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Laut britischer Studie

Die Ernährung bestimmt mit, wann die Menopause einsetzt

Ein Frau mittleren Alters wäscht Karotten in ihrer Küche
Eine Studie zeigt, dass die Ernährung Einfluss auf die Menopause hat. Wie genau, erfahren Sie hier.
Foto: Getty Images

Hormone und genetische Faktoren spielen eine Rolle, wenn es darum geht, wann eine Frau in die Wechseljahre kommt. Und auch, was sie isst, hat einen entscheidenden Einfluss – das haben Forscher aus Leeds nun herausgefunden.

Wenn Frauen den Beginn ihrer Menopause aufschieben wollen, sollten sie regelmäßig Lachs und Bohnen auf den Speiseplan setzen. Das erklären Forscher der Universität von Leeds aktuell im Mediziner-Fachblatt „Journal of Epidemiology & Community Health“. Umgekehrt gebe es Lebensmittel, die das Ende der fruchtbaren Tage vorziehen können: beispielsweise Weißbrot, Nudeln oder Reis.

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Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien sind empfohlen

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So beeinflussen Lebensmittel die Fruchtbarkeit

Antioxidantien, wie sie zahlreich in Hülsenfrüchten enthalten sind – also chemische Verbindungen, die entzündungshemmend wirken und die Zellen schützen –, sollen das Reifen und die Freisetzung der Eizellen im Zaum halten können. Vergleichbare Schlussfolgerungen zogen sie über Omega-3-Fettsäuren aus fettreichem Fisch. Raffinierte Kohlenhydrate hingegen sollen das Risiko auf eine Insulin-Resistenz erhöhen können. Dadurch wird die Regulierung des Blutzuckerspiegels und die Umwandlung von Zucker in Energie nachhaltig beeinträchtigt und, was für die Fruchtbarkeit von Bedeutung ist, die Blutkonzentration am Sexualhormon Östrogen erhöht. In der Folge können sich die Abstände zwischen den Menstruationszyklen verkürzen und so die Reserven an Eizellen schneller aufgebraucht sein.

Lachs in einer Pfanne

Fettreicher Fisch, wie beispielsweise Lachs oder Makrele, soll die Menopause dank seiner Omega-3-Fettsäuren aufschieben können
Foto: Getty Images

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Als Gegenstand der Untersuchung dienten Daten von rund 14.150 US-amerikanischen Frauen, bei denen die Menopause im Durchschnittsalter von 51 Jahren begonnen hat. Die Probandinnen hatten im Vorfeld der Studie Fragen zu ihrer allgemeinen Gesundheit, Fortpflanzungshistorie und Ernährung beantwortet und vier Jahre später an einer Nachfolgeuntersuchung und -befragung teilgenommen.

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