11. März 2026, 14:14 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
72 Stunden, eine Million Kilogramm – und kein Rückzugsort. Beim Iron Cage geht es um rohe Kraft, viele Wiederholungen und mentale Widerstandsfähigkeit. Am Ende wird sich die beste Strategie durchsetzen. Doch wie sieht die aus? FITBOOK hat jemanden gefragt, der weiß, worauf es im Kraftwettbewerb ankommt: Matthias Steiner. Der Olympiasieger von 2008 gewann in Peking Gold im Superschwergewicht und stemmte sich trotz persönlicher Schicksalsschläge an die Weltspitze. Er verriet, auf welche Übung er setzen und wie er regenerieren würde.
„Ich würde auf die Beinpresse setzen, weil man viel Gewicht bewegen kann und die Bewegung geführt ist“, erklärt Matthias Steiner, der live beim „Iron Cage“-Event vor Ort ist, seine Übungsauswahl. Damit setzt der Olympiasieger auf Effizienz.
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Geführte Bewegung
Geführte Bewegungen könnten bei einem 72-Stunden-Format tatsächlich Vorteile bringen. Auch Nuno Alves, Chefredakteur von FITBOOK, betont diesen Aspekt: „Geführte Bewegungen haben einen Vorteil: Sie reduzieren die koordinative Belastung. In einer solchen Challenge kann das ein Faktor sein, um die Leistung stabiler zu halten.“ Sprich: Bei zunehmender Ermüdung kann eine reduzierte koordinative Belastung helfen, Bewegungen sauber und konstant auszuführen.
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Schlaf? Lieber minimalisieren
Auch zur Frage der Regeneration hat Matthias Steiner eine klare Meinung. Wäre er ein „Iron Cage“-Teilnehmer, würde er den Schlaf wohl stark reduzieren: „Es kommt natürlich immer auf die Situation an und darauf, was die anderen machen. Aber wahrscheinlich würde ich es ohne Schlaf versuchen oder nur mit Powernaps, anstatt durchzuschlafen.“ Die Strategie dahinter: Möglichst viel Zeit nutzen, um Gewicht zu bewegen – und nur so viel pausieren, wie unbedingt nötig.
Steiners Einschätzungen zeigen: Beim Iron Cage geht es nicht allein um Kraftwerte. Ausdauer, mentale Resilienz, Schlafstrategie und eine kluge Übungsauswahl könnten am Ende den Unterschied machen. Ob sich die Prognose bewahrheitet, wird sich zeigen.
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