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Besondere Inhaltsstoffe

Dieser Tee soll bei Migräne helfen

Weißer Tee in einer Tasse
Weißer Tee ist geschmacklich eher mild und weniger bitter
Foto: Getty Images

Weißer Tee kommt ursprünglich aus China und zählt zu den edelsten Teesorten. Die Gründe hierfür liegen in der besonderen Auswahl der Blätter sowie im aufwendigen Herstellungsverfahren, bei dem pro Kilogramm etwa 30.000 Knospen benötigt werden. Früher als Kaisertee bezeichnet und in der Medizin verwendet, verfügt weißer Tee über eine lange Tradition. FITBOOK erklärt, welche gesundheitsfördernde und heilende Wirkungen dem weißen Tee zugeschrieben werden.

Was ist weißer Tee?

Genau wie grüner oder schwarzer Tee wird weißer Tee aus jungen Knospen der Kamelien-Pflanze Camellia sinensis gewonnen. Unterschiede zwischen den Teesorten resultieren aus der unterschiedlichen Fermentation, Verarbeitung und Verwendung anderer Bestandteile der Teepflanze. Nur handgepflückte und ungeöffnete Blattknospen, die überwiegend im Süden Chinas angebaut werden, kommen für die weitere Verarbeitung infrage. Diese erfahren nach dem Pflücken per Hand eine schonende Luft- und Lichttrocknung. Dabei oxidieren im Gegensatz zu anderen Teesorten nur zwei Prozent der Teepflanzen, was für das besonders zarte Aroma sorgt.

Wie schmeckt weißer Tee?

Aufgrund der geringen Fermentierung und dem niedrigen Chlorophyllgehalt der jung gepflückten Knospen zeichnet sich weißer Tee durch einen zarten, aber aromatischen Geschmack aus. Je nach Region und Anbaugebiet wird er als blumig, süß und leicht beschrieben. Für Teetrinker, die oxidierten Tee als zu bitter empfinden, ist weißer Tee mit seinem milden Aroma also eine gute Wahl. Der Aufguss zeigt sich dabei in Gelb bis goldfarben.

Wobei soll weißer Tee helfen? 

Nicht grundlos haben sich die Inhaltsstoffe von weißem Tee in der traditionellen chinesischen Medizin bewährt. Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften soll er das zentrale Nervensystem schützen und Krankheiten wie Alzheimer, Demenz und Krebs vorbeugen. Er wird auch in der Prävention von Migräne eingesetzt. Zudem soll der Bluthochdruck und Blutzuckerspiegel gesenkt werden, was das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen verringert.

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Zudem werden weißem Tee auch förderliche Effekte im kosmetischen Bereich nachgesagt, da er durch seine Antioxidantien eine vorzeitige Hautalterung verhindern kann. Auch als Abnehmhilfe hat sich weißer Tee einen Namen gemacht. Er soll direkt an den Körperzellen wirken und die Fettspeicherung bei gleichzeitiger Anregung des Stoffwechsels hemmen.

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Welche Wirkstoffe stecken in weißem Tee? 

Das sind aromatische Verbindungen auf Pflanzenbasis, die für die gesunden Effekte des weißen Tees verantwortlich sind und entzündungshemmend wirken. Dabei weist weißer Tee eine dreimal höhere Catechinen-Menge als grüner Tee auf. Catechine sind natürliche Gerbstoffe, die antibakterieller, antioxidativer sowie antikarzinogener Natur sind.

Ist die Wirkung wissenschaftlich bestätigt?

Da weißer Tee in Europa erst im 19. Jahrhundert an Bekanntheit erlangt hat, sind noch nicht alle positiven Effekte bewiesen. Eine Studie aus dem Jahr 2009 hat jedoch die fettreduzierende Wirkung von weißem Tee bestätigt. Auch der Schutz vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Polyphenole wird durch Studien gestützt. Polyphenole unterstützen das Immunsystem und den Fettstoffwechsel und können helfen Krankheiten vorzubeugen.

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Wo bekommt man weißen Tee und wie wird er zubereitet?

In den meisten Drogerien, Bioläden und Supermärkten lässt sich weißer Tee käuflich erwerben.

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Der Geschmack hängt jedoch stark von der Zubereitungsart ab. Durch die empfindsamen Knospen sollten die Wassertemperatur, Teemenge sowie Ziehzeit eingehalten werden. Zu heißes Wasser kann dafür sorgen, dass der Tee zu bitter schmeckt. Damit sich die Aromen des weißen Tees optimal entfalten, sollte die Temperatur des Brühwassers zwischen 75-80 °C liegen. Pro Tasse empfiehlt sich ein Teelöffel der Blätter, die zwei bis fünf Minuten ziehen sollten.

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