19. November 2025, 10:10 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Schauspieler Russell Crowe präsentierte sich auf der Premiere von „Nuremberg“ um einiges schlanker als in dem Hollywood-Streifen selbst. Wie er in einem Podcast verriet, war er zum Zeitpunkt der Dreharbeiten mit 126 Kilogramm auf seinem Höchstgewicht. Wie hat der einst extrem durchtrainierte „Gladiator“ es geschafft, 25 Kilogramm in nur einem Jahr zu verlieren?
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Bei 126 Kilo zum Crowe die Reißleine
Die Entscheidung, seinen Lebensstil grundlegend zu ändern, fiel nach Abschluss der Dreharbeiten zu seinem Kriegsfilm Nuremberg, verriet Hollywood-Star Russel Crowe (61) jetzt im Podcast „The Joe Rogan Experience“. Der Schauspieler stand bei seinem persönlichen Höchstgewicht von 126 Kilogramm, weswegen er die Reißleine zog und eine beeindruckende Transformation vollführte, die zu einem Gewichtsverlust von beeindruckenden 25 Kilo führte.
Weniger Alkohol, mehr Klarheit
Liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten umzustellen, fällt niemandem leicht. In Crowes Fall hieß das größte Laster: Alkohol – laut Crowe gesellschaftlich akzeptiert und oft vorhanden. „Es ist seltsam, dass Alkohol die einzige Droge ist, die beim Abendessen angeboten wird, oder?“, sagte Crowe.
Doch trotz seiner Kritik an der ständigen Verfügbarkeit und breiten Akzeptanz von Alkohol und dessen Konsequenzen, ist Crowe dem Alkohol dennoch nicht abgeneigt. „Es gehört zu meiner kulturellen Herkunft, und als Mann der Arbeiterklasse ist es mein gottverdammtes Recht, Joe.“ Der Schauspieler räumte aber auch ein, dass er für den Gewichtsverlust seinen Alkoholkonsum reduziert habe. Heute trinke er meist nur noch ein Glas Wein zum Abendessen oder bei besonderen Anlässen. „Eine Nacht pro Woche Spaß zu haben, ist genug“, so Crowe. Er meide inzwischen „Gelegenheitsdrinks“ – und fühle sich damit deutlich besser.
Neben den Nervenschäden, die Alkohol verursacht, zahlen Bier und Co. tatsächlich ordentlich aufs Kalorienkonto ein. Ein Bier liefert etwa 200 Kalorien, zudem bremst der Alkohol den Fettstoffwechsel aus. Zum Abnehmen also ungeeignet.
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Stundenlange Schmerzen nach dem Training
Crowe erzählt im Podcast offen, wie sehr ihn jahrelange Arthritisschmerzen in den Knien und Schultern ausgebremst hätten. Erst eine gezielte medizinische Therapie mit Injektionen und Infusionen habe ihm geholfen, wieder richtig loszulegen. Im Ergebnis seien seine Entzündungswerte stark zurückgegangen, die Schmerzen hätten nachgelassen. „In meinen Schultern hat sich die Arthritis laut Ultraschall um 70 Prozent verbessert, auf der rechten Seite sogar um 90 Prozent“, berichtet Crowe.
Dank der Behandlung konnte er sein Training komplett umstellen. „Diese Behandlungen haben viele Probleme und Schmerzen beseitigt, sodass ich trainieren kann, ohne stundenlang unter Schmerzen zu leiden“, sagt er. Heute baut er seine Muskulatur wieder gezielt auf, trainiert kontrolliert und ohne Überlastung. Selbst Schwertübungen für seine neue Filmrolle seien möglich.
Neuer Lebensstil statt Crash-Diät
Crowe will seine Verwandlung nicht als kurzfristiges Projekt sehen: „Dieses Dreimal-am-Tag-Training ist nichts für mich. Das kann ich nur für eine bestimmte Zeit durchziehen, danach höre ich komplett auf. Ich möchte längerfristige Veränderungen erreichen“, betonte der Schauspieler.
Seine neue Balance aus Arthritis-Therapie, Bewegung und bewussterem Leben hat nicht nur die Kilos purzeln lassen, sie hat auch seinen Alltag verändert. Und seine Transformation zeigt, dass echte Veränderung nur funktioniert, wenn Körper und Kopf gemeinsam anpacken.