Typische Fehler, die viele beim vorgebeugten Rudern machen
Das Rudern mit der Kurzhantel beugt Rückenproblemen vor. Doch bei komplexen Bewegungsabläufen schleichen sich rasch Fehler ein bei der Ausführung. Foto: Getty Images / PeopleImages
Auch ein schöner Rücken kann bekanntlich entzücken! Trainieren sollte man die Rückenmuskulatur jedoch nicht nur aus ästhetischer Sicht. Eine wirkungsvolle Übung ist das vorgebeugte Kurzhantelrudern. Welche Fehler sich hierbei ganz schnell einschleichen, erläutert FITBOOK.
Durch eine gut trainierte Rückenmuskulatur lassen sich nicht nur Schmerzen und Rückenprobleme vorbeugen, auch der Gang kann verbessert werden. Eine Übung, die sich auch gut zu Hause ausführen lässt, ist das vorgebeugte Rudern mit der Kurzhantel. Jedoch sollte man einige Fehler beim Kurzhantelrudern vermeiden, um die Muskulatur optimal zu reizen.
Dieser Fehler beim Kurzhantelrudern geschieht, sobald das Trainingsgewicht zu schwer ist. Denn je weiter sich der Ellenbogen nach oben bewegt, desto mehr Kraft muss die Rückenmuskulatur aufwenden. Sind die Kurzhanteln zu schwer, wird der Schultergürtel meist mitbewegt. Dadurch dreht sich jedoch nur der Oberkörper mit – in der Folge kommt es zu keiner stärkeren Kontraktion der Muskeln. Deshalb ist es wichtig, dass der Oberkörper stets parallel zur Hantelbank bleibt.
Beim Kurzhantelrudern sollte man die Ellenbogen so nah wie möglich am Oberkörper führen. Je weiter die Ellenbogen vom Körper abstehen, desto unwirksamer ist die Übung. Meist ist dafür auch die Wahl des Gewichts ausschlaggebend. Ist das Gewicht zu schwer, bewegen sich die Ellenbogen oft vom Körper weg. Wer diesen Fehler beim Kurzhantelrudern vermeidet, trifft den Muskel besser und hat einen höheren Trainingserfolg.
Der Unterarm ist nicht im Lot
Dieser Fehler beim Kurzhantelrudern ist der Klassiker. Zur Vermeidung sollte der Ellenbogen der führende Ankerpunkt der Übung sein. Dementsprechend bleibt der Unterarm im Lot zum Boden. Die Kurzhantel bewegt sich nur vom Boden Richtung Oberkörper und wandert dabei nicht am Körper entlang. Die Übung ist ineffizient, sobald man mit der Kurzhantel unkontrolliert Schwung holt.
Ähnlich wie bei vielen anderen Übungen sollte man nicht nur auf die Zielmuskulatur der Übung achten, sondern auch empfindliche Körperpartien schützen. Der Nacken ist eine davon. Um die Nackenmuskulatur nicht zu überstrecken – und damit unnötige Krafteinflüsse auf die Halswirbelsäule zu vermeiden – sollte der Kopf in einer neutralen Position sein. Dabei ist der Blick in Bodenrichtung zu halten.
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