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Auch wenn die Werbung etwas anderes sagt

7 „gesunde“ Lebensmittel, die in Wahrheit schlecht für Sie sind

Cerealien
Ob dieser Frau gerade klar wird, dass in ihren Frühstücksflocken viel zu viel Zucker steckt?
Foto: Getty Images

Fertig-Frühstücksflocken sind der perfekte Start in den Tag? Von wegen! Sie stecken voller Zucker und sind zudem in der Knusper-Version extrem fetthaltig. Und das ist nur eines von sieben vermeintlich gesunden Produkten.

Die meisten Frühstücks-Cerealien

„Müsli ist gesund.“ Das hat sich irgendwie in unseren Köpfen abgespeichert. Stimmt auch, sofern man es sich selbst aus Haferflocken, Obst und Nüssen zusammenmischt. Was sich allerdings in den Supermarktregalen findet, sind in den allermeisten Fällen ziemliche Zuckerbomben. Kleines Beispiel: Ein sogenanntes „Vital-Knuspermüsli“ enthält 24 Gramm reinen Zucker und 16 Gramm Fett (pro 100 Gramm). Mit 450 Kalorien unterscheidet es sich – was die Energiebilanz betrifft – nur unwesentlich von einer Tafel Schokolade.

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Künstlich fettreduzierte Produkte

Low Fat

Fettfreier Joghurt ist unnatürlich und steckt oft voller Zucker
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Energie- und Proteinriegel

Energieriegel

„Sportler-Riegel“ sind in Wahrheit stark verarbeitete Produkte
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Sie versprechen Sofortenergie oder preisen den hohen Proteingehalt an. Gerade Sportler glauben, sich mit solchen Riegeln etwas Gutes zu tun. Dass dem nicht so ist, offenbart bereits der Blick auf die Zutatenliste: 20 bis 30 verschiedene Inhaltsstoffe sind keine Seltenheit. Darunter oft Glycerin oder auch Zuckeraustauschstoffe wie Malititol (E 965). Vor allem aber das ökologisch problematische Palmöl. Solch ein stark verarbeitetes und damit all seiner Natürlichkeit entzogenes Produkt kann nicht gesund sein. Lieber ein Löffel Erdnussbutter mit Banane naschen. Gibt drei Mal mehr Power.

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Sportlergetränke

Sportgetränke

Sportlergetränke enthalten vor allem Zucker und Farbstoffe
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Um beim Sport zu bleiben: Ausreichend trinken ist das A und O beim Training. Dementsprechend hoch ist das Angebot an verschiedenen Sportgetränken. Sie werben unter anderem damit, die ausgeschwitzten Mineralien wieder auszugleichen, samt Extra-Energie-Kick. Die „schreienden“ Farben, in denen diese Drinks daher kommen, sollten einen bereits stutzig machen. Auf noch mehr Farbstoffe und Zucker kann getrost verzichtet werden. Das Beste während des Sports ist immer noch pures Wasser oder die gute alte Apfelschorle. Pro-Tipp für Sportlern, die stark schwitzen: Ausgeschwitztes Salz ist einfach zu ersetzen, indem man zwei Prisen Salz in die Trinkflaschen gibt.

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Fertig-Smoothies

Smoothie

Fertig-Smoothies sind Kalorienbomben ohne großen Sättigungseffekt
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Smoothies haben sich bei uns ebenfalls als „super gesund“ eingebrannt, und das hält sich hartnäckig. Dabei sind vor allem billige Fertig-Smoothies wahre (Frucht)-Zuckerbomben. Das empfohlene Tageslimit von 25 Gramm ist mit einem Fläschchen, in dem obendrein gerne mehr als 250 Kalorien stecken, schnell überschritten. In wenigen Minuten in sich hineingeschüttet, bringen sie zudem den Blutzuckerspiegel gehörig durcheinander. Gesund sind Smoothies nur dann, wenn sie selbst gemixt sind und neben frischem Obst viel grünes Blattgemüse enthalten.

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Couscous(-Salat)

Cous Cous

Couscous ist letztlich nichts anderes, als klitzekleine Nudeln aus weißem Hartweizen

Auf wundersame Weise hat es Couscous-Salat ziemlich nah ans Superfood-Regal geschafft. Dabei ist Couscous kein eigenes Power-Korn, sondern besteht aus weißem, geriebenem Hartweizen. Das ist im Prinzip das Gleiche wie Nudeln. Und das macht die Kügelchen alles andere als nährstoffreich. Das einzig wirklich Gesunde an einem Couscous-Salat sind die darin enthaltenen Gemüseschnipsel und Kräuter, allen voran Petersilie. Unser Tipp: Lieber gleich auf Quinoa, Hirse oder Buchweizen als Grundlage umsteigen!

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Abgepackte, vegane Wurst und Co.

Sojawurst

Sojawurst ist ein Industrieprodukt

Vegane Wurst auf Soja- oder Seitanbasis (reines Weizengluten) sind momentan ziemlich hipp und freut die Veganer, dass sie auch etwas haben, das sie auf den Grill schmeißen können. Doch bereits 2016 hat Stiftung Ökotest herausgefunden, wie es um den Gesundheitswert dieser Produkte bestellt ist, nämlich erschreckend schlecht. Zuviel Salz, Geschmacksverstärker, Gen-Soja, ja sogar Mineralöl-Rückstände wurden in den Produkten gefunden. Seitan, was Fleisch geschmacklich an nächsten kommt, fehlen beispielsweise die essenzielle Aminosäure Lysin, wodurch es eine geringere biologische Wertigkeit als Soja, Milchprodukte oder Eier hat.

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