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Box-Profi im FITBOOK-Interview

So hart trainiert der Deutsche Meister Oliver Ginkel für „Fame Fighting“

Oliver Ginkel
Oliver Ginkel spricht mit FITBOOK über sein Training für „Fame Fighting“ Foto: Oliver Ginkel/privat
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19. September 2025, 21:58 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Mit Oliver Ginkel (27) steigt am 18. Oktober ein echter Profi in den Ring der „Fame Fighting“-Arena von BILD. Wo zuvor höchstens Größen aus dem Reality-TV aufeinander trafen, kommt es jetzt zu einem Kampf auf Augenhöhe. Denn der Deutsche Meister der Amateure im olympischen Boxen trifft auf Fitness-Star Idris Virgo, der internationale Boxerfahrung vorweisen kann. Im FITBOOK-Interview sprach Oliver Ginkel über sein Training, seine Anfänge im Boxen und seine Zukunftspläne.

„Fame Fighting“-Erfahrung bringt Oliver Ginkel bereits mit – bis jetzt aber nur als Coach. Im Vorjahr stand er Marvin Manson mit seiner Expertise zur Seite und die kommt nicht von irgendwo her. Ginkels Vater Oleg war Boxer und Trainer in Kasachstan und führte seinen Sohn an die Sportart heran. Erste eigene Erfahrung im Ring machte Oliver im Alter von acht Jahren und zeigte früh außergewöhnliches Talent. Seinen bisher größten Erfolg feierte er 2024: In der Gewichtsklasse bis 80 Kilo holte Oliver Ginkel den Titel als Deutscher Meister der Amateure im olympischen Boxen.

Reality-Fans kennen Oliver Ginkel hingegen aus einschlägigen Formaten, so nahm er u. a. an den Dating-Formaten „Are You The One? – Realitystars in Love“ und „Make Love, Fake Love“ teil. Bei Letzterer belegte er den zweiten Platz. Als Teilnehmer bei „Fame Fighting“ möchte er jetzt wieder sportlich auf sich aufmerksam machen und diesmal auch als Sieger aus dem Kampf hervorgehen.

Oliver Ginkel
Wie durchtrainiert er ist, zeigt Oliver Ginkel regelmäßig in den sozialen Netzwerken Foto: Oliver Ginkel/privat

„Jeder Boxer träumg davon, auf einer großen Bühne zu boxen“

FITBOOK: Was reizt Sie daran, für „Fame Fighting“ in den Ring zu steigen?
Oliver Ginkel: „Ich würde sagen, jeder Boxer träumt davon, auf einer großen Bühne zu boxen und ‚Fame Fighting‘ bietet mir die. Ich war ja schon bei ‚Fame Fighting‘ 2, in der Ecke von Marvin und habe gesehen, wie es da abgeht. Es ist einfach eine ultrageile Atmosphäre, man fühlt sich wie der King. Ich will jedem Box-Fan, aber auch jedem Reality-Fan zeigen, wie geil Boxen sein kann.“

„Das Gefühl, wenn jeder meinen Namen schreit und will, dass ich gewinne, das ist krass“

Was werden wohl die größten Herausforderungen sein?
„Es gibt keine Herausforderung für mich, ich sehe alles als eine Chance. Ich liebe es und bin bereit und bin geboren dafür, um so einem Druck standzuhalten. Setz mich unter die Lichter im Ring und ich fühle mich wie zu Hause. Das Gefühl, wenn jeder meinen Namen schreit und will, dass ich gewinne, das ist krass.“

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Wie bereiten Sie sich auf „Fame Fighting“ vor? Unterscheidet sich das Training dafür von dem üblichen Boxtraining?
„Ich will natürlich ein Spektakel und ich will meinen Gegner K.O. hauen. Deswegen setze ich viel auf Krafttraining, viel auf Explosivkraft und viel auf Schnelligkeit. Aber ansonsten ändert sich nicht viel. Ich trainiere zweimal am Tag, ich ernähre mich super, die Vorbereitung bleibt immer dieselbe. Ich mache einen Wechsel aus Krafttraining, Schnellkraft, Explosivkraft, Sparring, Seilspringen, all das Übliche, was du von den anderen Boxern auch hörst.“

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„Ich boxe jetzt schon fast 20 Jahre“

Wie haben Sie die Leidenschaft fürs Boxen entdeckt und wann und wie haben Sie gemerkt, dass Sie vielleicht mehr Talent als andere junge Boxer haben?
„Das Witzige ist, mein Vater war früher Boxer und Trainer in Kasachstan, deswegen hat er mich ganz früh zum Boxen gebracht. Ich boxe jetzt schon fast 20 Jahre. Das ist Gott gegeben und genetisch bedingt, dass ich ein guter Boxer wurde. Ich bin schon in der Jugend, mit dreizehn, vierzehn oder fünfzehn Jahren Deutscher Meister geworden, daher ist es plausibel, dranzubleiben. Mit dem Erfolg kommt auch irgendwie der Spaß.“

Auf dem Weg zu Olympia 2028?

Medienberichten zufolge haben Sie Chancen auf eine Olympia-Teilnahme im Jahr 2028. Wie schätzen Sie selbst die Chancen ein? Wäre das wie ein Traum, der wahr würde, wenn es klappt?
„Mein Ziel oder mein Traum ist es, der beste Boxer zu werden, der ich sein kann. Und Olympia ist natürlich auch ein sehr großer Traum, das verfolge ich schon von Kind an. ‚Fame Fighting‘ bietet mir jetzt die Bühne, bei den Profis Weltmeister zu werden. Erst der beste Boxer der Welt zu werden und zweitens Weltmeister bei den Profis zu werden und natürlich an der Olympiade 2028 teilzunehmen. Wenn ich das Ziel erreiche, dann will ich auch mehr und will auch die Goldmedaille.“

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