromatisches Küchengewürz und natürliche Medizin gegen diverse Beschwerden. Salbeitee ist dabei die prominenteste Darreichungsform und wird aus den frischen und getrockneten Blättern der Pflanze hergestellt. Auch als Räuchermittel oder Öl für Gebäck und Kosmetik hat sich Salbei einen Namen gemacht.

Wie schmeckt Salbeitee?

Salbeitee zeichnet sich durch sein starkes und unverkennbares Aroma aus. Die enthaltenen Gerbstoffe sorgen für einen würzigen und leicht bitteren Geschmack, dessen Geruch an Kiefern erinnert. Der fertig aufgegossene Tee verfügt über eine intensiv gelbe bis goldene Farbe.

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Wobei soll Salbeitee helfen?

Zahnschmerzen oder akute Entzündungen im Mund- oder Halsbereich erfahren durch Salbeitee, der gegurgelt oder getrunken wird, ebenfalls eine spürbare Linderung und Wundheilung. Gleichzeitig soll das Immunsystem gestärkt werden.

Besonders bekannt ist Salbei durch seinen Einsatz in der Frauenheilkunde. Typische Symptome der Wechseljahre, wie übermäßiges Schwitzen können vermindert werden. Gleichzeitig steigert Salbeitee die Fruchtbarkeit und hilft beim Abstillen. Die schweißhemmende und entkrampfende Wirkung kann darüber hinaus typische Magen-Darm-Symptome wie Fieber und Bauchschmerzen mindern. Neben körperlichen Symptomen wirkt sich Salbeitee auch förderlich auf das allgemeine Wohlbefinden aus, indem er Stress, Anspannung und Angstgefühle reduzieren kann.

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Welche Wirkstoffe stecken in Salbei?

Die positiven Eigenschaften von Salbei liegen in den Salbeiblättern begründet, die aus ein bis zweieinhalb Prozent ätherischen Ölen bestehen. Dabei sind vor allem die Inhaltsstoffe Thujon und Cineol zu nennen, denen antibakterielle und antivirale Effekte zugeschrieben werden. Daneben enthält Salbei zwei bis sechs Prozent Gerb- sowie Bitterstoffe und weist eine hohe Menge an Flavonoiden auf. Die Gerb- sowie Bitterstoffe unterstützen die Wundheilung und können zudem die Verdauung anregen. Flavonoide hingegen wirken antioxidativ und helfen insbesondere beim Zellschutz.

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Ist die Wirkung wissenschaftlich belegt?

Als Haushaltsmittel zur Linderung von Beschwerden hat sich Salbeitee längst bewährt. Auch Forscher konnten die einzelnen positiven Effekte durch Salbei nachweisen. Bei Erinnerungstests haben Versuchsteilnehmer, die Salbei einnahmen, deutlich besser abgeschnitten als die Kontrollgruppe. Doch schon vorher konnte gezeigt werden, dass Salbei ein Enzym hemmt, das den Botenstoff Acetylcholin abbaut. Fehlendes Acetylcholin ist ein Hauptmerkmal von Alzheimer.

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Wo bekommt man Salbeitee und wie wird er zubereitet?

Salbei wächst ganzjährig und lässt sich in fast jedem Supermarkt finden. Die fertig getrockneten Salbeiblätter werden mit heißem Wasser übergossen wobei die Angaben zur Ziehzeit von zwischen drei und fünf Minuten bis hin zu 10 bis 15 Minuten. Für den optimalen Teegenuss sollte jede Tasse frisch zubereitet werden. Dabei können frische, zerkleinerte Salbeiblätter als Alternative zu der getrockneten Variante herangezogen werden.

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