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Wie Schauspieler Nicholas Galitzine für seine Rolle als „He-Man“ trainierte

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Schauspieler Nicholas Galitzine musste für seine Rolle als „He-Man“ im Film „Masters of the Universe“ ordentlich Muskeln zulegen Foto: Getty Images/Jeff Spicer
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Isa Kabakci
Redakteur

7. Juni 2026, 18:03 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Am 4. Juni startet der neue Superheldenfilm „Masters of the Universe“ in den Kinos. Eine der Hauptrollen übernimmt Nicholas Galitzine, der in die Rolle des He-Man schlüpft. Für die Darstellung der Kultfigur musste der Schauspieler deutlich an Muskelmasse und Körpergewicht zulegen. Das ist ihm eindrucksvoll gelungen, wie zahlreiche Fotos und Videos zeigen. Wie er für die Rolle trainiert hat und worauf er dabei besonders achten musste, erfahren Sie im Folgenden.

So hart trainierte der neue „He-Man“ für die Rolle

Wenn man an He-Man denkt, kommt vielen sofort Dolph Lundgren in den Sinn. Der damals muskelbepackte Blondschopf verkörperte den Superhelden bereits 1987 in der ersten Verfilmung von „Masters of the Universe“. Mit Nicholas Galitzine übernimmt nun ein neuer Schauspieler die ikonische Rolle in der Neuauflage. Dafür musste er sich körperlich enorm verändern, denn für derart muskulöse Rollen war er bislang nicht bekannt. Galitzine kennt man eher aus Filmen wie „Als du mich sahst“ und „Royal Blue“, in denen er deutlich schlanker auftrat.

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Wie er dem US-Magazin „E! News“ in einem Interview verriet, trainierte er fünf Monate lang täglich für seine Rolle als He-Man. In der Phase des Muskelaufbaus verbrachte er teilweise bis zu drei Stunden pro Tag mit Krafttraining. Zusätzlich absolvierte er während der Dreharbeiten zahlreiche Cardio-Einheiten. Um auch körperlich möglichst authentisch als „He-Man“ zu wirken, nahm der Schauspieler außerdem an intensivem Stunttraining teil.

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Galitzine nahm 5000 Kalorien täglich zu sich

Um für die Rolle möglichst stämmig und kräftig zu wirken, nahm der Schauspieler täglich bis zu 5000 Kalorien zu sich. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt je nach Geschlecht, Alter und Aktivitätsniveau meist bei etwa 2000 bis 2500 Kalorien. Zudem verriet Galitzine, dass er trotz der enormen Kalorienzufuhr am Ende des Tages häufig noch hungrig gewesen sei – vor allem aufgrund des hohen Trainings- und Arbeitspensums.

Außerdem erzählte er im Podcast „Fandango’s Big Ticket“, dass er während der Definitionsphase zeitweise bis zu 18 Stunden fastete. Teilweise absolvierte er seine Krafttrainingseinheiten sogar auf nüchternen Magen, um seinen Körperfettanteil weiter zu reduzieren.

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Wie sein Workout aussah

Gemeinsam mit Hollywood-Coach Jason Walsh absolvierte Galitzine laut „Men’s Health“ über drei Monate hinweg ein Programm mit klassischen Grundübungen, das er an bis zu fünf Tagen pro Woche durchführte. Im Fokus standen dabei vor allem Brust, Schultern und Arme, um den massiven Oberkörper der Kultfigur glaubhaft darzustellen.

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Kurzhantel-Bankdrücken: 2 bis 3 Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen

Zu den gezeigten Übungen gehörte das Kurzhantel-Bankdrücken. Dabei werden die Hanteln kontrolliert auf Brusthöhe abgesenkt und anschließend wieder nach oben gedrückt. Die Übung trainiert vor allem Brust, Schultern und Trizeps.

Reverse Curls mit der SZ-Stange: 3 Sätze mit 8 Wiederholungen

Bei dieser Variante des Bizeps-Curls wird die Stange im Obergriff gehalten. Dadurch werden neben dem Bizeps insbesondere Unterarme und Griffkraft beansprucht.

Trizepsdrücken am Kabelzug: 3 Sätze mit 8 Wiederholungen

Für die Übung wird der Griff am Kabelzug aus Brusthöhe kontrolliert nach unten gedrückt, bis die Arme nahezu gestreckt sind. Die Bewegung erfolgt hauptsächlich aus dem Trizeps.

Überkopf-Trizepsstrecken am Kabelzug: 3 Sätze mit 8 Wiederholungen

Dabei wird das Kabel hinter dem Kopf geführt und die Arme werden kontrolliert nach vorn beziehungsweise oben gestreckt. Die Übung setzt einen zusätzlichen Reiz auf den Trizeps.

Aufrechtes Rudern am Kabelzug: 3 Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen

Zum Programm gehörte außerdem aufrechtes Rudern am Kabelzug. Hierbei wird der Griff entlang des Körpers bis etwa auf Brusthöhe gezogen. Trainiert werden vor allem Schultern und oberer Rücken.

So empfand Galitzine seine Transformation

Natürlich hatte eine derart drastische körperliche Transformation auch ihre Schattenseiten. Im Interview mit dem US-Magazin „People“ bezeichnete Nicholas Galitzine die Vorbereitung auf seine Rolle als „He-Man“ als „das Schwierigste, das ich je getan habe“. Die Monate vor den Dreharbeiten seien für ihn eine „tägliche Herausforderung“ gewesen.

Zudem verriet der Schauspieler, dass er während der Transformation zeitweise unter körperlichen Selbstzweifeln litt und sich selbst kaum wiedererkannte. Er habe nicht mehr in seine gewohnte Kleidung gepasst und sich an seinen veränderten Körper erst gewöhnen müssen. Trotz aller Strapazen empfand er die Erfahrung rückblickend als „unglaublich bestärkend“, da er sich über einen langen Zeitraum mit voller Hingabe einem klaren Ziel widmete.

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