9. August 2026, 8:12 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Russell Crowe präsentiert sich aktuell so fit wie seit Jahren nicht mehr. Für seinen neuen Film „The Last Druid“ steht der einstige „Gladiator“ wieder deutlich schlanker vor der Kamera. Dabei hatte der Schauspieler für die Rolle des Hermann Göring in „Nürnberg“ nach eigenen Angaben noch sein Höchstgewicht von 126 Kilogramm erreicht. Wie schaffte es der Schauspieler, innerhalb eines Jahres rund 25 Kilo abzunehmen?
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Bei 126 Kilo zog Crowe die Reißleine
Die Entscheidung, seinen Lebensstil grundlegend zu ändern, fiel nach Abschluss der Dreharbeiten zum Kriegsfilm „Nürnberg“, verriet Hollywood-Star Russel Crowe (62) jetzt im Podcast „The Joe Rogan Experience“. Der Schauspieler stand bei seinem persönlichen Höchstgewicht von 126 Kilogramm, weswegen er die Reißleine zog und eine beeindruckende Transformation vollführte, die zu einem Gewichtsverlust von beeindruckenden 25 Kilo führte.
Neue Rolle – neuer Body
Zusammen mit WWE-Star Drew McIntyre wird Crowe für den Film „The Last Druid“ vor der Kamera stehen, und einen keltischen Ältesten spielen, der seine Gemeinschaft gegen die Bedrohung durch das Römische Reich verteidigen muss.
Unter einem gemeinsamen Gym-Foto schreibt Crowe: „Im Fitnessstudio mit Drew McIntyre. Ein guter Kerl. Bodenständig durch und durch.“ Die Dreharbeiten zu dem Film stehen inzwischen kurz vor dem Abschluss. Weiter schreibt der Schauspieler: „Seit Mai drehen wir in Spanien. Es ist inzwischen zwei Jahre her, dass ich in ,Nürnberg‘ Hermann Göring gespielt habe. Die langen, schweißtreibenden Tage unter der wunderschönen spanischen Sonne waren definitiv eine große Motivation. Wie ich immer sage: Es ist immer nur eine Schicht Seidenpapier nach der anderen. Beständigkeit ist dein bester Freund.“
Weniger Alkohol, mehr Klarheit
Liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten umzustellen, fällt niemandem leicht. In Crowes Fall hieß das größte Laster: Alkohol – laut Crowe gesellschaftlich akzeptiert und oft vorhanden. „Es ist seltsam, dass Alkohol die einzige Droge ist, die beim Abendessen angeboten wird, oder?“, sagte Crowe.
Doch trotz seiner Kritik an der ständigen Verfügbarkeit und breiten Akzeptanz von Alkohol und dessen Konsequenzen, ist Crowe dem Alkohol dennoch nicht abgeneigt. „Es gehört zu meiner kulturellen Herkunft, und als Mann der Arbeiterklasse ist es mein gottverdammtes Recht, Joe“, so Crowe im Podcast. Der Schauspieler räumte aber auch ein, dass er für den Gewichtsverlust seinen Alkoholkonsum reduziert habe. Heute würde er meist nur noch ein Glas Wein zum Abendessen oder bei besonderen Anlässen trinken. „Eine Nacht pro Woche Spaß zu haben, ist genug“, so Crowe. Er meide inzwischen „Gelegenheitsdrinks“ – und fühle sich damit deutlich besser.
Neben den Nervenschäden, die Alkohol verursacht, zahlen Bier und Co. tatsächlich ordentlich aufs Kalorienkonto ein. Ein Bier liefert etwa 200 Kalorien, zudem bremst der Alkohol den Fettstoffwechsel aus. Zum Abnehmen also ungeeignet.
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Stundenlange Schmerzen nach dem Training
Crowe erzählt im Podcast offen, wie sehr ihn jahrelange Arthritisschmerzen in den Knien und Schultern ausgebremst hätten. Erst eine gezielte medizinische Therapie mit Injektionen und Infusionen habe ihm geholfen, wieder richtig loszulegen. Im Ergebnis seien seine Entzündungswerte stark zurückgegangen, die Schmerzen hätten nachgelassen. „In meinen Schultern hat sich die Arthritis laut Ultraschall um 70 Prozent verbessert, auf der rechten Seite sogar um 90 Prozent“, berichtet Crowe.
Dank der Behandlung konnte er sein Training komplett umstellen. „Diese Behandlungen haben viele Probleme und Schmerzen beseitigt, sodass ich trainieren kann, ohne stundenlang unter Schmerzen zu leiden“, sagt er. Heute baut er seine Muskulatur wieder gezielt auf, trainiert kontrolliert und ohne Überlastung. Selbst Schwertübungen für seine neue Filmrolle seien möglich.
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Neuer Lebensstil statt Crash-Diät
Crowe will seine Verwandlung nicht als kurzfristiges Projekt sehen: „Dieses Dreimal-am-Tag-Training ist nichts für mich. Das kann ich nur für eine bestimmte Zeit durchziehen, danach höre ich komplett auf. Ich möchte längerfristige Veränderungen erreichen“, betonte der Schauspieler.
Seine neue Balance aus Arthritis-Therapie, Bewegung und bewussterem Leben hat nicht nur die Kilos purzeln lassen, sie hat auch seinen Alltag verändert. Und seine Transformation zeigt, dass echte Veränderung nur funktioniert, wenn Körper und Kopf gemeinsam anpacken.