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Warum Filterkaffee gesünder ist als Espresso

Barista macht einen Filterkaffee
Wer bestellt schon einen Filterkaffee im Café? Obwohl er aus der Mode gekommen ist, so ist der Filterkaffee in einem entscheidenden Punkt gesünder als Espresso.
Foto: Getty Images

Mit etwa 160 Litern pro Jahr und Kopf ist Kaffee das beliebteste Getränk der Deutschen. Die unterschiedlichen Brühmethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Besonders gesund soll vor allem Filterkaffee sein. FITBOOK erklärt, warum das so ist und weshalb trotzdem einige Menschen den Espresso besser vertragen.

Je mehr wissenschaftliche Studien durchgeführt werden, desto besser können Lebensmittel und ihr Einfluss auf den menschlichen Körper untersucht und eingeschätzt werden. Während Kaffee noch vor einigen Jahren als ungesund galt, haben nun viele neue Erkenntnisse das beliebteste Getränk der Deutschen rehabilitiert. Sogar mehr noch: Es gilt mittlerweile als gesund – zumindest in der Variante schwarz und ohne Milch und Zucker.

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Seit dem Siegeszug der schicken Espresso-Maschinen stellt sich die Frage: Welche Kaffee-Brühform ist die gesündeste?

„Bei Espresso maximal zwei pro Tag. Wenn es Filterkaffee ist, können es bis zu fünf sein“, riet der Ernährungsexperte Bas Kast erst kürzlich in der ARD-Sendung „Maischberger“. Der Buchautor des Bestsellers „Der Ernährungskompass“ wird derzeit gerne konsultiert, hat er doch Hunderte Studien zum Thema Ernährung ausgewertet und die Erkenntnisse daraus in seinem Ratgeber zusammengefasst. So basieren seine Aussagen auf dem aktuellen Forschungsstand.

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Der Experte empfiehlt bis zu 5 Tassen pro Tag

„Man sieht wirklich, Kaffee senkt das Sterblichkeitsrisiko um zehn bis zwanzig Prozent“, begründet Bas Kast seine Empfehlung von bis zu fünf Tassen Filterkaffee pro Tag. Warum das so ist, kann aber noch nicht ganz geklärt werden, denn Kaffee enthält über 1000 pflanzliche Substanzen. Diese müssen noch genauer in ihrer Wirkungsweise entschlüsselt werden. Da selbst entkoffeinierter Kaffee die positiven Eigenschaften aufweist, kann es nicht am Koffein liegen. Laut dem Experten hat Kaffee sogar einen Anti-Aging-Effekt, indem es den „Selbstreinigungsprozess der Zellen“ aktiviert.

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Warum ist Filterkaffee gesünder als Espresso?

Für den Filterkaffee spricht ausgerechnet seine altbackene Brühmethode. Denn im engmaschigen Papierfilter bleiben die Inhaltsstoffe Cafestol und Kahweol hängen. Diese sollen den Spiegel des schädlichen LDL-Cholesterins im Blut erhöhen. Beim Espresso hingegen gelangen Cafestol und Kahweol durch das vergleichsweise grobe Sieb ins Getränk. Insbesondere für Menschen mit schlechten Cholesterinwerten ist daher Filterkaffee die bessere Wahl.

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Espresso bei sensiblem Magen bekömmlicher

Allerdings spricht nicht alles gegen den Espresso. Sein großer Vorteil: Er enthält weniger Säure und ist damit für Menschen mit einem sensiblen Magen bekömmlicher. Das liegt am Röstverfahren, denn Espressobohnen werden deutlich länger geröstet, wodurch sie am Ende weniger Säure enthalten. Das ist wichtig für den Geschmack, der beim Espresso intensiver ausfällt als beim Filterkaffee und Säure dadurch stärker wahrgenommen wird.

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