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Panel „Sport & Mental Health“

Experten-Tipps für den Alltag! Bewegung als Schlüssel zu mentaler Stärke

Bei der Mental Health Awareness Week von Axel Springer drehte sich alles um die Balance zwischen Kopf und Körper
Bei der Mental Health Awareness Week von Axel Springer drehte sich alles um die Balance zwischen Kopf und Körper Foto: FITBOOK
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9. Oktober 2025, 14:53 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Wer regelmäßig Sport treibt, kennt das Gefühl: Nach dem Workout ist der Kopf frei und der Körper entspannt. Trotzdem fällt es im Alltag oft schwer, Bewegung fest einzuplanen – zwischen Terminen, Verpflichtungen und fehlender Motivation. Dabei ist genau das so wichtig: Sport stärkt nicht nur den Körper, sondern auch die mentale Gesundheit. Im Rahmen der Mental Health Awareness Week bei Axel Springer haben vier Kollegen in einem von Ines Kaufmann, Senior Manager Benefits & Health bei Axel Springer, moderierten Panel-Talk darüber gesprochen, wie sie Bewegung in ihr Leben integrieren und warum sie darin weit mehr sehen als bloß Training. Auf dem Podium sprachen Melanie Hoffmann (Redaktionsleiterin FITBOOK), Nuno Alves (Chefredakteur BOOK family), Michael Ludwig-Buß (BILD Finance) und Kilian Gaffrey (BILD Sport) über ihre persönlichen Wege, Bewegung und mentale Gesundheit miteinander zu verbinden – und das in einem sehr geschäftigen beruflichen und privaten Alltag. Ihr gemeinsames Fazit: Sport ist mehr als Bewegung. Er ist mentale Fürsorge.

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Sport als mentale Stütze

Bewegung hilft nicht nur dem Körper, sondern auch dem Kopf. Das merkt man besonders dann, wenn sie im Alltag einmal fehlt. Michael Ludwig-Buß von BILD Finance erzählt, dass ihm nach einem Fahrradsturz der gewohnte Ausgleich gefehlt hat: „Ich habe gemerkt, wie sehr mir der Sport im Alltag hilft, klarzukommen.“ Auch Nuno Alves, Chefredakteur der BOOKs family, betrachtet Bewegung als festen Bestandteil seiner mentalen Gesundheit. Gerade in stressigen Phasen ist Sport für ihn ein Weg, den Kopf freizubekommen.

Melanie Hoffmann, Redaktionsleiterin von FITBOOK, beobachtet außerdem, wie sich selbst kleine Routinen positiv auf andere Lebensbereiche auswirken: „Selbst wenn die Routine nur aus zehn Minuten Training täglich besteht, klappt es sofort auch besser mit ausgewogener Ernährung und erholsamem Schlaf.“ Wer regelmäßig trainiert – egal wie kurz –, spürt schnell, wie sehr Bewegung zu innerer Balance beitragen kann.

Der Alltag als Hürde – und wie man ihn überwindet

Zwischen Arbeit, Familie und Terminen bleibt oft wenig Raum für Sport. Doch wer Bewegung fest in seinen Alltag integriert, profitiert langfristig davon, körperlich wie mental. Kilian Gaffrey von BILD Sport bringt es auf den Punkt: „Sport sollte sein wie Zähneputzen.“ Michael Ludwig-Buß von BILD Finance nutzt dafür Randzeiten, er steht um fünf Uhr auf, um vor der Arbeit ins Fitnessstudio zu gehen. Auch Nuno Alves setzt auf feste Routinen: „Zwischen acht und neunzehn Uhr geht nichts“, sagt er. „Morgens bin ich am meisten Herr meiner Sinne und eigenen Entscheidungen.“

Kleine Routinen können helfen, Bewegung selbstverständlich zu machen: etwa die Sporttasche am Vorabend packen, feste Zeiten im Kalender blocken oder die Wege zur Arbeit aktiv nutzen. Wer Sport bzw. Bewegung nicht als Pflicht, sondern als Teil des Alltags betrachtet, bleibt motivierter und profitiert auch mental.

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Motivation & Mindset

Dranbleiben ist oft die größte Herausforderung. Wer Sport langfristig in seinen Alltag integrieren will, braucht vor allem Struktur und die richtige Einstellung. Nuno Alves arbeitet mit dem sogenannten WOOP-Prinzip (Wish, Outcome, Obstacle, Plan). Dabei geht es darum, sich ein Ziel zu setzen, mögliche Hindernisse früh zu erkennen und konkrete Schritte festzulegen. „Ich suche nicht nach Ausreden, sondern nach Gründen, um Sport zu machen“, sagt er.

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Melanie Hoffmann betont zudem, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören. Nach einer Pause habe sie erst wieder Spaß an Bewegung gefunden, als sie den Druck rausgenommen und klein angefangen hat – mit kurzen Stretching-Einheiten oder Mini-Workouts, die sie auf YouTube gefunden hat. Für sie zählt, was sich gut anfühlt, nicht (nur), was der Trainingsplan vorgibt. Auch Michael Ludwig-Buß sieht Sport weniger als Selbstoptimierung, sondern als Teil bewusster Selbstfürsorge und als Vorbild für seine Kinder. Wer Bewegung nicht als Pflicht, sondern als mentale Hygiene versteht, bleibt motivierter.

Bewegungshacks fürs Office

Auch im Arbeitsalltag lässt sich mehr Bewegung unterbringen, als man denkt. Michael Ludwig-Buß setzt auf einfache Routinen: Er arbeitet an seinem verstellbaren Schreibtisch häufig im Stehen und greift lieber zu frischem Obst als zu süßen Snacks. Melanie Hoffmann nimmt möglichst oft die Treppe statt des Aufzuges und nutzt die Pausen an Homeoffice-Tagen für 20-minütige Kraftworkouts. Kilian Gaffrey nutzt die Pausen, um kurz frische Luft zu schnappen und empfiehlt, den Arbeitsweg für Bewegung (Gehen, Fahrradfahren) zu nutzen. Manchmal nutzt er sogar die Klimmzugstange im Büro als Mini-Workout zwischendurch. Nuno Alves empfiehlt, Meetings gelegentlich nach draußen zu verlegen oder einfach regelmäßig aufzustehen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Die Tipps der Panel-Teilnehmer klingen lapidar und haben dennoch große Wirkung. Sie wissen: Wer offen für Veränderung ist, stellt fest, dass es unzählige Möglichkeiten, die Schrittanzahl und das Maß an Alltagsbewegung pro Tag zu steigern.

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