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Aus diesen Gründen sollten Frauen häufiger masturbieren

Frau bei der Selbstbefriedigung
Ob mit Sex-Spielzeug oder ohne: FITBOOK erklärt, warum Frauen sich häufiger selbstbefriedigen solltenFoto: Getty Images

Selbstbefriedigung ist KEINE Männerdomäne und weit entfernt von etwas Verwerflichem, das Ihnen peinlich sein sollte. Immerhin macht Masturbation nicht nur Spaß, sondern unterstützt auch die Gesundheit in vielerlei Hinsicht. FITBOOK erklärt es genauer.

„Sagen Sie nichts gegen Selbstbefriedigung. Das ist Sex mit jemandem, den man liebt.“ So lautet ein berühmtes Zitat von Hollywood-Legende Woody Allen, und dem ist noch einiges hinzuzufügen. Masturbation bringt nämlich zahlreiche gesundheitliche Vorteile – Männern sowie selbstverständlich auch Frauen!

Effektives Beckenbodentraining

Die Beckenbodenmuskulatur gehört zu den wichtigsten Muskelgruppen des Körpers (warum, lesen Sie HIER ausführlicher). Das Problem: Ohne gezieltes Training wird die Muskulatur durch ihre ständige Belastung (durch die Organe im Bauchraum, evtl. Schwangerschaften, etc.) schwächer und schwächer. Das kann im Alter einen Gebärmuttervorfall sowie Harn- und Stuhlinkontinenz bedeuten, und zudem bewirken, dass die Kontraktionsfähigkeit der Vagina (heißt: Fähigkeit zum Zusammenziehen bzw. Anspannen) immer schlechter wird.

Glücklicherweise lässt sich der Beckenboden durch gezieltes Training stärken. Und das geschieht automatisch durch die Muskelkontraktionen bei der Selbstbefriedigung.

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Gestärktes Abwehrsystem

Frauen, die regelmäßig zum Höhepunkt kommen, sind abwehrstärker. Das liegt unter anderem daran, dass sie besser schlafen – und guter Schlaf ist sehr wichtig für das Immunsystem.

Hierzu trägt übrigens auch bei, dass bei der Masturbation Endorphine ausgestoßen werden, also Glückshormone, und diese führen zu einer reduzierten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Sex – alleine oder zu zweit – kann somit zu einem gewissen Grad seelischen Erkrankungen (z.B. Depressionen, Burnout) vorbeugen.

Weniger Regelschmerzen

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Gut für die Seele

Natürlich ist Sex mit einem Partner der körperlichen Gesundheit genauso zuträglich. Selbstbefriedigung erweist Ihnen aber einen weiteren, genauso wichtigen Dienst. Sich regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen, sich zu verwöhnen und – ohne das Zutun einer anderen Person – schöne Gefühle zu bescheren, stärkt automatisch Ihr Selbstbewusstsein.

Das hat dann auch wieder positive Auswirkungen auf den Sex zu zweit. Denn: Wenn Sie wissen, was Sie mögen und wie, können Sie es auch vermitteln. Das verbessert den Sex nicht nur für Sie selbst, sondern macht auch dem Gegenüber mehr Spaß, wenn er/sie etwas richtig macht.

Masturbierende Frau
Frauen, die wissen, was ihnen gefällt – und sich genau das öfter gönnen –, sind zufriedenerFoto: Getty Images

FITBOOK hat sich beim Frankfurter Gynäkologen Dr. med. Andreas Gardé und bei Simone Rokohl, Expertin für Sport und Bewegung bei der Krankenkasse DAK, zu dem Thema informiert.