19. Februar 2026, 16:05 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten
Wofür ist Mark Wahlberg bekannt? Bestimmt kommt Ihnen sofort eine Filmrolle in den Sinn – und sicherlich auch die Erinnerung daran, wie Wahlberg darin aussah. Und wie sah er aus? Muskelbepackt, natürlich! Wahlbergs Markenzeichen ist sein extrem sportlicher Körper. Doch was passiert eigentlich, wenn für eine Rolle ordentlich Fett drauf muss? In einer Talkshow erzählte Wahlberg nun offen, wie es ihm bei dieser körperlichen Verwandlung erging.
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„Ich esse alles und jedes, was mir vor die Augen kommt“
In der Talkshow „The View“ sprach Mark Wahlberg am 18. Februar 2026 offen über die körperlichen Strapazen, die Hollywood-Transformationen mit sich bringen.1 Eigentlich ist der 54-Jährige für seine eiserne Disziplin und seine berüchtigten 4-Uhr-morgens-Workouts bekannt. Aktuell bereitet er sich aber erneut auf eine Rolle vor, für die er massiv zunehmen muss. Dies geschieht trotz eines persönlichen Versprechens. „Ich habe mir beim letzten Mal vor etwa einem Jahr geschworen, dass ich es nicht noch einmal tun würde, und jetzt bin ich wieder hier“, gestand Wahlberg der Moderatorin. Wahlberg erklärte, dass er bereits mitten in den Vorbereitungen für das neue Filmprojekt stecke: „Ich esse alles und jedes, was mir vor die Augen kommt.“
»Meine Füße und Hände sind geschwollen
Wahlberg erklärte, dass er bereits mitten in den Vorbereitungen für das neue Filmprojekt stecke: „Ich esse alles und jedes, was mir vor die Augen kommt.“ Doch ist das offenbar kein Vergnügen. Wahlberg verdeutlichte, dass diese extremen Gewichtsschwankungen keineswegs spurlos an ihm vorbeigehen: „Meine Füße sind geschwollen, wenn ich aufwache, meine Hände sind geschwollen.“ Laut Wahlberg macht das Zunehmen „nur etwa eine Woche lang Spaß“, bevor die körperliche Belastung durch das Essen über das Sättigungsgefühl hinaus zur Qual werde.
Mark Wahlbergs jüngste Transformation – wie schädlich sind 11.000 Kalorien pro Tag?
Schauspieler aß 6100 Kalorien pro Tag für Bodybuilding-Film
Zunehmen schwerer als Abnehmen?
Davor, dass Gewicht nach dem Filmdreh wieder verlieren zu müssen, fürchtet sich der Schauspieler dagegen nicht. „Mir fällt es nicht schwer, das Gewicht zu verlieren, sogar mit Fasten und Sport. Aber es zuzunehmen, ist einfach hart“, verriet Wahlberg.
Angesichts steigender Übergewichtszahlen – in Deutschland sind mittlerweile rund die Hälfte aller Erwachsenen betroffen – könnte man annehmen, dass es leichter sei, zuzunehmen als abzunehmen.2 Doch tatsächlich ist auch das Phänomen, besser ab- als zunehmen zu können, Realität.
Gerade für Menschen wie Wahlberg, die extrem viel Sport treiben, ist der Stoffwechsel stark auf Effizienz getrimmt. Der Körper passt sich langfristig an hohe Trainingsbelastungen an, reguliert den Energieverbrauch präzise und reagiert sensibel auf starke Kalorienüberschüsse. Eine künstliche Überernährung stößt daher auf deutlichen hormonellen Widerstand. Um für eine Rolle stark zuzulegen, müssen häufig mehrere Tausend Kalorien über dem eigentlichen Bedarf konsumiert werden. Das bedeutet permanentes Essen trotz anhaltender Sättigung, verkürzte Essensintervalle und den gezielten Einsatz hochkalorischer Lebensmittel. Was theoretisch einfach klingt, wird praktisch schnell zur Belastung.
Die von ihm beschriebenen geschwollenen Hände und Füße sind zudem ein Warnsignal. Sie deuten auf ausgeprägte Wassereinlagerungen hin, die durch starke Kohlenhydratzufuhr und hormonelle Verschiebungen begünstigt werden können. Hinzu kommen teils erhebliche Blutzuckerschwankungen, die den Organismus zusätzlich stressen.3,4
Während die Mehrheit mit dem Abnehmen kämpft, ist der Gewichtsverlust für Wahlberg durch Fasten und Bewegung letztlich eine Rückkehr in seine trainierte Komfortzone. Das gezielte Zunehmen hingegen bedeutet, gegen die eigene physiologische Regulation und den eingespielten Stoffwechsel zu arbeiten.
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2021: 14 Kilogramm in 6 Wochen zugelegt
Sowohl mit hartem Training und Muskelaufbau für Filme als auch mit Gewichtszunahme hat Mark Wahlberg bereits viel Erfahrung. So nahm er 2021 für den Film „Father Stu“ rund 14 Kilogramm zu. Dafür brauchte er damals lediglich sechs Wochen. Er steigerte seine Energiezufuhr in diesem kurzen Zeitraum massiv: Während der ersten zwei Wochen konsumierte er täglich 7000 Kalorien, was er für die restlichen vier Wochen auf beeindruckende 11.000 Kalorien pro Tag erhöhte.
„Nichts davon hat Spaß gemacht, außer die erste Mahlzeit, die war großartig“, gestand er gegenüber „Entertainment Tonight“. Danach wurde das Essen zur reinen Pflicht, wobei er unter anderem gläserweise Olivenöl trank, um die nötige Kaloriendichte zu bewältigen. Sein täglicher Speiseplan glich einem regelrechten Kraftakt: Er verzehrte beispielsweise ein Dutzend Eier, ein Dutzend Streifen Speck, zwei Backkartoffeln, ein Porterhouse-Steak und zwei Schüsseln weißen Reis.
Auf eine proteinreiche Phase folgten zwei Wochen mit vielen Kohlenhydraten, während er in der finalen Phase verstärkt auf Stärke und Natrium setzte, um optisch so „aufgebläht wie möglich“ zu werden. Rückblickend betonte Wahlberg jedoch die Schattenseiten dieser Methode und stellte klar, dass es „in meinem Alter einfach keine gesunde Sache ist“, den Körper solchen Extremen auszusetzen. Um den nötigen Hunger für diese gewaltigen Nahrungsmengen überhaupt zu erzeugen, nutzte er paradoxerweise sein Training: Er hob so schwer wie möglich, um den Appetit künstlich anzuregen. Denn für ihn gab es laut eigener Aussage nichts Schlimmeres, als erneut essen zu müssen, wenn er von der vorangegangenen Mahlzeit noch vollkommen gesättigt war.