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Unterarmstütz

Unglaublich! So lange kann Helene Fischer planken

Helene Fischer plankt angeblich 11 Minuten
Schlagersängerin Helene Fischer erzählte nebenbei von ihrem Plank-Rekord Foto: Redferns, Getty Images, Collage: FITBOOK
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Anna Echtermeyer
Redakteurin

23. Juni 2026, 12:33 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Während eines Tour-Stopps in Frankfurt/Main verblüffte Schlagerstar Helene Fischer ihre Crew mit dem Geständnis, dass ihr persönlicher Rekord im Unterarmstütz bei elf Minuten liege. „Ich sage nur Maschine“, kommentiert ein Fan das 15-sekündige Video auf Fischers Instagramkanal. FITBOOK sagt, wie Sie Ihren persönlichen Rekord innerhalb eines Monats verdoppeln.

Helene Fischer: „Mein Rekord ist elf Minuten“

„Mein Rekord ist elf Minuten“, sagt Helene Fischer in dem kürzlich veröffentlichten Video. Die Schlagersängerin beugt sich über eine mittelgroße Gruppe sich in unterschiedlichen Plank-Positionen befindender Personen, vermutlich ihre Tänzer. Manche planken auf den Unterarmen, manche planken auf den Händen, und dem einstimmigen „Woooow“ nach zu urteilen finden sie das, was Fischer ihnen gerade gesagt hat, nämlich dass sie elf Minuten am Stück planken kann, richtig krass. Wir als FITBOOK-Redaktion sagen: Es zeigt, wie fit Helene Fischer ist.

Die genaue Ausführung, in der sie es schaffte, elf Minuten zu planken, erfahren wir leider nicht. Das Abstützen auf den Händen involviert die Schultern und Arme stärker, der klassische Unterarmstütz fordert die tiefe Core-Muskulatur intensiver.

Zwischen Amateuren und Weltrekorden

In welcher Ausführung auch immer: Elf Minuten in der Plank-Position auszuhalten, ist eine starke Leistung und zeigt, wie fit Helene Fischer ist. Ein Hobbysportler darf bereits stolz sein, wenn er die fünf Minuten knackt. Doch im Vergleich zu den Spitzenreitern Josef Šálek (9 Std. 38 Min.) oder Donna-Jean Wilde (4 Std. 30 Min.) sind elf Minuten nur ein kurzes Warm-up. Trotzdem: Für eine „Nicht-Profisportlerin“ sind elf Minuten eine enorme athletische Leistung.

Was diese Extrem-Planker eint, ist nicht nur körperliche Fitness, sondern extreme mentale Stärke. Daniel Scali, ein ehemaliger Rekordhalter (9 Std. 30 Min.), der nach eigenen Angaben mit Planks während einer Trainingssession mit Freunden im Garten angefangen hatte, erzählte 2021, dass der wichtigste Teil des Trainings die mentale Vorbereitung sei.

https://www.google.com/preferences/source?q=fitbook.de

Ist länger beim Planken wirklich besser?

Abseits solcher irrer Leistungen stellt sich für Fitness-Begeisterte nun vielleicht die Frage: Sollte ich Helene Fischers elf Minuten nacheifern? Die Antwort von Experten wie Fitnessprofessor Dr. Stephan Geisler lautet: nicht unbedingt. In einem älteren FITBOOK-Artikel betont Geisler, dass man „nicht zwingend so lange planken [sollte], wie man es aushält, sondern nur so lange, wie man dabei die korrekte Körperhaltung durch muskuläre Spannung halten kann“. Ansonsten laufe man Gefahr, ins Hohlkreuz zu rutschen, sobald die rumpfstabilisierende Muskulatur nachlasse. Das könne unangenehme Schmerzen verursachen. Beim Planken komme es weniger auf die Dauer an, als auf Variation, so Geisler. Eine Minute Planken mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad könne dadurch genauso effektiv sein wie fünf Minuten reines Aushalten in der klassischen Planking-Position.

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Die Profi-Strategie: Intensität schlägt Dauer

Auch Experten wie Personal Trainer Markus Bremen rieten im Gespräch mit FITBOOK schon davon ab, die Zeit beim Planken ins Unendliche zu dehnen, sondern stattdessen die Schwierigkeit der Übung zu variieren. Planking-Fortgeschrittene könnten es sich bspw. schwieriger und damit wirkungsvoller machen, wenn sie die Arme weiter vorn absetzen oder wenn sie auf einen instabilen Untergrund wechseln.

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Bereits nach vier bis sechs Wochen bewirkt regelmäßiges Planken eine betontere Schulterpartie und mehr Alltagsspannung, so Bremen zu FITBOOK. Freuen könne man sich womöglich auch noch über stabilere Flanken bzw. Seiten um das Becken herum. Man sehe etwas „betonter“ aus, fasste er zusammen.

Die richtige Technik: Für die korrekte Ausführung des Unterarmstützes platziert man die Unterarme auf dem Boden, wobei sich die Ellenbogen direkt unter oder leicht vor den Schultern befinden. Der Körper bildet eine gerade Linie von Kopf bis Fuß. Entscheidend für die Effektivität ist die aktive Bauchspannung: Bauchnabel fest nach innen ziehen und Becken Richtung Matte kippen, sodass der untere Rücken eher leicht eingerundet wirkt und keinesfalls ein Hohlkreuz entsteht. Kopf nicht überstrecken, der Blick geht nach unten.

Auch interessant: 5 isometrische Plank-Varianten für einen stabilen Core

Eigenen Plank-Rekord in 30 Tagen verdoppeln mit 4-Sekunden-Formel

Trotzdem bleibt bei einer Plank-Ansage wie der von Helene Fischer natürlich der Reiz bestehen, die eigene Bestmarke zu verschieben. Fitnessökonomin und FITBOOK-Expertin Alina Bock erklärte bei FITBOOK bereits, dass eine Verdopplung des eigenen Rekords innerhalb eines Monats absolut realistisch ist. Unter dieser Voraussetzung: dem richtigen Training (Technik kommt immer vor Dauer!) und Disziplin.

Essenziell laut der Expertin, um seinen Plank-Rekord innerhalb eines Monats zu verdoppeln: Regelmäßigkeit. Bock rät jeden zweiten Tag zum Unterarmstütz. Weiter empfiehlt sie, die Zeit immer konsequent um vier Sekunden zu verlängern, wenn denn die Bauspannung gehalten werden kann. An den Tagen dazwischen sollte man wirklich pausieren. Auf eine proteinreiche Ernährung zu achten, kann nicht schaden.

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