23. November 2025, 17:00 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Weltweit leben rund 35 Millionen Menschen mit Alzheimer, einer unheilbaren Erkrankung, die nicht nur für die Patienten, sondern auch für ihre Angehörigen mit großem Leid einhergeht.1 Was das bedeutet, weiß Familie Hemsworth nur zu genau. Craig Hemsworth, der Vater der Schauspieler Chris, Luke und Liam Hemsworth, hat Alzheimer. Nachdem Thor-Darsteller Chris Hemsworth eine Dokumentation darüber gedreht hatte, sprach Liam Hemsworth in einem Interview mit emotionalen Worten über diese Erfahrung und die Krankheit seines Vaters.
In „Chris Hemsworth: Ein unvergesslicher Roadtrip“ begab sich der 42-jährige Marvel-Star auf einen ganz besonderen Roadtrip mit seinem Alzheimerkranken Vater. Das Ziel: Mit einer Erinnerungstherapie gegen das Vergessen ankämpfen und das Fortschreiten der Gehirnerkrankung bremsen. Wie emotional das nicht nur für die beiden, sondern für die ganze Familie gewesen sein muss, lassen die Worte von Liam Hemsworth in der „The Kelly Clarkson Show“ erahnen.
„Wir hätten diese Gespräche sonst nie gehabt“
Im Interview mit Talkshow-Gastgeberin Kelly Clarkson fiel es Liam Hemsworth sichtlich schwer, seine Gefühle in Worten auszudrücken und zu erklären, was ihm die Dokumentation seines Bruders bedeutet. „Was interessant ist, ist, dass ich dadurch Dinge gesehen habe und mein Vater mir Sachen erzählt hat, die er mir sonst, glaube ich, nicht erzählt hätte. Ich glaube, wir hätten diese Gespräche sonst nicht gehabt“, offenbarte Hemsworth. „Es war unglaublich zu sehen, wie Chris mit ihm in einem Raum saß und sich mit ihm unterhielt und er (der Vater von Liam und Chris, A. d. R.) darüber sprach, was er fühlt und dass er keine Last sein möchte.“
Nicht nur Chris Hemsworth, auch Brüder Liam und Luke haben das Alzheimer-Gen
Im Kampf gegen Alzheimer! Chris Hemsworth baut Haus aus Kindheit nach
„Hart, seinem Vater diese Fragen zu stellen“
Eine emotionale Reise, die offenbar Spuren in der Familie Hemsworth und speziell bei Liam hinterlassen zu haben scheint – aber zugleich auch schöne Momente enthielt: „Für mich war es schön, zu sehen, wie mein Vater darüber spricht, wie er sich mit all dem fühlt, wie man ihm all diese Fragen stellt. Denn es ist hart, seinem eigenen Vater diese Fragen zu stellen und diese Art von Gespräch zu führen. Aber es war wirklich wundervoll und ein Einblick in das, was Leute tun können, die Ähnliches durchmachen.“
Auch interessant: Alzheimer-Gen! Was Chris Hemsworth deshalb in seinem Leben verändert hat
„Schwer für mich, darüber zu reden“
Laut Liam Hemsworth gehe die Bedeutung des Films, der den Umgang mit der Erkrankung seines Vaters so offen zeige, über die persönlichen Erlebnisse seiner Familie hinaus. „Es ist wirklich schwer für mich, darüber zu reden“, so Liam Hemsworth. „Aber er (der Film, A. d. R.) war sehr aufschlussreich und lehrreich. Er zeigt, dass man viele Dinge für Menschen mit Alzheimer tun kann und wie man vorbeugen kann. Er informiert über Langlebigkeit und Gehirngesundheit.“