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Für neue Amazon-Serie

Stark wie ein Navy Seal! Training und Ernährung von Hollywood-Star Chris Pratt

Chris Pratt Training: Chris Pratt in der Serie „The Terminal List“
In „The Terminal List“ spielt Chris Pratt einen Navy Seal – in der Vorbereitung quälte sich der Hollywood-Star durch ein knallhartes TrainingFoto: Amazon Studios / Courtesy of Prime Video

Am 1. Juli ist die neue Amazon-Serie „The Terminal List – die Abschussliste“ gestartet – mit Chris Pratt als Navy Seal in der Hauptrolle. Passend dazu verrät jetzt der Schauspieler, wie er sich für diese Rolle in Form gebracht hat. Und wie er die Transformation vom pummeligen Comedian zum muskulösen Superhelden schaffte.

Chris Pratt gehört zu jenen Schauspielern, die eine regelrechte Transformation vollbrachten. Einem breiten Publikum wurde er in der Rolle des Andy Dwyer in der US-Comedy-Serie „Parks and Recreation“ bekannt. Damals wog er allerdings etliche Kilos mehr. Gute zehn Jahre später ist der Schauspieler kaum wiederzuerkennen. Nach eigener Aussage ist der 43-Jährige in der Form seines Lebens. Und das muss er auch sein, denn in der neuen Amazon-Serie „The Terminal List“ spielt er einen Navy Seal, also einen amerikanischen Elite-Soldaten. Dafür hat er nicht nur seine Ernährung umgestellt, sondern auch das extrem harte „Murph“-Workout mehrmals absolviert.

„Ich kann nicht glauben, dass ich fünf Cheeseburger zu Mittag hatte“

Chris Pratt hat seine Karriere als Comedian gestartet. Und das merkt man bei seinem Interview mit dem US-Magazin „Men’s Health“. Darin erzählt er humorvoll und selbstironisch, wie er seine Essgewohnheiten in den letzten Jahren umgestellt hat, um so in Form zu sein, wie man ihn jetzt kennt. Laut Pratt erlaubt ihm sein Körper jetzt Helden-Rollen zu übernehmen, die er früher mit Übergewicht hätte nicht spielen können. „Als ich Andy war, lebte ich ziemlich ungesund. Ich kann nicht glauben, dass ich fünf Cheeseburger zu Mittag hatte“, erzählt er im Interview über seine Zeit vor zehn Jahren in der Serie „Parks and Recreation“. Er fühlte sich praktisch ständig übersatt. Und damals sei das für ihn Teil seiner „Zufriedenheit“ gewesen.

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„Früher hat das Essen Spaß gemacht, aber danach fühlte ich mich furchtbar“

Jetzt verhalte es sich für ihn gegenteilig: Das Essen selbst ist langweilig. Aber dafür fühlt er sich zwischen den Mahlzeiten großartig. „Früher hat das Essen Spaß gemacht, aber danach fühlte ich mich furchtbar“, so Chris Pratt. Seine erste Body-Transformation sei übrigens die härteste, als er 2014 die Rolle des Star-Lords in „Guardians of the Galaxy“ übernahm. Damals habe er fast 130 Kilogramm gewogen und niemals erwartet, dass er mal einen Superhelden spielen würde. Das Abnehmen sei zunächst hart, doch dann merke man, dass es einem emotional, mental und physisch einfach besser geht.

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„Ich bin gesund – gesünder sogar als jemals zuvor“

Allerdings bedeutete der Lebenswandel für ihn auch einige Entbehrungen. „Du isst nicht mehr so viel, wie du willst. Du feierst nicht mehr so viel, wie du willst. Dafür trainierst du mehr, als du vermutlich willst. Und du wirst älter. Mein Körper regeneriert einfach nicht mehr so schnell. Aber weißt du was: Ich bin gesund – gesünder sogar als jemals zuvor“, so die Selbsteinschätzung von Chris Pratt.

Für seine Body-Transformation war es ihm wichtig, insbesondere Körperfett zu verlieren. Um das zu schaffen, setzte er in erster Linie auf Intervallfasten. Er aß jeden Tag nur in einem Zeitfenster zwischen 12 und 18 Uhr, dazwischen fastete er. Und das Essen selbst war für ihn wenig aufregend: „Eigentlich nur langweiliges, gesundes Zeug“, sagt Pratt selbstironisch. Das waren vor allem:

  • viel Hühnerbrust
  • mageres, proteinreiches Fleisch
  • viel Gemüse
  • Mais-Tortillas mit Rührei
  • viele Avocados (wegen der guten Fettsäuren)
  • und viel schwarzen Kaffee

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Doch neben all den Entbehrungen gönnt er sich an seinem „Cheat Day“ (zu Deutsch „Schummeltag“) immer sonntags bei der Schwiegermutter etwas Süßes. Diese Leckereien kosten ihn etwa sieben Tage harter Arbeit und weitere sieben Tage müsse er dafür büßen. In dem Interview wird aber auch klar, dass Chris Pratt leidenschaftlich gerne alles isst, was ungesund ist. Somit braucht er viel Selbstbeherrschung und Humor, um darauf während seiner gesunden Phasen zu verzichten.

Chris Pratt trainierte hart für seine Rolle als Navy Seal

Er mache sich keine Illusionen, dass er tatsächlich das Zeug dazu habe, ein Elite-Soldat bei den Navy Seals zu sein. Das hätten nur wenige Menschen weltweit, erzählt er. Doch zumindest hat er versucht, in der neuen Serie „The Terminal List“ die Illusion zu schaffen, dass er ein Navy Seal sein könnte. Und dazu habe er auch den richtigen Körper gebraucht. Um den zu bekommen, setzte er auch auf eine legendäre Trainingsmethode: das „Murph“-Workout. Dabei handelt es sich um eine Königsdisziplin, die von den Navy Seals ausgeführt wird und die von Navy-Leutnant Michael Murphy († 2005 in Afghanistan) entwickelt wurde. Es ist praktisch eine Crossfit-Disziplin, die aus einer Kombination von Läufen, Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen besteht. Chris Pratt hat nach eigener Aussage dieses Workout mehrmals ausgeführt, um sich auf die Serie „The Terminal List“ vorzubereiten.

  • 1,6 Kilometer laufen (eine Meile)
  • 100 Klimmzüge
  • 200 Liegestütze
  • 300 Kniebeugen
  • 1,6 Kilometer laufen

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Das Murph-Workout kann man am Stück absolvieren oder es in mehrere Zyklen unterteilen, die man nacheinander absolviert, um auf die oben genannte Anzahl von Übungswiederholungen zu kommen. Beliebt sind 100, 20 oder zehn Runden. Definitiv eine authentische Art, um sich auf die Rolle eines Navy Seals vorzubereiten.

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