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Matthias Steiners Tipp: »Er ist mein ‚Iron Cage’-Favorit

Matthias Steiner analysiert das Iron Cage und erklärt, warum Ausdauer und Belastbarkeit wichtiger sind als reine Maximalkraft.
Olympiasieger Matthias Steiner analysiert das Iron Cage und erklärt, warum Ausdauer und Belastbarkeit wichtiger sind als reine Maximalkraft. Foto: Getty Images, Seven Sport; Collage: FITBOOK
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11. März 2026, 15:31 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Nicht jeder Wettkampf wird durch die stärksten Muskeln entschieden. Manchmal gewinnt der, der am längsten stabil bleibt. Genau diesen Faktor sieht Olympiasieger Matthias Steiner beim Iron Cage im Vordergrund. Der Goldmedaillengewinner von Peking 2008 kennt Extremsituationen aus eigener Erfahrung. Für ihn geht es bei einem 72-Stunden-Format weniger um Maximalkraft – sondern um Widerstandsfähigkeit.

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Steiners Tipp: Daniel macht das Rennen

FITBOOK wollte von Matthias Steiner wissen, ob er einen Favoriten habe. Tatsächlich: „Ich tippe auf Daniel, weil er nicht der ausgeprägte Kraftsportler ist, sondern eher der Ausdauertyp. Er wirkt sehr widerstandsfähig. Ich könnte mir auch vorstellen, dass er mit wenig Schlaf zurechtkommt.“ Daniel Krobaths Disziplinen sind Calisthenics und Streetworkout. Er hält einige Weltrekorde, unter anderem für Faust-Liegestütze und Wallsit. Krafttraining an Maschinen war dagegen bisher nicht sein Fall.

Für Steiner ist jedoch klar: Nicht die reine Maximalkraft wird entscheiden. In einem Format, das sich über mehrere Tage zieht, zählen Durchhaltevermögen und Belastbarkeit mehr als kurzfristige Kraftspitzen. Wer konstant arbeitet, wenig einbricht und auch mit Schlafmangel umgehen kann, verschafft sich einen Vorteil. Bei einer Challenge wie dem „Iron Cage“-Event, bei der sich Müdigkeit, Muskelerschöpfung und mentaler Druck über Stunden aufbauen, könne ein ausdauerorientierter Athlet langfristig stabiler bleiben.

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Mentale Stärke könnte entscheidend sein

Mit dieser Prognose steht Steiner nicht allein. Auch FITBOOK-Chefredakteur Nuno Alves sieht Daniel vorn. Er sagt: „Ich glaube, Daniel gewinnt. Er hat schon mehrfach gezeigt, zu welchen Ausnahmeleistungen er in der Lage ist. Ihm traue ich zu, dass er ab einem gewissen Punkt die mentale Resilienz zeigt, um den zunehmenden Stress zu managen.“ Alves betont damit vor allem die mentale Komponente. Entscheidend sei nicht nur, wie viel Gewicht ein Athlet bewegen kann, sondern wie er reagiert, wenn die Belastung zunimmt, der Schlaf fehlt und der Druck steigt.

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Mehr als nur Kraft

Beide Einschätzungen laufen auf denselben Punkt hinaus: Beim „Iron Cage“ geht es nicht allein um rohe Stärke. Wer über Stunden und Tage hinweg Leistung abrufen will, benötigt eine Kombination aus körperlicher Widerstandsfähigkeit, mentaler Stabilität und kluger Einteilung der Kräfte. Ob Daniel tatsächlich das Rennen macht, entscheidet sich nun im Käfig. Klar ist jedoch: Wer gewinnen will, muss länger stabil bleiben als alle anderen.

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