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Personal Trainer zeigt’s

Standwaage – so geht die Übung für eine bessere Körperhaltung

Viele werden sich an die Standwaage noch aus dem Schulsport erinnern. Bein nach hinten, Arme nach vorn… und dann fing die Wackelei an. Wer die anspruchsvolle Gleichgewichtsübung damals nicht mochte und etwas für seine Körperhaltung tun möchte, sollte ihr mal wieder eine Chance geben.

Welche Muskelpartien werden aktiviert?

Die Standwaage kräftigt die Körpermitte und leistet damit einen wesentlichen Beitrag für eine gute Körperhaltung, die bekanntermaßen eine gute Rumpfspannung voraussetzt. Besonders aktiviert werden die tiefliegenden Muskeln des Rumpfes und des unteren Rückens. Aber nicht nur die: Um ein Bein und die Arme sehend in der Horizontalen halten zu können, ist auch die Gesäßmuskulatur gefordert.

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Wie wird die Standwaage richtig ausgeführt – und wie hält man die Balance?

Beide Arme gehen nach außen, das Gewicht auf ein Bein verlagern. Dann den Oberkörper langsam nach vorne kippen. Das freie Bein in einer geraden Linie nach hinten ausstrecken. Das Standbein sollte leicht angewinkelt bleibt. Also nicht ganz durchstrecken! Die korrekte Position der Hüfte ist parallel zum Boden. Tipp: Durch Anspannung des Bauches wird die Standwaage insgesamt stabiler – denn das Halten des Gleichgewichts ist die große Herausforderung. Personal Trainer zeigt die Technik übrigens auch im Video oben.

Wer sollte die Übung regelmäßig machen?

Wer viel nach vorne gebeugt am Schreibtisch arbeitet und bisher kein Rumpftraining macht, sollte das unbedingt ändern und seine Körpermitte kräftigen, um Haltungsschäden und Belastungen vorzubeugen. Die Standwaage eignet sich hervorragend – genauso übrigens wie der klassische Unterarmstütz (Plank), bei der allerdings das Halten des Gleichgewichts mehr oder weniger wegfällt. Auch Menschen mit schlechter Körperhaltung (nach vorne geneigt, Hohlkreuz…) oder generellen Verspannungen in der Rückenpartie tun gut daran, Standwaagen in ihren Alltag einzubauen.

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Zur Person: Erik Jäger ist Ausbilder für Functional Fitness, Faszientraining, BodyArt Extrem und hat für die Zielgruppe 30+ das Kleingruppentraining TET (Total Effective Training) entwickelt. Außerdem ist er seit mehreren Jahren erfolgreich als Personal- und Athletik-Trainer im deutschen Profifußball und als Nike Master Trainer tätig. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Sänger Andreas Bourani und Moderatorin Anna Kraft. Zu finden ist Erik als „Hauptstadttrainer“ auch auf Instagram.

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