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Manche mögen‘s mit, manche ohne

Für wen sind Handschuhe beim Training sinnvoll?

Ein Mann trainiert mit Handschuhen an Gewichten im Fitnessstudio
Hier herrscht selten Einigkeit: Manche Sportler mögen es mit, manche ohne Trainingshandschuhe
Foto: Fotolia

Trainingshandschuhe tragen oder nicht tragen – diese Frage beschäftigt viele Kraftsportler. FITBOOK kennt die Vor- und Nachteile des vermeintlichen Fashion-Accessoires.

Wer auf Handschuhe verzichtet, mag es „rough“. So ist es vor allem Geschmackssache, ob man den direkten Kontakt mit dem Stahl schätzt. Viele Kraftsportler empfinden Handschuhe als Oberflächlichkeit oder „stylishen Schnickschnack“, der das Training und eine gute Kontrolle über das Gewicht stört. Üblicherweise kommen Handschuhe meist beim Hanteltraining zum Einsatz. Auf der Matte benötigt man sie eher nicht.

Frau beim Fitness-Training

Beim Training ohne Geräte oder Hanteln benötigt man eher keine Handschuhe
Foto: Getty Images

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Wann sind Trainingshandschuhe sinnvoll?

Handschuhe erfüllen auch einen Hygienezweck. Im Fitnessstudio werden dieselben Gewichtgriffe von Hunderten von Mitgliedern gehoben. Bevor sie am Abend (hoffentlich) gereinigt werden, haben sich darauf zahllose Keime angesammelt. Mit den eigenen Handschuhen ist man vor dem direkten Kontakt geschützt.

Wichtig: Auch die Trainingshandschuhe sollten regelmäßig gereinigt werden. Andererseits können sich darin schnell Keime und Erreger vermehren. Das kann zu einer unangenehmen Geruchsentwicklung führen und langfristig Hautreaktionen hervorrufen. Modelle aus synthetischem Material dürfen in der Maschine mitgewaschen werden, ohne dass die Gefahr von Funktionsverlust besteht. Handschuhe aus Leder sollten vorsichtig über einen Lappen und einer Mischung aus Wasser und Glycerin gereinigt werden.

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Handschuhe schützen vor Hornhaut

Der meistverbreitete Grund, beim Training zu Handschuhen zu greifen, ist der Schutz der Haut. Wenn Hantelgriffe immer wieder auf den Handinnenflächen reiben, führt das schnell zur Bildung von Hornhaut. Diese verhindert zwar, dass die Stellen, auf denen das schwere Gewicht aufliegt, bei den nächsten Trainingseinheiten schmerzt oder gar einreißt. Aus ästhetischer Sicht sind die Schwielen jedoch eher unerwünscht.

Sportler im Fitness-Studio

Die meisten Sportler tragen Trainingshandschuhe, um Hornhaut zu verhindern
Foto: Getty Images

Sie wollen Trainingshandschuhe kaufen? Hierauf ist zu achten!

Wählen Sie das richtige Material

Ermitteln Sie die passende Größe
Trainingshandschuhe gibt es von den meisten Herstellern in fünf verschiedenen Größen von S bis XXL. Welche Größe Sie haben, ermitteln Sie mit einem Maßband. Dieses auf Höhe der Fingerknöchel einmal um die ganze Hand legen. Der Verkäufer weiß, welcher Größe der gemessene Wert entspricht.

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Finden Sie das geeignete Modell
Es gibt verschiedene Modelle im Bereich Trainingshandschuhe. Und die unterscheiden sich nicht nur in Style-Fragen voneinander. Manche von ihnen verfügen etwa über Wickel, sogenannte „Wrist Wraps“, die wie eine Art Handgelenksbandage funktionieren. Solche Handschuhe sind eher für Bankdrücker geeignet, die besonders schwere Gewichte stemmen, um die Belastung auf die Gelenke möglichst gering zu halten. Dahingegen bieten klassische Handschuhe ohne „Wrist Wraps“ mehr Freiheit. Übungen, bei denen das Gewicht in eine Armbewegung integriert und das Handgelenk angewinkelt wird, funktionieren ohne Bandage besser.

Am wenigsten bewegungseingeschränkt fühlt man sich mit Grip Pads: anpassungsfähige und rutschfeste Griffpolster mit Schlaufen für die Finger. Sie polstern die Belastung des harten Hantelgriffs ab, ohne in Arm- oder Handstellung einzugreifen, und schützen so zuverlässig vor Hornhaut. Grip Pads sind relativ günstig – Handschuhe kosten durchschnittlich zwischen etwa 10 und etwa 30 Euro, Pads liegen hier im Mittelfeld – und haben dabei ein vergleichsweise langes Leben. Viele Handschuhträger beklagen eine hohe Verschleißanfälligkeit.

Grip Pads

Die größte Bewegungsfreiheit bei gleichzeitigem Hornhautschutz bieten Grip Pads, beispielsweise von Body Attack (ca. 15 Euro)
Foto: PR

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