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Nicht „nur“ gut fürs Hirn!

Darum sollten Sie jeden Tag Walnüsse essen

Walnüsse
Ein Snack, der sich lohnen soll: Walnüsse
Foto: Getty Images

Dass Nüsse im Allgemeinen ziemlich gesund sind, ist nichts Neues. Walnüssen wurden bislang vor allem positive Auswirkungen auf die Hirnfunktion nachgesagt. Wie jetzt in einer aktuellen Studie herausgekommen ist, soll auch das Herz-Kreislauf-System von ihren wertvollen Inhaltsstoffen profitieren.

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Bluthochdruck (Fachbegriff: Hypertonie) kann unbehandelt zu schweren Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen, schlimmstenfalls zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Umso wichtiger ist es, bereits bei einer Neigung zu hohem Blutdruck Maßnahmen zu ergreifen – auch dann, wenn blutdrucksenkende Medikamente (noch) nicht verordnet worden sind.

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Die Studie der Pennsylvania State University, unter der Leitung von Prof. Penny Kris-Etherton, soll die bislang erste sein, die einen Zusammenhang zwischen Walnusskonsum und Herzgesundheit thematisierte. Genaueres dazu ist im Fachblatt „Journal of the American Heart Association“ nachzulesen. An dieser Stelle sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden, dass die Studie (zumindest teilweise) von der California Walnut Commission, also der kalifornischen Walnusskommission, finanziert wurde. Bei ihrem Ablauf scheint es jedoch mit rechten Dingen zugegangen sein.

So lief die Studie ab

45 übergewichtige bis adipöse Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 65 – alle von ihnen mit erhöhten Cholesterinwerten und einem (nicht zuletzt deshalb) erhöhten Risiko auf Herz-Kreislauf-Probleme – haben an der Untersuchung teilgenommen. Ihnen wurden über einen Zeitraum von sechs Wochen täglich drei Mahlzeiten vorgegeben. Vorher waren sie per Zufallsprinzip in eine von drei Diätgruppen gewählt worden.

Bei Diätgruppe eins enthielten Frühstück, Mittag- und Abendessen ganze Walnüsse. In den Mahlzeiten von Gruppe zwei waren keine ganzen Nüsse, aber dafür gewisse Mengen einer bestimmten in Walnüssen vorkommenden Omega-3-Fettsäure (der sogenannten Alpha-Linolensäure) verarbeitet worden. Bei Gruppe drei fehlten Walnüsse und auch deren Erzeugnisse gänzlich, dafür enthielt ihr Essen andere Arten (ebenso wertvoller) Pflanzenöle.

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Die Probanden holten sich ihre Speisen in der Universität ab, wo diese immer auf ein paar Tage Vorrat zubereitet worden waren. Die einzelnen Rationen wurden in puncto (Kalorien-)Menge an den jeweils individuellen Grundenergieumsatz der Testpersonen angepasst.

Das Ergebnis:

Olivenöl

Es MUSS kein Walnussöl sein. Auch ungesättigte Fettsäuren aus anderen pflanzlichen Ölen sollen sich positiv auf die Herzkreislaufgesundheit auswirken.
Foto: Getty Images

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Es gibt viele gute Gründe, auf die Nuss zu kommen

Es sind noch weitere Studien nötig, um den aktuellen Erkenntnissen – die schließlich eine Untersuchung mit gerade einmal 45 Personen ergeben hat – mehr Relevanz zu verleihen. Bereits jetzt kann man aber ziemlich sicher sein, dass der Griff in die Nussschale eine gute Entscheidung ist: Walnüsse sollen schließlich unter anderem die Hirnfunktion unterstützen, die Konzentrationsfähigkeit steigern und darüber hinaus reichlich Melatonin enthalten, welches sich positiv auf den Schlafrhythmus auswirken kann.

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