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Trotz hohen Zuckergehalts

Darum ist Orangensaft doch nicht so schlecht

Dass Orangensaft doch nicht so gesund sein soll, wie früher angenommen, hatten die meisten von uns inzwischen verinnerlicht. Der Grund: sein hoher Zuckergehalt, der den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben und zudem dickmachen soll. Der ist aber doch kein Grund zur Besorgnis, wie aktuelle wissenschaftlichen Erkenntnisse nahelegen – unter gewissen Voraussetzungen, zumindest.

Forscher der Universitäten Kiel und Hohenheim haben zwei Studien mit insgesamt 26 jungen Erwachsenen durchgeführt. Über den Zeitraum von jeweils zwei Wochen sollten diese dreimal am Tag ein 400-Milliliter-Glas Orangensaft trinken. Im ersten Teil der Studie taten sie dies begleitend zu den Mahlzeiten, im zweiten Teil irgendwann im Laufe des Tages.

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Das Ergebnis: im Fachblatt „Nutrition and Diabetes“.

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Orangensaft hat sogar POSITIVE Eigenschaften

Ebenfalls Gegenstand der Forschung war die Frage, ob und gegebenenfalls wie sich der Konsum von Orangensaft, ebenfalls von Cola, auf den Harnsäurespiegel auswirkt. Bei Harnsäure handelt es sich um ein Abbauprodukt aus der Verwertung von Purinen, die der Mensch über verschiedene tierische Lebensmittel aufnimmt. Ein erhöhter Harnsäurewert – damit haben oftmals (Kraft-)Sportler zu kämpfen, die zum Zweck der Proteinversorgung viel Fleisch essen – kann die Entstehung von Gicht fördern, einer Stoffwechselerkrankung, die sich unter anderem mit Gelenkschmerzen bemerkbar macht.

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In der zweiten Studie trank die eine Hälfte der Probanden täglich rund 1,2 Liter Orangensaft und die andere etwa einen Liter Cola – mit unterschiedlichen Auswirkungen. Bosy-Westphal: „Orangensaft führte, anders als bei Cola, zu keiner Beeinträchtigung des Glukosestoffwechsels, und der Harnsäurespiegel wurde sogar signifikant gesenkt.“ Die Forscher erklärten sich den positiven Effekt durch das Vitamin C und verschiedene Pflanzenstoffe im Orangensaft.

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